Sterbende begleiten

Gedicht von Hilde Domin

Jeder, der geht
belehrt uns ein wenig
über uns selbst.
Kostbarster Unterricht
an den Sterbebetten.

Alle Spiegel so klar
wie ein See nach grossem Regen,
ehe der dunstige Tag
die Bilder wieder verwischt.
Nur einmal sterben sie für uns,
nie wieder.

Was wüssten wir je
ohne sie?
Wir, deren Worte sich verfehlen,
wir vergessen es.
Und sie?

Sie können die Lehre
nicht wiederholen.
Dein Tod oder meiner?
Der nächste Unterricht:
So hell, so deutlich,
dass es gleich dunkel wird.

Quelle:

https://www.drk-goerlitz.de/fileadmin/Eigene_Bilder_und_Videos/Dokumente/KV/Palliative_Versorgung_und_Sterbebegleitung_von_Menschen_mit_Demenz-DRK-G%C3%B6rlitz_2018.pdf

Warum die tägliche Mundpflege wichtig ist

Ein wichtiges Thema in der letzten Lebensphase ist Mundpflege: Wenn Menschen keine oder nur sehr wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, stillt eine gute Mundpflege das Durstgefühl. Oft atmen Menschen mit offenem Mund und die Schleimhäute trocknen aus. Dann muss man den Mund befeuchten – mit geforenen Wasser- oder Saftsplittern, mit einer in Wasser oder Tee getauchten Kompresse, mit einer Pipette mit einem Lieblingsgeschmack…

Mehr dazu hier

https://www.zapuh.de/2018/10/23/mund-befeuchten/

Geeignete Massnahmen in der Palliativen Geriatrie

Viele Symptome weisen uns in der Palliativen Geriatrie auf die zu entscheidenden Situationen hin.


Symptome wie Schmerzen, Dyspnoe, Unruhe, Bronchiale Hypersekretion, Übelkeit, Schwindel, Angst, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Depression, Juckreiz, Obstipation, Inkontinenz, Trauer, … gilt es zu erfassen und daraus die geeigneten Massnahmen abzuleiten.

Doch die Haltung in der Situation ist die Brücke zum guten Leben.

Mehr dazu in dieser Präsentation von Ursa Neuhaus:

https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/waid/Deutsch/events/dokumente/weiterbildung/ftpg/waid_palliative-geriatrie_2019_praesentation-neuhaus.pdf

Wem gehört das Sterben ?

Europaweit wird bzgl. des ärztlich assistierten Suizid diskutiert, aus verschiedenen Blickwinkeln ein Thema zu beleuchten ist, das uns alle betrifft und betroffen macht: In der medialen Debatte gerne auf „Sterbehilfe“ reduziert, von Befürwortern als das „Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben“ glorifiziert, verkommt die schwierigste menschliche Entscheidung zum Spielball von Argumenten, die in ihrer letzten Konsequenz noch nicht durchdacht erscheinen.

Mehr dazu hier:

https://www.hss.de/download/publications/AMZ_99_Sterben.pdf

AMZ_99_Sterben.pdf

Wie mit Todeswünschen in der Palliativbetreuung umgehen?

Phänomene bei Menschen mit einer progressiven Erkrankung. Sie manifestieren sich im Wunsch nach baldigem Sterben bzw. danach, tot zu sein „Wish to hasten death“: eine Reaktion auf ein Leiden im Kontext einer lebensbedrohenden Erkrankung, bei der der Patient keinen anderen Ausweg sieht als ein beschleunigtes Sterben. Wie reagieren Fachleute auf entsprechende Anzeichen?

Mehr dazu hier:

https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/krankheit_und_pflege/.content/.galleries/hospizarbeit/2019-05-09-Lindner_Todeswuensche_medizinisch.pdf

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