Scham hat auch im Alter viele Gesichter (Buch)

„Als mein Chef mich vor der kompletten Belegschaft kritisierte, hätte ich vor Scham im Erdboden versinken können!“ „Ich geh nicht mehr zum Schwimmen! Die anderen Kinder hänseln mich, ich wäre so dick!“ Scham ist eine Emotion, die jeder kennt und die Menschen im Innersten verletzt und bedroht. Aus diesem Grund wird selten über sie gesprochen. Dabei hat Scham viele Gesichter: Selbst so extreme Taten wie sogenannte „Ehrenmorde“ und Selbstmordattentate beruhen auf dem Mechanismus von Scham und Schamabwehr. Der Sozialwissenschaftler Stephan Marks beschreibt, wie Scham entsteht, welche Auswirkungen sie hat und wie wir konstruktiv mit dieser tabuisierten Emotion umgehen können. Ein Buch, das eindrucksvoll zeigt: Viele zwischenmenschliche Konflikte können vor dem Hintergrund des Scham-Themas verstanden und gelöst werden.

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https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID14575825.html

Grenzsituationen in der Pflege alter Menschen (Buch)

Unsere Würde wurzelt in der Pflege. Körper und Seele bedürfen ihrer jeden Tag. Gleichzeitig ist Pflege mit der Offenlegung der Naturhaftigkeit des Menschen verbunden. Verkommt Pflege zur blossen Aneinanderreihung von Verrichtungen, verliert sie ihren Bezug zur Würde. Dann kann sie die Menschen im Pflegeprozess, die besonders anfällig für Verletzungen sind, beschämen.

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https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID37006207.html

Scham: Wächterin menschlicher Würde

Screenshot Schamvortrag Leithner

Pflege überschreitet oft Grenzen – die der Nacktheit, der Privatheit, der Intimität. Hier kann leicht unsere Würde oder die eines anderen Menschen verletzt werden. Dann empfinden wir oder der andere Scham. Nehmen wir diese Scham bewusst wahr, kann sie ihre schützende Funktion als „Wächterin menschlicher Würde“ entfalten.

Mehr dazu in dieser beeindruckenden Präsentation

https://nam05.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.roteskreuz.at%2Ffileadmin%2Fuser_upload%2FLV%2FOberoesterreich%2FPresseaussendungen%2F2014%2F11_November%2FHospiz-_und_Palliativtag%2F5_Leithner_-_Schamvortrag.pdf&data=02%7C01%7C%7Cdf752e3618844e25c7a208d6868b4c8e%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C636844330589520027&sdata=XtU4Vd3gAuIQcSdKnEPAPCfMJxCNu1iU8JJZwpJpRmk%3D&reserved=0

In Würde sterben – was heisst das?

Würdeerhalt am Lebensende

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Doch was heisst das für betagte Menschen, für die Sterbehilfe? Ist es gegen die Würde eines Menschen, ihm diese vorzuenthalten? Oder gilt es nicht vielmehr, auch die Würde des kranken und gebrechlichen Lebens zu betonen – und den assistierten Suizid zu verbieten? Welche ethischen Prinzipien gilt es zu beachten?

Mehr dazu bei Hogreve (2018)

https://www.institut-neumuenster.ch/library/Rüegger_Sterben_in_Würde_AGA_01-18.pdf

Mehr dazu im Tagesanzeiger (2014)

https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Was-ist-wuerdiges-Sterben/story/15446082

Mehr dazu im Stern (2015):

https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Was-ist-wuerdiges-Sterben/story/15446082

Mit Würde dem Lebensende begegnen

Würde am Lebensende

Wer nicht persönlich oder durch Angehörige, Nahestehende oder Bekannte davon betroffen ist, denkt kaum an die letzte Lebensphase. Die Einführung der neuen Pflegefinanzierung zu Beginn des Jahres 2011 hat wieder in Erinnerung gerufen, dass benötigte Pflege, auch jene gegen Ende des Lebens, mit Aufwand verbunden ist und etwas kostet.

Ein Grundsatzpapier des Katholischen Frauenbundes:

https://www.frauenbund.ch/files/Files/Downloads/Stellungnahmen/Mit_Wuerde_dem_Lebensende_entgegen.pdf

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