Palliative Care: Lebensqualität (nicht nur) für das Lebensende (Veranstaltung)

Prof. Borasio

„Palliativbetreuung ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind (WHO 2002)“. So weit, so gut. Aber was bedeutet eigentlich Lebensqualität (nicht nur) am Lebensende? Kann man sie überhaupt erfassen, gar messen, vergleichen? Und wenn nicht, wie können wir dann sagen, dass wir das Hauptziel der Palliative Care überhaupt erreichen? Welche Rolle spielt dabei die Lebensqualität der Patienten, der Angehörigen, oder der in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen? Was hat Lebensqualität mit dem Gesundheitszustand zu tun (Spoiler: nicht sehr viel)? Welche Bereiche sind für die Lebensqualität am Lebensende entscheidend? Und können wir daraus vielleicht sogar Schlüsse für unser eigenes Leben ziehen?

Prof. Dr. Gian Domenico Borasio (Foto), Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universität Lausanne (Schweiz) und Bestsellerautor (“Über das Sterben“ und „Selbst bestimmt sterben“, dtv) hat sich intensiv mit der Frage der Lebensqualität in der Palliative Care beschäftigt.

Prof. Borasio spricht am Freitag 10. Mai 2019 auf dem Forum „Leben und Tod“ in Bremen.

Mehr Informationen hier:

http://www.leben-und-tod.de/images/download/LEBEN_UND_TOD_Programm_2019.pdf

16. Weltkongress der EAPC in Berlin (Veranstaltung)

Der 16. Weltkongress der Europäischen Vereinigung für Palliative Care (EAPC) findet vom 23.-25. Mai in Berlin statt. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin freut sich, die wichtige Jahresveranstaltung der EAPC lokal unterstützen zu können. Vorsitzende des Lokalen Komitees ist PD Dr. Anne Letsch, Vorstandsmitglied der DGP. Wissenschaftliche Koordinatorin ist Claudia Sütfeld Ansprechpartnerin in der DGP-Geschäftsstelle.

Die Anmeldung zum Frühbuchertarif ist bis 15.02.2019 möglich, für DGP-Mitglieder zu ermässigten Konditionen.

Mehr dazu hier:

https://www.dgpalliativmedizin.de/neuigkeiten/eapc-kongress-2019.html

Individualisierung statt Standardisierung (Veranstaltung)

Wohin bewegt sich die Forschung in der Schmerzmedizin? Wie beeinflussen die aktuellen Strukturen die schmerzmedizinische Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland? Brauchen wir neue schmerzmedizinische Versorgungsstrukturen in Deutschland?
Hochkarätige Referenten beleuchten während drei Kongresstagen diese und weitere Themen und befassen sich intensiv mit der Zukunft der Schmerzmedizin.

Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag findet vom  07. bis 09. März 2019 in Frankfurt statt

Mehr dazu hier:

http://www.schmerz-und-palliativtag.de/
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Warum Gespräche bei Demenz wichtig sind (Veranstaltung)

Die Diagnose Demenz löst Ängste aus. Kommunikation trägt dazu bei, die Wucht der Diagnose zu verarbeiten und den Umgang mit dieser Krankheit zu lernen. Dabei zeigt sich, dass Empathie sowie ein feines Gespür für nonverbale Signale gefragt sind, weil die Äusserungen der Erkrankten nicht immer wörtlich zu verstehen sind. Im Gespräch gilt es herauszufinden, was Lebensqualität für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutetund wie sie verwirklicht werden kann. Den Gefühlen der Angst, Scham, Wut, Überforderung und Verzweiflung soll in diesen Gesprächen Raum gegeben werden.

Im einem Podiumsgespräch beleuchten Fachleute Ende Januar 2019 in Zug die Bedeutung von Gesprächen im Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung aus verschiedenen Perspektiven.

Donnerstag, 24. Januar 2019 19.30 Uhr Bibliothek Zug St.-Oswalds-Gasse 21, Zug

Mehr dazu hier:

http://www.alz.ch/zg/index.php/veranstaltungen-141.html?file=tl_files/Sektion%20Zug/PDF/2019/2019_01_24_Reden%20ueber%20Demenz_Flyer.pdf

Hier gehts zum Buch:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID75072660.html

Onkologiepflegekongress 2019 in Bern (Veranstaltung)

Die Diagnose Krebs zu erhalten, bedeutet schon seit vielen Jahren nicht mehr «Remission oder Tod». Viele Menschen mit Krebs leben heute mit langfristigen Therapien über Jahre – wie mit einer anderen chronischen Krankheit, beispielsweise Diabetes oder Herzinsuffizienz. Fühlen sich diese Menschen chronisch krank oder gesund? Bekannt ist, dass das Leben mit der Krankheit belastend sein kann: funktional, psychisch, sozial und finanziell. Chronizität kann akute Probleme verbergen, physische und andere – für Betroffene sind die meisten Probleme akut, sie leiden täglich darunter und benötigen professionelle Unterstützung.

Am 2019-Kongress im Berner Kursaal werden Fragen gestellt, wie Belastungen von Personen mit einer chronischen Krebserkrankung wahrgenommen und behandelt werden können, welche Programme sich dafür eignen und welche Aufgaben die onkologische Pflege dabei hat. Neue Kompetenzen sind heute gefragt, wenn Pflegende auf die Bedürfnisse chronisch kranker Menschen eingehen wollen!

21. Schweizer Onkologiepflege Kongress

Donnerstag, 28. März 2019
Kursaal Bern

Mehr zum Kongress und Anmeldung hier:

https://www.onkologiepflege.ch/kongresse/21-schweizer-onkologiepflege-kongress/21-schweizer-onkologiepflege-kongress/

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