Studie zur Arbeitsbelastung von Pflegefachkräften in der spezialisierten Palliativversorgung in Deutschland

Eine Studie im Jahr 2018 in Rheinland-Pfalz konnte Belastungen bei Pflegefachkräften aufdecken, die in der bisherigen Fachliteratur nicht in ausreichendem Maße behandelt werden. Insbesondere wurden neben der psychischen Belastung ebenso physische Belastungen erhoben. Die tägliche Auseinandersetzung mit Leid, Tod und Sterben stellt einen besonderen psychischen Belastungsfaktor in der Palliativpflege dar.

Die Ergebnisse der Studie hier:

https://www.asu-arbeitsmedizin.com/Archiv/ASU-Heftarchiv/article-799001-110576/arbeitssituation-von-pflegekraeften-in-der-spezialisierten-palliativversorgung-in-rheinland-pfalz-.html

Schweizerinnen und Schweizer zum Thema Palliative Care (Umfrage)

Die Bevölkerungsbefragung Palliative Care 2018 zeigt, dass sich viele Menschen konkrete Gedanken machen, welche Art der Behandlung und Betreuung sie am Lebensende in Anspruch nehmen möchten. Palliative Care – die lindernde Medizin – spielt dabei eine wichtige Rolle. Vier von fünf Personen sind der Meinung, dass Palliative Care allen schwerkranken und sterbenden Menschen in der Schweiz zur Verfügung stehen sollte.

Mehr dazu hier

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/bevoelkerungsbefragung-palliative-care-2018.html

 

 

Versorgungsforschung: „Viel hilft nicht immer viel“

Nicht für jeden Patienten besteht die beste Behandlung darin, alle verfüg­baren Therapieoptionen zu nutzen. „Viel hilft nicht immer viel“ – darin waren sich die Teilnehmer des Symposiums „Praxis Versorgungsforschung“ der Techniker Kranken­kasse (TK) und des Instituts für angewandte Gesundheitsforschung (InGef), ein Tochterunternehmen von spectrumK, in Berlin grundsätzlich einig. „Wir diskutieren viel über Unter- und Fehlversorgung, dabei gibt es im Gesundheits­wesen genügend Beispiele für Überversorgung. Ein Maximum an möglicher medizinischer Therapie dient nicht immer nur dem Wohl des Patienten, sondern kann unter Umständen auch Leid verursachen“, sagte Thomas Ballast (Foto), stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK.

Mehr dazu hier

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95300/Versorgungsforschung-Viel-hilft-nicht-immer-viel

Die Zusammenarbeit in der Palliativversorgung stärken (Umfrage)

Palliative Versorgungsnetzwerke basieren auf der Zusammenarbeit von vielen Akteuren und Akteurinnen. Eine Studie im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Gesundheitsversorgung» befasst sich erstmals mit der Frage, wie und unter welchen Bedingungen diese Zusammenarbeit gestärkt werden kann.

Hier sind Ihre Erfahrungen und Einschätzungen gefragt! Die Befragung wird vom Berufsverband der Haus- und Kinderärzte Schweiz (MFE), der Krebsliga, Spitex, Curaviva, palliative ch, Alzheimer Schweiz, Swiss Reha sowie vielen weiteren Verbänden unterstützt. Mehr zum Projekt

Hier geht’s zur Befragung in deutscher, französischer und italienischer Sprache:

https://befragung.hsa.fhnw.ch/uc/Umfrage_Deutsch/

https://befragung.hsa.fhnw.ch/uc/Sondage_Francais/

https://befragung.hsa.fhnw.ch/uc/Sondaggio_Italiano/

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme.
Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Prof. Dr. Brigitte Liebig
Institut für Kooperationsforschung und -entwicklung
Hochschule für Angewandte Psychologie Fachhochschule Nordwestschweiz
brigitte.liebig@fhnw.ch

Schlussbericht Umfrage Palliative Care

Die Akzeptanz von Palliative Care in der Bevölkerung liegt bei über achtzig Prozent: 83 Prozent sind der Ansicht, dass Palliative Care «sicher» oder «eher ja» allen schwerkranken und sterbenden Menschen in der Schweiz zur Verfügung stehen sollte. Und 84 Prozent der Befragten würden Palliative Care «sicher» oder «eher» in Anspruch nehmen, wenn sie unheilbar krank wären.

Der ganze Schlussbericht hier:

https://www.plattform-palliativecare.ch/sites/default/files/page/files/2018_Bevölkerungsbefragung_Palliative%20Care_Schlussbericht_1.pdf

2018_Bevölkerungsbefragung_Palliative Care_Schlussbericht_1.pdf

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