• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

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Mutmach-Karten für schwere Stunden

zvg DPS

Mit den Mutmach-Karten will die Deutsche PalliativStiftung (DPS) Menschen unterstützen, anderen Menschen, die sich in einer schweren Lebenssituation befinden, Mut zuzusprechen. Wenn jemand beispielsweise schwer erkrankt ist, seinen Job verloren hat oder eine wichtige Entscheidung treffen muss. Sie können aber auch als klassische Trauer- oder Grusskarte verschickt werden.

Ein Mutmach-Karten Set besteht aus einer hochwertigen Schubladenbox, sechs Karten, sechs Umschlägen sowie sechs Einlegern aus Pergamentpapier mit Zitaten und Gedanken und sechs blanko Einlegern. So entsteht abgestimmt auf die Person und passend zur Situation eine ganz individuelle Karte. Zudem gibt es ein Nachfüllset, das ohne Schubladenbox geliefert wird.

Hier gibts mehr Infos über was und wo:

https://www.palliativstiftung.de/publikationen/mutmach-karten/

Vom Sinn zum Trost

Licht, Kerze, Trost.

Trost ist zwischenmenschliche Zuwendung an jemanden, der trauert oder anderen seelischen bzw. körperlichen Schmerz zu ertragen hat. Trost kann durch Worte, Gesten und Berührung gespendet werden. Der Schmerz und die Traurigkeit des Getrösteten sollen gelindert werden; er soll spüren, dass er nicht allein gelassen ist; seine seelische Verfassung soll gestärkt werden. Das Wort Trost (entstanden im Althochdeutschen im 8. Jahrhundert) hängt etymologisch mit dem indogermanischen Wortstamm treu zusammen und bedeutet Festigkeit, auch seelischer Halt, Zuversicht und Ermutigung im Leid.

Mehr dazu in dieser hervorragenden Präsentation:

Klicke, um auf 2018_04_12_WS_8_Vom_Sinn_zum_Trost_Holder.pdf zuzugreifen

Vom Sinn zum Trost

Licht, Kerze, Trost.

«Trost» als Perspektive christlicher Seelsorge unter Berücksichtigung des Spiritual Care Ansatzes.

Mehr dazu hier

Klicke, um auf 2018_04_12_WS_8_Vom_Sinn_zum_Trost_Holder.pdf zuzugreifen

Die Kunst des Tröstens aus der biblisch-theologischen Perspektive (Buch)

Wer Trost in der Trauer erfährt, oder wem es gelingt, andere zu trösten, der wird sich im Sinne der Bibel „glücklich“ schätzen können. Das Buch richtet seine Aufmerksamkeit auf die „Kunst des Tröstens“ von sozialprofessionellen Begleitern. Sie wird zurückgebunden an eine spirituelle Begleitung von Trauernden, die nicht nur zum Kerngeschäft der Seelsorge gehört, sondern mehr und mehr auch zur besonderen Herausforderung für die Soziale Arbeit und andere Professionen wird. Insbesondere die kirchliche Seelsorge thematisiert diese ausdrücklich auch als intensiven Erfahrungsort eines unverfügbaren Geheimnisses mitten im Leben, nämlich von Gott selbst – in und trotz allem – gehalten und getröstet zu sein. Ein solches Verständnis von Trösten lebt vom theologisch begründeten Rückbezug auf biblische Texte, welche einer Kunst des Tröstens wichtige Denk- und Handlungsimpulse zu geben vermögen.

Mehr dazu hier:

Jungbauer, Johannes [Hrsg.]; Krockauer, Rainer [Hrsg.]
Wegbegleitung, Trost und Hoffnung. Interdisziplinäre Beiträge zum
Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID33834483.html

 

Trost der Sprache

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Über Trauer zu schreiben, ist, als greife man ständig daneben. Gerade dieses Verfehlen ist ihr Wesen: Wer trauert, kreist um das, was verloren ist.

Acht Jahre sind es nun, die mein Vater nicht mehr lebt. Eins. Zwei. Drei. Vier. Fünf. Sechs. Sieben. Acht. Wenn ich die Jahre aufzähle, reihe ich Zeiteinheiten aneinander, die sich durch nichts unterscheiden. Mit seinem Tod im Oktober 2010 gab es einen Bruch in meiner Zeitrechnung, es folgte das erste Jahr ohne ihn. Und all die Jahre, die danach kamen, waren nur eine Wiederholung dieses einen Jahres. Jetzt beginnt die achte.

Salome Müller: Love, Pa. Briefe an meinen Vater. Echtzeit, Basel 2018. 134 S., 19 Fr. Erscheint am 19. Oktober.Vernissage: 1. November,19.30 Uhr, Westflügel in Zürich.  

Ein Essay von Salome Müller im Bund:

https://www.derbund.ch/leben/gesellschaft/trost-der-sprache/story/19529006,,

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