Verlust und Scham am Lebensende

Verlustgefühle im Familienkreis und unter Freunden führen am Lebensende nicht selten zu Scham, Rückzug und Desintegration. Man ist nicht gewohnt, Trauer, Schmerz und Verlustgefühle zu zeigen. Wie gehen Pflegende mit diesem Phänomen um? Gibt es unterschiedliche Schamformen, die unterschiedliche Reaktionen bedingen?

Eine interessante Präsentation:

https://www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/LV/Oberoesterreich/Presseaussendungen/2014/11_November/Hospiz-_und_Palliativtag/5_Leithner_-_Schamvortrag.pdf

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Tod und Trauer im Entschligtal (Adelboden)

Leichenzug: Vom Wohnhaus in die Kirche

In den letzten hundert Jahren haben sich die Abschieds-, Trauer- und Begräbnisrituale im hinteren Entschligtal merklich verändert. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts grosser Wert auf Tradition und Form gelegt wurde, haben in den letzten Jahren Individualität und persönliche Gestaltung der Trauerfeiern und Abschiedszeremonien an Bedeutung gewonnen.

Von Claudia Gohrbandt und Peter Schibli  (mehr …)

Vom Umgang mit Trauer

Trauer beginnt nicht erst mit dem Tod eines Angehörigen oder Freundes. Trauer beginnt bereits vor dem einschneidenden Erlebnis. Ein Expertenteam hat sich mit der historischen Entwicklung des Trauerns, mit den verschiedenen Aspekten und dem Umgang mit dem Phänomen beschäftigt. Ein spannender Aufsatz in der Zeitschrift für Palliative Medizin:

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0043-116750

Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Trauer

Neu: Trauercafé in Bern

Am 5. September 2017 um 18.00 findet das erste Trauercafé in Bern statt.
Eingeladen sind Menschen, die eine nahestehende Person verloren haben und nach Antworten, Hilfen und Hoffnungswegen in die Zukunft suchen.
Das Trauercafé bietet Trauernden einen geschützten Rahmen, um mit andern trauernden Menschen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.
Das Trauercafé findet einmal pro Monat statt.

Tag: Jeden ersten Dienstag im Monat
Zeit: 18.00 – 19.30 Uhr
Ort: Berner GenerationenHaus, Empfang, Bahnhofplatz 2, 3011 Bern
Keine Anmeldung nötig.

Das Trauercafé wird von zwei Fachpersonen geleitet und betreut.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontakt und Auskunft: Marianne Burgener, 079 763 55 53, lilit(at)sunrise.ch

Link: http://palliativebern.ch/fileadmin/user_upload/pdf/pdf-dateien/20170707_Trauercafe_Bern_Flyer_A5hoch_Druckversion.pdf

Jeder Tag ist ein Geschenk (Hospiz-Video)

Wer unheilbar krank ist und nicht zu Hause betreut und gepflegt werden kann, für den bieten Hospize Hilfe und Aufnahme. Ein Team aus Krankenpflegern, Schmerzmedizinern und Seelsorgern begleitet die betroffenen Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Auch die Angehörigen finden Entlastung und Unterstützung, wenn gewünscht, über den Tod hinaus. DW-Reporter Monika Martin besucht eines dieser Hospize.

Ein Video der Deutschen Welle