Einsamkeit, Depression oder Trauer?

Screenshot Präsentation Bueche

Das Lebensende ist mit grossen Emotionen verbunden? Ist jemand einsam? Depressiv? Oder trauert er nur?

Eine beeindruckende Präsentation von Daniel Bueche um Begrifflichkeiten und Definitionen

Nichts kann ohne Einsamkeit vollendet werden

https://www.oncoconferences.ch/mm/Referat_Daniel_Bueche_Einsamkeit.pdf

Total Pain: bio-psycho-soziales Schmerzmodell

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Im Rahmen des bio-psycho-sozialen Konzeptes wird Schmerz als ein multidimensionales Syndrom gesehen. Während Akutschmerz durch die Komponenten Schmerzintensität, Schmerzqualität (sensorisch und affektiv), Lokalisation und zeitliche Charakteristika (z.B. in Form von Attacken auftretend) charakterisiert werden kann, wird chronifizierter Schmerz damit nicht ausreichend in seinem Wesen beschrieben. Durch die lange zeitliche Dimension der Schmerzerfahrung bei Patienten mit chronischen Schmerzen kommen wesentliche weitere Aspekte hinzu. So führen anhaltende Schmerzen nicht nur körperlich zu Veränderungen, wie Schonhaltungen, Veränderungen in körperlichen Strukturen (bspw. Muskelabbau, muskuläre Verspannungen), sondern wirken sich auch auf der psychischen und sozialen Ebene aus.

Mehr dazu hier

https://www.researchgate.net/publication/321495938_Das_biopsychosoziale_Schmerzmodell_Leidfaden_Heft_2017_Heft_4

Die letzten Tage

Viele Menschen bleiben bis kurz vor dem Tod bei vollem Bewusstsein und sind in der Lage, Gespräche zu führen. Anzeichen für den nahen Tod kann sein, dass der Sterbende kaum mehr isst und trinkt, viel schläft, der Atem sich verändert und vielleicht die Haut blass und kalt wird. Es kann zu langen Atempausen, Rasselatem kommen. Wenn der Tod eintritt, erlischt die Funktion der Organe nach und nach. Manche Sterbende werden unmittelbar vor dem Tode sehr unruhig, reden Unverständliches oder mit Menschen, die Aussenstehende nicht sehen können.

Mehr dazu hier

https://www.hospizverein-fuerth.de/wp-content/uploads/2018/01/15_HOSPIZette_171201_Web.pdf

Was ein professionelles Schmerzmanagement alles beinhaltet

Das Total Pain-Konzept ermöglicht es, Krebspatienten nicht nur als palliative Klienten mit tumorbedingten Schmerzen zu sehen, sondern erweitert die Perspektive in viele Richtungen. Das soziale Umfeld, welches unter dem Abschied nehmen leidet, der Autonomieverlust und der soziale Rückzug und auch Glaubensfragen und die Sinnkrise rücken dank des Ansatzes von Saunders in den Fokus der Pflegenden. So können Aspekte in den Behandlungsplan mitaufgenommen werden, die ohne diesen Ansatz unter Umständen nicht berücksichtigt worden wären.

Mehr dazu hier:

https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/pdf/2016_Malinsky_et_al_Schmerzmanagement_in_der_palliativen_Begleitung.pdf

Schmerzlinderung an Fallbeispielen

Schmerzen lindern oder ganz eliminieren, die Würde erhalten, die Angst behandeln….. dies sind drei Ziele einer palliativen Versorgung. Mit welchen Mitteln werden die Ziele erreicht?

Eine spannende Präsentation mit vielen Fallbeispielen:

http://paincourse.com/upload/pdf-b-17/likar-symptomkontrolle-palliativmedizin-17.pdf

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