Analyse der Sterbeorte in Deutschland

Befragungen zum gewünschten Sterbeort verdeutlichen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen ein Sterben Zuhause präferiert. Wird dieser Wunsch in der Realitätauch tatsächlich umgesetzt? Internationale Studien zum Sterbeort verweisen darauf, dass der Sterbeortwunsch der Bevölkerung im deutlichen Kontrast zur realen Gesundheitsversorgung steht. Hierbei ergibt sich ein einheitliches Bild über alle Untersuchungen hinweg, dass Menschen an ihrem Lebensende überwiegend in Institutionen versterben. Zumeist repräsentiert das Krankenhaus den häufigsten Sterbeort.

Mehr dazu in dieser interessanten Habilitationsschrift (2017)  von…..

Dr. med. Burkhard Dasch; MSE, MPH
Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin
der Ludwig-Maximilians-Universität München
Klinikum der Universität München

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/22393/7/Dasch_Burkhard.pdf

 

Heribert Prantl über Patientenautonomie

Früher hatten die Menschen Angst vor dem Scheintod, heute haben sie Angst vor dem Scheinleben. Kann es ein Schaden sein, wenn man länger lebt?

Sterben lernen: mehr dazu hier:

https://www.sueddeutsche.de/politik/patientenautonomie-bgh-patientenverfuegung-vorsorgevollmacht-1.4389070

Neue Rituale für die letzte Ruhe

Immer mehr Menschen entscheiden sich gegen Orgel, Predigt, Kirchenlieder und Vaterunser. Sei es, weil sie sich von der Kirche distanziert haben, weil es der Wunsch des Verstorbenen war oder weil sie eine neue Form der Zeremonie suchen.

Mehr dazu hier

https://www.beobachter.ch/familie/altenpflege/beerdigung-rituale-fur-die-letzte-ruhe

Tod und Trauer im Entschligtal (Adelboden)

Heute findet in Frutigen die Trauerfeier für die sechs in Schweden tödlich verunfallten jungen Männer statt. Fünf von ihnen stammten aus Adelboden. Die Betroffenheit ist weit über das Engstligental (alte Form: Entschligtal) hinaus gross. Im digitalen Zeitalter hat die Trauerkultur eine andere Form und andere Rituale. Wie wurde vor 100 Jahren im Entschligtal getrauert? Aus Anlass der Abdankungsfeier eine Wiederholung dieses Beitrags aus dem Jahr 2017.

Leichenzug: Vom Wohnhaus in die Kirche

In den letzten hundert Jahren haben sich die Abschieds-, Trauer- und Begräbnisrituale im hinteren Entschligtal merklich verändert. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts grosser Wert auf Tradition und Form gelegt wurde, haben in den letzten Jahren Individualität und persönliche Gestaltung der Trauerfeiern und Abschiedszeremonien an Bedeutung gewonnen.

Von Claudia Gohrbandt und Peter Schibli  (mehr …)

„Den Tod nicht verdrängen, sondern sichtbar machen“ (Interview)

Corina Caduff (Foto) würde gerne eine Zeitreise ins Jahr 2100 machen, um an einer Beerdigung teilzunehmen, sagt die Kulturwissenschafterin. Denn unsere Trauer- und Erinnerungsrituale lösten sich auf. Neue ethische Normen des Sterbens seien aber noch kaum erkennbar.

Interessanter Artikel aus Der Bund E-Paper

https://goo.gl/2A6rhN

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