Selbstbestimmtes Ende durch Sterbefasten

Screenshot Südostschweiz

Beim Sterbefasten verzichten Todkranke freiwillig auf Essen und Trinken. Dieser «Tod durch Unterlassen» erlaube ein selbstbestimmtes Ende, sagt die angehende Pflegefachfrau Léanne Klein (Foto) in ihrer Diplomarbeit.

Der ganze Artikel hier:

https://www.bzgs-gl.ch/public/upload/assets/20678/Klein_Leanne_Sterbefasten.pdf

Mit Sterbefasten tun sich viele Menschen immer noch schwer

Sterbende haben keinen Appetit mehr, keinen Durst, sagt der Palliativmediziner Dr. Roland Hanke. Der Mund bleibt geschlossen. Das gehöre zum Prozess des Sterbens dazu. Doch viele, vor allem Angehörge tun sich damit schwer.

Mehr dazu hier:

https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Sterbende-verhungern-und-verdursten-lassen;art742,9766617

Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

Sterbefasten gehört zu den still praktizierten Sterbeformen, die auf Selbstbestimmung und Autonomie beruht. Wie gehen Ärzte, Pflegende und Angehörige mit dem freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende um? Was sagt die Wissenschaft?

Eine aufschlussreiche Präsentation:

https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/krankheit_und_pflege/.content/.galleries/ethik-medizin-pflege/2017-11-08-Hirsmueller_FVNF.pdf

Sterbefasten als Alternative zum assistierten Suizid

Das «Sterbefasten» scheint sehr gut in unsere Zeit zu passen: In den vergangenen Monaten und Jahren wurde immer häufiger und immer breiter darüber geredet und berichtet, es wurde in relativ kurzer Zeit zu einem Schlagwort. Neu ist das Vorgehen deswegen nicht. Seit der Antike, wo es als «Todesart der Philosophen» galt, kennt man Sterbefasten. Trotzdem gibt es noch sehr wenige belastbare Erkenntnisse dazu. Auch in rechtlicher Hinsicht wurde dem Sterbefasten bisher wenig Beachtung geschenkt, wie die Juristin Bianka Dörr vom Kantonsspital St. Gallen in ihrem Beitrag an der Tagung vom 8. März im Zürcher Volkshaus sagte. Sie besprach zum Einstieg in die Fachtagung die Rechtslage zum Strebefasten, das im Medizinrecht, genauer im Arztrecht, verortet ist. Als oberste Richtschnur gilt dabei die «Patientenautonomie». Und dieses Selbstbestimmungsrecht, so Dörr, gehe durchaus bis zur Entscheidung, das Leben aus eigenen Stücken zu beenden.

Mehr dazu hier:

https://www.pallnetz.ch/sterbefasten-tagung.htm

Sterbefasten als Alternative zu anderen Formen selbstbestimmten Sterbens

Der bewusste Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende ist seit Jahrhunderten bekannt. Ob dies als eine Art passiver Suizid zu betrachten ist und ob dabei ein Arzt noch legal helfen darf, wird unter Experten diskutiert. Mit Sterbefasten das Leben selbstbestimmt beenden, ist eine Alternative zur palliativen Sedation und zum assistierten Suizid. „Medizinische und rechtliche Aspekte des freiwilligen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit“ sind Gegenstand der verlinkten Broschüre.

Mehr dazu hier:

https://www.dghs.de/fileadmin/user_upload/Dateien/PDF/broschuren/Sterbefasten_Broschu__re_28.06.2017online.pdf
Sterbefasten_Broschu__re_28.06.2017online.pdf

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