Sterbefasten als Alternative zum assistierten Suizid

Das «Sterbefasten» scheint sehr gut in unsere Zeit zu passen: In den vergangenen Monaten und Jahren wurde immer häufiger und immer breiter darüber geredet und berichtet, es wurde in relativ kurzer Zeit zu einem Schlagwort. Neu ist das Vorgehen deswegen nicht. Seit der Antike, wo es als «Todesart der Philosophen» galt, kennt man Sterbefasten. Trotzdem gibt es noch sehr wenige belastbare Erkenntnisse dazu. Auch in rechtlicher Hinsicht wurde dem Sterbefasten bisher wenig Beachtung geschenkt, wie die Juristin Bianka Dörr vom Kantonsspital St. Gallen in ihrem Beitrag an der Tagung vom 8. März im Zürcher Volkshaus sagte. Sie besprach zum Einstieg in die Fachtagung die Rechtslage zum Strebefasten, das im Medizinrecht, genauer im Arztrecht, verortet ist. Als oberste Richtschnur gilt dabei die «Patientenautonomie». Und dieses Selbstbestimmungsrecht, so Dörr, gehe durchaus bis zur Entscheidung, das Leben aus eigenen Stücken zu beenden.

Mehr dazu hier:

https://www.pallnetz.ch/sterbefasten-tagung.htm

Sterbefasten als Alternative zu anderen Formen selbstbestimmten Sterbens

Der bewusste Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende ist seit Jahrhunderten bekannt. Ob dies als eine Art passiver Suizid zu betrachten ist und ob dabei ein Arzt noch legal helfen darf, wird unter Experten diskutiert. Mit Sterbefasten das Leben selbstbestimmt beenden, ist eine Alternative zur palliativen Sedation und zum assistierten Suizid. „Medizinische und rechtliche Aspekte des freiwilligen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit“ sind Gegenstand der verlinkten Broschüre.

Mehr dazu hier:

https://www.dghs.de/fileadmin/user_upload/Dateien/PDF/broschuren/Sterbefasten_Broschu__re_28.06.2017online.pdf
Sterbefasten_Broschu__re_28.06.2017online.pdf

Sterben in Würde: „Man isst nicht mehr, weil man stirbt“

Für Angehörige ist es sehr schwer, wenn Patienten nicht mehr essen oder trinken wollen. Man könne doch nicht jemanden verhungern oder verdursten lassen, so der Vorwurf, den Ärzte und Pfleger entkräften müssen.

Mehr dazu hier

http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/14963216/sterben-in-wuerde-man-isst-nicht-mehr-weil-man-stirbt

Wie Sterbefasten sozialen Druck erzeugen kann

Eine schwer erkrankte Frau litt so sehr, dass sie sich entschied, ihrem Leben ein vorzeitiges Ende zu setzen. Sie verzichtete auf Essen und Trinken. Dies setzte sie jedoch grossem sozialem Druck aus, da dies in ihrer Verwandtschaft aus religiösen Gründen verpönt war. In einem anderen Fall verbot ein Heimleiter seinem Pflegepersonal dem Wunsch des Sterbefastens, der von einer Heimbewohnerin ausging, nachzukommen. Er befürchtete, in den Medien in Verruf zu geraten. Das Sterbefasten setzt nicht nur diejenigen unter Druck, die diesen Weg wählen, es ist auch eine Belastung für die Angehörigen. Sie verstehen zwar das Leid der Erkrankten, doch möchten sie sie nicht verlieren.

Mehr dazu hier:

https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/lebern-bucheggberg-wasseramt/mit-verzicht-das-leben-beenden-sterbefasten-laeuft-nicht-immer-reibungslos-ab-131935058

„Es wird mein letzter Sommer“: Fasten bis in den ersehnten Tod

Mehr als 60 Jahre ist Claus Reitmann glücklich verheiratet – dann stirbt plötzlich seine Frau. Der Hamburger will ihr in den Tod folgen. Er beschließt, nichts mehr zu essen und zu trinken. Sein Fall entfacht die Debatte über selbstbestimmtes Sterben neu.

Mehr dazu hier:
https://www.n-tv.de/leben/Fasten-bis-in-den-ersehnten-Tod-article20396125.html

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