Optimale Betreuung und Pflege zu Hause

Was sind die Voraussetzungen für eine optimale Betreuung einer sterbenden Person in ihrer gewohnten Umgebung?

  • Das interprofessionelles Team (an-) erkennt, das die letzten Tage und Stunden für die KlientInnen angebrochen sind, Dokumentation durch den zuständigen Arzt/Ärztin.
  • Dieses Erkennen soll falls möglich mit den KlientInnen kommuniziert und den Angehörigen angemessen mitgeteilt werden.
  • KlientInnen und Angehörige sollen die Möglichkeit haben, ihre Wünsche, Ängste, Gefühle bis zuletzt mitzuteilen.
  • Vorausschauende Verordnung im Symptommanagement, insbesondere für Schmerz, Atemnot, Übelkeit, Unruhe.
  • Interventionen vor dem Hintergrund des besten Nutzens für die KlientInnen prüfen

Das ganze Referat von Dr. phil. Elke Steudter hier:

http://www.palliative-zentralschweiz.ch/assets/Referat_Lebensende_aktiv_gestalten_Vortrag_2017.pdf

«Der Geldtopf der Pflege muss besser gefüllt werden» (Interview)

Immer mehr Menschen werden immer älter und die Anforderungen an ihre Pflege steigen stetig – und immer mehr Klientinnen und Klienten können und wollen zu Hause gepflegt werden. Heftig diskutiert wird dabei des Öfteren die Frage, wer die Pflege all dieser Menschen heute und künftig finanzieren soll. In einem Spitex-Heft debattierten Pierre-André Wagner vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) und Patrick Imhof von Spitex über Gegenwart und Zukunft der Pflegefinanzierung, über die Kontroverse und darüber, welche Auswirkungen der zunehmende wirtschaftliche Druck auf die Pflege zu haben droht.

Das ganze Interview hier:

https://www.spitexmagazin.ch/Publikationen/Spitex-Magazin/Aktuelle-Ausgabe/Pflegefinanzierung/PY0WF/?fbclid=IwAR23Dg6ja_TLLEkxUUjWmw4S-XLcbyToXDLSWV8aTv7-sg6iW0c1sPp8f3Y

Physiotherapie in der häuslichen „Palliative Care“, insbesondere bei Demenz

Gerade bei dementen Patienten, ist die Physiotherapie im häuslichen Umfeld wertvoll. Vor allem Patienten mit Demenz benötigen eine vertraute Umgebung. Für sie bedeutet es Sicherheit, wenn nicht zu viel Personenwechsel stattfindet. Sie brauchen klare Strukturen und Regelmäßigkeiten. Gute Erfahrungen habe ich mit dem Ansprechen mehrerer Sinne gemacht. Sei es über Sprache, Berührung, Sehen, oder über Gerüche. Menschen mit Demenz können besser motiviert werden, wenn dem Ziel eines Weges auch eine Bedeutung zugemessen wird, zum Beispiel der Gang in die Küche, in der gerade die Lieblingssuppe gekocht wird.

Mehr in der Literaturarbeit von Bianka Franz (2017)

http://bildungshaus-batschuns.at/downloads/deutsch/Nachlese/Palliativsymposium_2018/Franz_Physiotherapie_in_der_haeuslichen_Palliative_Care.pdf

Zuhause in vertrauter Umgebung sterben

Menschen begreifen den Tod nicht einfach als ein biologisches Ende – vielmehr soll ein Leben „vollendet werden“. Was aber heisst vollenden und was bedeuten Begriffe wie Selbstbestimmung und Würde, wenn sich jemand in grösster Hilfebedürftigkeit befindet, so wie es vielen Menschen in den letzten Tagen und Wochen ihres Lebens ergeht? Wird die Beurteilung des eigenen Lebenswertes nicht auch daran gemessen, wie viel Wertschätzung vor allem ein sterbender Mensch von seinen Mitmenschen erfährt?

Mehr dazu hier

http://www.info-praxisteam.de/2011/04/12.pdf

Aufwändig: Die Spitex pflegt auch Menschen im hintersten „Chrachen“

Auch Menschen, die abgelegen wohnen, haben im Alter ein Anrecht auf Pflege zu Hause. Ein Tag bei der Spitex Nidwalden zeigt, welche Herausforderungen dabei mit viel Leidenschaft gemeistert werden.

Eine spannende Reportage aus dem Migros Magazin:

https://www.migrosmagazin.ch/die-spitex-pflegt-bis-weit-hinten-im-tal

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