Solidarität bis zum Ende

Der assistierte Suizid hat auch die kirchliche Praxis erreicht. Pfarrerinnen und Pfarrer begegnen in der Seelsorge und im Zusammenhang von Abdankungen Menschen, die ein Sterben mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation erwägen oder bereits beschlossen haben, und Familien, die mit einem derartigen Sterben eines Angehörigen konfrontiert sind. In Gesprächen sind sie ebenfalls immer öfter mit dem Thema «assistierter Suizid» konfrontiert. Situationen wie diese fordern Pfarrpersonen nicht allein mit ihrer seelsorgerlichen und liturgisch-homiletischen Kompetenz, es stellen sich ihnen auch zentrale theologische und ethische Fragen.

Auf einem Podiumsgespräch diskutierten kürzlich folgende Personen zum Thema „Soldiarität bis zum Ende (Foto oben):

  • Prof. Dr. Matthias Zeindler, reformiert
  • Pfarrer Kurt Schweiss, römisch-katholisch
  • Pfarrer Dr. Stefanos Athanasiou, griechisch-orthodox
  • Heinz Wyss, neuapostolisch
  • Gesprächsleitung: Lisa Stalder, Journalistin und Publizistin.

Mehr dazu hier. Audio:

https://www.rkmg.ch/veranstaltung/28781

Spiritual pain – spiritueller Schmerz – was ist das?

Konzept des ‚spirituellen Schmerzes‘ an einem Beispiel aus der Bereich der Pädiatrie und im Hinblick auf die Aufgaben interprofessioneller Spiritual Care. In einem ersten Schritt wird die mehrschichtige Genese des Konzepts bei Cicely Saunders nachgezeichnet, um es anschließend in Abgrenzung gegenüber verwandten Begriffen wie seelischem Schmerz (psychic pain), religiöser Anfechtung (religious struggle) oder spirituelle Bedrängnis (spiritual distress) weiter zu schärfen und theologisch zu vertiefen. Die Überlegungen münden in der These, dass ‚spiritueller Schmerz‘ als Sinnschmerz zu verstehen ist, der sich in körperlichem Schmerz manifestiert und diesen verstärkt.

Mehr dazu hier:

https://www.academia.edu/34728291/Spiritual_Pain._Ann%C3%A4herung_an_einen_Schl%C3%BCsselbegriff_interprofessioneller_Spiritual_Care_1_Spiritual_Pain._Approaching_a_key_concept_of_interprofessional_spiritual_care?auto=download

Spitalseelsorge und Spiritual Care

Instrument für Pflege und Medizin zum Beizug der Seelsorge Um Spiritual Care für die Arbeit in multiprofessionellen Teams sowohl stationär als auch ambulant optimaler einzusetzen, wurde in der Schweiz ein Set von sieben Indikationen entwickelt, das nun in einer Lang- und einer Kurzfassung vorliegt. In der Kurzfassung eignet sich das Indikatorenset als Instrument für die Pflege-Praxis. Die Langfassung der Indikationsliste kann für Schulungsmaßnahmen und Fortbildungen eingesetzt werden.

Mehr dazu hier:

Kurzfassung

https://www.spitalseelsorge.ch/media/archive1/spiritual_care/dokumente/indikationenset/Indikationen-Set_Kurzliste.pdf
Indikationen-Set_Kurzliste.pdf 

Lange Version:

https://www.spitalseelsorge.ch/media/archive1/spiritual_care/dokumente/indikationenset/Indikationen-Set_Langliste.pdf

Spirituelle Betreuung am Ende des Lebens

Krisen, Krankheiten und ähnliche Katastrophen: Jeder Mensch erlebt sie. Und alle müssen wir sie irgendwie meistern – am Schluss auch das Sterben. Die Frage ist nur: wie? Wie sieht Seelsorge aus, wenn wir nicht mehr an so etwas wie Seele glauben? Wie geht Sterbebegleitung, wenn wir aus dem letzten Loch pfeifen, aber auch auf die Kirche? Zeit für ein Gespräch mit Simon Peng-Keller, Professor für Spiritual Care an der Universität Zürich.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wochenende-gesellschaft/spiritual-care-uns-fehlt-die-kultur-ueber-das-sterben-zu-reden

Wenn die Seele schmerzt

Beim Verlust eines geliebten Menschen, während einer schlimmen Krankheit oder einfach, wenn das Bedürfnis besteht, mit jemandem zu reden, sind sie da: Das Seelsorgeteam des Kantonsspitals Graubünden unterstützt Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige rund um die Uhr.

Mehr dazu hier:

https://blog.ksgr.ch/wenn-die-seele-schmerzt.aspx

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