Mit Unterstützung von SENS an alles gedacht? (Aus- und Weiterbildung)

Das Modell/Assessment SENS ist nicht mehr aus dem Alltag der Palliativversorgung wegzudenken. Die systematische Struktur vermittelt einen Gesamtüberblick, um wesentlichen Punkte zu berücksichtigen, die die palliative Betreuung auszeichnet. Die Schwerpunkte aus SENS sind für das gesamte interprofessionelle Team leicht verständlich, abzuleitende Interventionen deutlich nachvollziehbar.

Der Einsatz des Instruments trägt massgeblich zu einer Qualitiätsverbesserung in der letzten Lebensphase bei. Mit dem nötigen «Know how» aus der Evidenz und Teamkreativität lässt sich das Modell auf vielfältige Art und Weise für die unterschiedlichsten Praxisebenen «buttom up» zugänglich machen. SENS begeistert in der Anwendung, steigert die Motivation für die interprofessionelle Zusammenarbeit und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Team-/Selbsthygiene.

Das Modul befähigt die Teilnehmenden zu einem sicheren Umgang mit dem Modell/Assessment im Berufsalltag.

Ich freue mich, Ihnen im Rahmen eines Thementags zum «Modell SENS» die Theorie und die gemeinsam mit Ihrem Betrieb zu entwickelnden Anwendungsmöglichkeiten anhand konkreter Praxisbeispiele vorzustellen.

Informationen / Auskünfte zum Thementag hier: c.gohrbandt@hotmail..com

Palliativer Betreuungsplan nach SENS

Quelle: Palliative Ostschweiz

Der Palliative Betreuungsplan wurde aufgrund der im klinischen Alltag notwendigen Ergänzungen zu (meist bestehenden) Patientenverfügungen erarbeitet. Er dient als Hilfsmittel für die betreuenden interdisziplinären Fachpersonen für den gegenseitigen Austausch von Informationen, u.a. auch bei Verlegungen, zur Unterstützung bei Notfällen, und hat den
übergeordneten Zweck, «dass der Wille des wohlinformierten Patienten in Palliative Care auch in Situationen des Notfalls und der länger andauernden oder dauernden Urteilsunfähigkeit die Behandlungsentscheidungen leitet».
(Bundesamt für Gesundheit BAG und palliative ch, 2018)

Mehr dazu hier:

Assessement SENS Palliaitve Ostschweiz 2017_01_30_Vorlage_Palliatives_Assessment_nach_SENS

Bedürfnisse Sterbender Palliative Ostschweiz pfleg_beduerfnisse_am_lebensende

Erläuterungen SENS Palliative Ostschweiz 2019_09_02_Pall_Erlaeuterung_2

Grafik SENS Palliative Ostschweiz 2019_09_02_Grafik_PhasenEbenen_Copyright

Palliative Reservemedikation SENS Palliative Ostschweiz 2019_09_02_Pall_Reservemedikation_2

Palliativer Betreuungsplan SENS Palliative.ostschweiz 2019_09_02_Pall_Betreuungsplan_2

Therapieempfehlungen SENS Palliative Ostschweiz 2019_Therapieempfehlungen_Handlungsempfehlung_Sterbephase

SENS – eine Strukturhilfe bei komplexen Fragestellungen in der Palliative Care

Palliative Care orientiert sich am bio- psycho- sozial-spirituellen Medizinmodell und behandelt häufig Menschen mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen und komplexen Symptomen.

Von Dr. Steffen Eychmüller, Leitender Arzt Palliativzentrum, Inselspital Bern, Dezember 2014

https://www.palliative-ostschweiz.ch/fileadmin/Dateiliste/palliative_otschweiz/2015_SENS_Grafik_Fachartikel.pdf
2015_SENS_Grafik_Fachartikel.pdf

Geeignete Massnahmen in der Palliativen Geriatrie

Viele Symptome weisen uns in der Palliativen Geriatrie auf die zu entscheidenden Situationen hin.


Symptome wie Schmerzen, Dyspnoe, Unruhe, Bronchiale Hypersekretion, Übelkeit, Schwindel, Angst, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Depression, Juckreiz, Obstipation, Inkontinenz, Trauer, … gilt es zu erfassen und daraus die geeigneten Massnahmen abzuleiten.

Doch die Haltung in der Situation ist die Brücke zum guten Leben.

Mehr dazu in dieser Präsentation von Ursa Neuhaus:

https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/waid/Deutsch/events/dokumente/weiterbildung/ftpg/waid_palliative-geriatrie_2019_praesentation-neuhaus.pdf

SENS-Pocket-Card

 

SENS

Basierend auf der SENS Struktur wurde ein Arbeitsblatt (auch “Prompt Sheet”) für die Patienten und ihre Angehörigen entwickelt. Es kann als Checkliste, zur Vorbereitung von Rundtischgesprächen oder zur Entwicklung einer Pflegeplanung genutzt werden. Die Struktur kann auch als Grundlage für die Diskussionen bezüglich einer Patientenverfügung dienen.

Mehr dazu hier:
SENS-Pocket-Card_DE.pdf

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