Spitalseelsorge und Spiritual Care

Instrument für Pflege und Medizin zum Beizug der Seelsorge Um Spiritual Care für die Arbeit in multiprofessionellen Teams sowohl stationär als auch ambulant optimaler einzusetzen, wurde in der Schweiz ein Set von sieben Indikationen entwickelt, das nun in einer Lang- und einer Kurzfassung vorliegt. In der Kurzfassung eignet sich das Indikatorenset als Instrument für die Pflege-Praxis. Die Langfassung der Indikationsliste kann für Schulungsmaßnahmen und Fortbildungen eingesetzt werden.

Mehr dazu hier:

Kurzfassung

https://www.spitalseelsorge.ch/media/archive1/spiritual_care/dokumente/indikationenset/Indikationen-Set_Kurzliste.pdf
Indikationen-Set_Kurzliste.pdf 

Lange Version:

https://www.spitalseelsorge.ch/media/archive1/spiritual_care/dokumente/indikationenset/Indikationen-Set_Langliste.pdf

Monika Renz: «Sterben ist ein strukturierter Prozess»

Was kommt auf uns zu, wenn wir die letzte Schwelle überschreiten? Welche Bedürfnisse haben schwer kranke Patienten vor ihrem Tod? In den letzten Jahrzehnten hat die Begleitung von Patienten am Lebensende zu vielen Erkenntnissen geführt, welche in die Palliative Care eingeflossen sind. Eine der Pionierinnen auf dem Gebiet der Sterbebegleitung und -forschung ist Monika Renz, seit 1998 Leiterin der Psychoonkologie am Kantonsspital St.Gallen (KSSG). Die Palliativstation des Spitals war vor 25 Jahren die erste ihrer Art in der Deutschschweiz.

Mehr dazu hier:

https://www.medinside.ch/de/post/palliative-care-xxx

Mit Trauer kennt sie sich aus: Die Spitalseelsorgerin begleitet Menschen bis zum Tod

Als Spitalseelsorgerin des Kantonsspitals Münsterlingen (Foto) hat Karin Kaspers Elekes einen schwierigen Job. Sie befasst sich primär mit Menschen, die sich in einer schwierigen Situation befinden.
Mehr dazu hier

Die Spitalseelsorge stärker ins Behandlungsteam einbinden

Spitalseelsorger als Alleinverantwortliche fürs spirituelle Wohlbefinden der Patienten: Das war einmal. Inzwischen weitet sich der Aufgabenbereich auf alle Berufsleute im Gesundheitswesen aus. Das sagt Simon Peng-Keller (Foto) im Gespräch. Der Professor für Spiritual Care referiert am Samstag an einer Tagung zur «Vielfalt von Spiritual Care-Modellen im Gesundheitswesen».

Das ganze Interview hier:

https://www.kath.ch/newsd/die-seelsorge-ist-neu-verstaerkt-interprofessionell-eingebunden/

Setzt Spiritual Care eine spirituelle Praxis voraus?

Prof. Simon Peng-Keller

Ohne lebendige spirituelle Tradition ausserhalb des klinischen Bereichs würde sich Spiritual Care auf einem sehr dünnen Fundament bewegen. Spiritual Care ist allerdings nicht mit einer Anleitung zu einer spirituellen Praxis zu verwechsel, auch wenn sie gelegentlich auch das umfassen kann. Auf Seiten der „Caregiver“ geht es zunächst einmal einerseits um Grundhaltungen wie Mitgefühl und Respekt und andererseits um eine Wahrnehmungskompetenz: um einen Sinn für Sinnfragen. Diese Haltungen und Kompetenzen sind bei jedem Patienten angebracht, egal, wo er oder sie spirituell steht. Auf der Patientenseite finden wir ein breites Spektrum zwischen hochreligiösen Menschen, die etwa nach einer ganz bestimmten Form von Unterstützung wie z.B. einer Krankensalbung verlangen, bis hin zu spirituell eher indifferenten Menschen, die sich aber in der Situation ihrer schweren Krankheit mit Sinnfragen konfrontiert sehen.

Das ganze Interview mit Prof. Simon Peng – Keller, Uni Zürich, hier:

https://www.diakonie.ch/spiritual-care-der-sinn-fuer-sinnfragen/

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