Medizinisches Cannabis bei Krebs

Cannabis

Seit März 2017 dürfen in Deutschland gesetzlich zugelassene Cannabinoide für medizinische Zwecke verschrieben werden. In diesem Jahr stieg die Anzahl der verschriebenen Rezepte auf mehr als das Doppelte an. Etwa 75 Prozent der Anträge auf medizinisches Cannabis werden bewilligt. Wie sind nun die klinischen Studiendaten zu interpretieren, wie sieht der Praxisalltag tatsächlich aus und wer darf jetzt auf diese Arzneien zugreifen?

Mehr zur Situation in Deutschland hier:

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/nebenwirkungen-der-therapie/cannabis-bei-krebs-ein-fester-platz-in-der-schmerzther.html

Richtlinie Schmerzmanagement

Der Schmerz ist eine Sinneswahrnehmung, welche dem Menschen zu verstehen gibt, dass physisch oder psychisch etwas nicht in Ordnung ist. Jede betroffene Person erlebt den Schmerz anders. Die persönliche Schmerzerfahrung, soziale, ökonomische und kulturelle Hintergründe spielen beim Phänomen Schmerz eine Rolle. Der Schmerz kann einen wesentlichen Einfluss auf das physische, psychische und soziale Befinden des Patienten haben. Ein lang anhaltender, nicht behandelter Schmerz, kann Schlafstörungen, Depressionen und Gewichtsverlust zu Folge haben, was eine zusätzliche Belastung für den Patienten bedeutet.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Schmerzlinderung!
Schmerzlinderung ist ein zentrales Ziel der Palliative Care.

Mehr dazu hier:

http://www.palliative-vs.ch/docs/formation/de/Richtlinie_Schmerzmanagement_in_der_Palliative_Care.pdf

Selbstbestimmung bis zuletzt

Die Bedürfnisse und Umstände bei einer Krankheit und insbesondere am Lebensende sind bei jedem Menschen anders. Diese Broschüre dient der Orientierung über die verschiedenen, gesetzlich anerkannten Vorsorgedokumente, um Regelungen bis ans Lebensende und darüber hinaus zu treffen. Sie finden sowohl Informationen zum Sinn und Zweck einer Patientenverfügung, als auch eine Zusammenstellung von Themen, für die zusätzlich etwas angeordnet werden kann.

Mehr dazu hier:

http://www.ow.ch/dl.php/de/5a1d2a5d7ee95/Kanton_Obwalden_23-11-2017___Hanspeter_Schmitt___SELBSTBESTIMMUNG_in_PALLIATIVE_CARE__Powerpoint.pdf

und hier:

https://shop.krebsliga.ch/broschueren-infomaterial/leben-mit-krebs/alltag-und-krebs/selbstbestimmt-bis-zuletzt/

Was bedeutet Total Pain in der palliativen Praxis?

Was tun, wenn eine Bewohnerin, ein Bewohner, eine Patientin, ein Patient sagt: „Alles tut total weh“, „Ich kann nicht mehr“, „Es wird nie mehr besser“, „Bei der kleinsten Bewegung kommt der Schmerz“, „Da muss was Schlimmes sein“, „Ich habe Angst“ ?

Mehr dazu hier:

https://www.palliative-aargau.ch/fileadmin/user_upload/palliative-aargau/veranstaltungen/2010/02_total-pain.pdf

Total Pain in der Palliativmedizin

Die Hospiz-Pionierin Cicely Saunders prägte den Begriff des Total Pain: Es ist ein Modell, das den Schmerz nicht nur als ein Ursache – Wirkungs – Phänomen – hier Körperschaden – dort Schmerz – versteht, sondern als das komplexe Erleben eines individuellen Menschen in einer Grenzsituation. Mit welchen Massnahmen reagieren Pflegende auf Total Pain?

Mehr dazu in einer Präsentation von Prof. Steffen Eychmüller

https://www.palliative-aargau.ch/fileadmin/user_upload/palliative-aargau/veranstaltungen/2010/02_total-pain.pdf

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