Was kann die Psychiatrie von der Palliative Care lernen?

Erfolge und Grenzen der Psychiatrie am Lebensende. Reflexionen über praktische Fälle.

Präsentation hier:

https://www.pukzh.ch/default/assets/File/karriere-bildung/20180504_Vortrag%20F_%20Riese.pdf

Spiritual Care im psychiatrischen Behandlungsalltag

Spiritual Care

In der Psychiatrie stellen sich spirituelle Fragen am Lebensende oft mit grosser Dringlichkeit. Denn psychische Störungen ­berühren nicht nur einzelne Aspekte des Erlebens, sondern umgreifen die ganze Persönlichkeit. Depres­sionen und Manien, Psychosen, Angst- und Persönlichkeitsstörungen oder Suchtverhalten, um nur einige Beispiele zu nennen, sind oft verbunden mit tiefen Brüchen im Erleben der eigenen Identität, des sozialen Zusammenlebens, des Lebenssinnes und des bisherigen Wertesystems.

Mehr dazu in der Schweizerischen Aerztezeitung

https://saez.ch/article/doi/bms.2017.06024/

Sterbehilfe und Psychiatrie – ein Positionspapier

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Für den Heimteil des Psychiatriezentrums Münsingen (PZM)(Kanton Bern, Schweiz) ist sich die interne Ethikkommission im Grundsatz einig, dass die Sterbehilfe als assistierter Suizid – wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind – ausserhalb des PZM stattfinden sollte. Es werden aber auch zwei Ausnahmen definiert.

Hier geht es zum Positionspapier der Ethikkommission des PZM:

https://www.pzmag.ch/fileadmin/user_upload/documents/2017/Broschueren/BroschuereA5_Assistierter_Suizid_Online.pdf

Psychotherapie in der Sterbe- und Trauerbegleitung (Buch)

Das Sterben als letztes Leben steht im Fokus des Buches. Wie kann aus psychotherapeutischer Sicht der Sterbende zusammen mit den An- und Zugehörigen in der letzten Lebenszeit unterstützt werden? Psychotherapie erschliesst als Psychological Care dem Sterbenden in seinen vielfältigen Anpassungen an eine radikal veränderte Lebenslage Möglichkeiten der Selbstgestaltung. Ziel ist dabei die Reintegration des Leidens und des Sterbens in den Lebenszusammenhang, um dem Sterbenden seine persönliche Würde zugänglich und lebbar zu machen oder zu erhalten. Dazu werden auf psychologisch-wissenschaftlicher Grundlage therapeutische Begleitungsstrategien und Anwendungsbeispiele zur Psychological Care kurz und übersichtlich dargestellt.

Portrait des Autors

Dr. phil. Dipl.-Theol. Christoph Riedel, M. A., Fachkraft für Palliative Care, ist Psychotherapeut (HPG) in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt Sterbe- und Trauerarbeit, arbeitete mehrere Jahre in einem Stationären Hospiz und berät Unternehmen und Organisationen im Umgang mit Sterbe-, Suizid- und Trauererfahrungen.

Palliative Care und psychische Erkrankungen

Palliative Care soll auch Menschen mit psychischen Erkrankungen zur Verfügung stehen. Zwei Studien im Auftrag des BAG klären die Versorgungssituation von Menschen in einer palliativen Situation mit psychischen Erkrankungen und ihre spezifischen Bedürfnisse.

Mehr dazu auf der BAG-Webseite

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/service/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/psychische-erkrankungen-und-palliative-care.html#dokumente__content_bag_de_home_service_publikationen_forschungsberichte_forschungsberichte-palliative-care_psychische-erkrankungen-und-palliative-care_jcr_content_par_tabs

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