pro pallium- Gründerin ist «Heldin des Alltags 2018»

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Screenshot SRF.ch

Christiane von May (Foto) ist „Heldin des Alltags 2018“. Die Bernerin unterstützt mit ihrer Stiftung „pro pallium“ Familien von schwerkranken Kindern. Das SRF-Publikum zeichnete sie für ihr Engagement aus.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/news/panorama/kinderhospiz-dienst-christiane-von-may-ist-heldin-des-alltags-2018

Leitsätze der Kinder-Palliative Care

kinder palliative care
Wenn Eltern ihr Kind verlieren, ist dies eine emotional enorm belastende Situation für die Familie, ganz unabhängig davon, ob das Kind bereits tot geboren wird oder erst im weiteren Verlauf seines Lebens verstirbt. Je früher dieser schmerzliche Verlust eintritt, desto kostbarer wird die gemeinsam mit dem Kind verbrachte Zeit des Begleitens und Verabschiedens für seine engsten Angehörigen. In vielen Fällen sind die vorzeitige Geburt oder eine angeborene lebenslimitierende Erkrankung ursächlich für einen frühen Tod in der Säuglingsphase. In Deutschland verstarben 2015 insgesamt 2405 Kinder vor Erreichen des ersten Lebensjahres, mehr als die Hälfte dieser Kinder innerhalb der ersten sieben Lebenstage und damit wohl überwiegend während des stationären Aufenthaltes auf der neonatologischen Station einer Kinderklinik. Folglich sind auch Teammitglieder dieser Stationen enorm gefordert.

Mehr zu der grossen pflegerischen, seelsorgerische und sozialen Herausforderung in dieser Broschüre:

https://www.fruehgeborene.de/sites/default/files/field_page_file/palutin_a_5_web_juli_2018.pdf

 

Christiane von May gründete den ambulanten Kinderhospizdienst „Pro Pallium“ – dafür verdient sie die Auszeichnung „Heldin des Alltags“

Screenshot SRF.ch

Fünf Personen stehen im Final der Aktion «Helden des Alltags» von Radio SRF 1, «Schweiz Aktuell» und dem «Migros-Magazin». Hier unsere Empfehlung:

Voten Sie online für Christiane May von „Pro Pallium“ (Begleitung schwerkranker Kinder). Voten Sie hier (nur einmaliges Abstimmen möglich).

https://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/helden-des-alltags-das-sind-die-finalisten-und-finalistinnen-jetzt-abstimmen

Zur Person:

Christiane von May (62) lebte in den 1990er-Jahren in Berlin. Dort begleitete sie ihre krebskranke Pflegetochter Andrea in den Tod. Dabei fiel ihr auf, dass es weder in Deutschland noch in der Schweiz Betreuungsangebote für todkranke Kinder gibt. «Therapie- und Pflegeangebote gibt es genügend. Was fehlt, ist die Alltagsbegleitung», sagt sie. Zurück in der Schweiz gründete sie die Stiftung «Pro Pallium», die Familien von schwerkranken Kindern begleitet. Sie bildet Freiwillige aus, die sich um die kranken Kinder, deren Geschwister oder die Eltern kümmern.

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