Deutschland: Strategieprozess für Gesundheitsberufe beginnt in Kürze

Screenshot Aerzteblatt / DPA

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus (Foto), forderte mehr Kompetenzen für Pflegekräfte in Deutschland. Er kündigte an, dass am 27. Januar die Auftaktsitzung eines Strategieprozesses stattfindet, bei dem die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe neu justiert werden soll. An dem Prozess sollen Vertreter von Gesund­heits- und Familienministerium, aber auch Pflegeberufsverbände und Bundesärztekammer teilnehmen.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108836/Strategieprozess-fuer-Gesundheitsberufe-startet-Ende-Januar?rt=531c210281abc386ed8a53f4603b4f93

Jede zweite Pflegefachkraft steigt aus – oft unfreiwillig

Kinder von Pflegebedürftigen sollen finanziell entlastet werden

Harte Arbeitsbedingungen in der Pflege führen zu Dauerüberlastung und Burnout.

Die Pflegeberufe erleben einen Boom. 190000 Personen arbeiten derzeit in der Branche. Doch schon in zehn Jahren fehlen 65000 Fachkräfte, prognostiziert der Berufsverband SBK. Der Grund ist die Alterung der Gesellschaft. Jede fünfte Person über 80 lebt in einem Pflegeheim. Um den wachsenden Bedarf zu decken, müssten jedes Jahr 6000 Pflegefachleute neu ausgebildet werden – doppelt so viele wie heute.

MEHR DAZU HIER:

https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=8&publicationDate=2020-01-12&newspaperName=NZZ%20am%20Sonntag&pageNo=25&articleId=255615603&signature=670F10648A39C026404E6C5637B694475E40FC53

Prekäre Pflegesituation rasch verbessern (Kommentar)

Pflegenotstand in vielen Einrichtungen.

Der Nationalrat hat die Pflegeinitiative des SBK heute abgelehnt, sich aber für einen moderateren Gegenvorschlag ausgesprochen. Nun geht das Geschäft an den Ständerat. Anschliessend kommt das Anliegen vor das Volk. Die Neue Zürcher Zeitung kommentiert den Pflegenotstand in der Schweiz heute wie folgt:

https://www.nzz.ch/meinung/die-politik-soll-die-pflegenden-besserstellen-und-zwar-rasch-ld.1529255

Vom Umgang mit Pflegefachpersonen und deren Diversität

Mitarbeitende im Gesundheitswesen, insbesondere das Pflege- und Betreuungspersonal, sind angesichts des Pflegenotstands sehr heterogen zusammengesetzt: unterschiedliche Persönlichkeiten, Berufsgruppen und Qualifizierungsgrade, ein hoher Anteil an ausländischem Pflegepersonal. Vielfalt trifft auf Vielfalt – in Fachkreisen spricht man auch von Diversität. Dies bringt grosse Herausforderungen für die Heimleitungen sowie für die Leitungspersonen mit sich. Der Umgang damit ist nicht immer einfach.

Mehr dazu hier:

https://www.redcross.ch/de/file/11077/download

Wer pflegt uns in Zukunft? – Diagnose: Mangel an Pflegepersonal

IMG_5220

Screenshot SRF.ch

Der Bedarf an Pflegepersonal wächst. Doch die Hälfte der Pflegefachkräfte hängt den Beruf an den Nagel. Warum? Und wie geht es anders? Ein Bestandsaufnahme – mit Visite im Berner Inselspital.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wochenende-gesellschaft/wer-pflegt-uns-in-zukunft-diagnose-mangel-an-pflegepersonal

%d Bloggern gefällt das: