Jede zweite Pflegefachkraft steigt aus – oft unfreiwillig

Kinder von Pflegebedürftigen sollen finanziell entlastet werden

Harte Arbeitsbedingungen in der Pflege führen zu Dauerüberlastung und Burnout.

Die Pflegeberufe erleben einen Boom. 190000 Personen arbeiten derzeit in der Branche. Doch schon in zehn Jahren fehlen 65000 Fachkräfte, prognostiziert der Berufsverband SBK. Der Grund ist die Alterung der Gesellschaft. Jede fünfte Person über 80 lebt in einem Pflegeheim. Um den wachsenden Bedarf zu decken, müssten jedes Jahr 6000 Pflegefachleute neu ausgebildet werden – doppelt so viele wie heute.

MEHR DAZU HIER:

https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=8&publicationDate=2020-01-12&newspaperName=NZZ%20am%20Sonntag&pageNo=25&articleId=255615603&signature=670F10648A39C026404E6C5637B694475E40FC53

Den Zürcher Pflegeheimen fehlt spezialisierte Hilfe zur Betreuung der Sterbenden

Im Kanton Zürich haben fast alle schwer kranken Menschen im häuslichen Umfeld Zugang zu spezialisierter Palliativpflege. Aber in den Heimen klafft eine Lücke. Es gäbe eine einfache Lösung.

Mehr dazu hier:

https://www.nzz.ch/zuerich/pflegeheimen-fehlt-hilfe-zur-betreuung-der-sterbenden-ld.1531748

Prekäre Pflegesituation rasch verbessern (Kommentar)

Pflegenotstand in vielen Einrichtungen.

Der Nationalrat hat die Pflegeinitiative des SBK heute abgelehnt, sich aber für einen moderateren Gegenvorschlag ausgesprochen. Nun geht das Geschäft an den Ständerat. Anschliessend kommt das Anliegen vor das Volk. Die Neue Zürcher Zeitung kommentiert den Pflegenotstand in der Schweiz heute wie folgt:

https://www.nzz.ch/meinung/die-politik-soll-die-pflegenden-besserstellen-und-zwar-rasch-ld.1529255

Vom Umgang mit Pflegefachpersonen und deren Diversität

Mitarbeitende im Gesundheitswesen, insbesondere das Pflege- und Betreuungspersonal, sind angesichts des Pflegenotstands sehr heterogen zusammengesetzt: unterschiedliche Persönlichkeiten, Berufsgruppen und Qualifizierungsgrade, ein hoher Anteil an ausländischem Pflegepersonal. Vielfalt trifft auf Vielfalt – in Fachkreisen spricht man auch von Diversität. Dies bringt grosse Herausforderungen für die Heimleitungen sowie für die Leitungspersonen mit sich. Der Umgang damit ist nicht immer einfach.

Mehr dazu hier:

https://www.redcross.ch/de/file/11077/download

Neue Pflege- und Betreuungsmodelle für die Zukunft (Veranstaltung)

v.r.n.l: Prof. Carlo Knöpfel (Co-Autor Studie «Gute Betreuung im Alter in der Schweiz: eine Bestandsaufnahme», Simone Bertogg, Initiativkomitee «Gutes Alter für Alle»), Thomas Göttin (Polit-Forum), Yvonne Ribi (Initiativkomitee «Für eine starke Pflege», Geschäftsführerin Schweizer ,Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner), Daniel Höchli (Direktor Curaviva Schweiz).

Wir werden zunehmend älter. Auch als Gesellschaft. Allein die Zahl der Menschen über 80 wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Und im Jahr 2030 wird rund ein Viertel der in der Schweiz lebenden Menschen über 65 Jahre alt sein. Unsere Betreuungs- und Pflegemodelle stammen jedoch aus einer Zeit, als die Alterspyramide noch nicht Kopf stand – und die Betreuung von betagten Menschen Familiensache war. Auf einer Veranstaltung des Polit-Forums Bern und des Berner Generationenhauses (Burgergemeinde) diskutierten am Donnerstag 31.10.2019 in Bern prominente Gäste über den Pflegenotstand und mögliche Massnahmen dagegen. (mehr …)

%d Bloggern gefällt das: