Personalmangel gefährdet Patientensicherheit

Die Patientensicherheit kann nur mit genügend qualifizier­ ten Pflegefachpersonen gewährleistet werden. Studien belegen zudem klar, dass eine gesetzlich vorgegebene «nurse­to­patient­ratio» die Pflegequalität erhöht, die Burnout­Rate und die Kosten senkt sowie die Rückkehr von Pflegefachpersonen in den Beruf fördert. Der richtige Weg zu diesen Zielen ist die Volksinitiative für eine starke Pflege

Mehr dazu hier:

https://www.sbk.ch/fileadmin/sbk/archiv_zeitschrift/docs/2019/2019_03/1903_DE_Nurse_to_patient_ul_low.pdf

1903_DE_Nurse_to_patient_ul_low.pdf

„Ich wünsche mir mehr mutiges Pflegepersonal“ (Interview)

Überflüssige Operationen, aggressive Chemotherapien, schmerzhafte Prozeduren – alte und schwer kranke Menschen werden heute mit allen Mitteln der Apparatemedizin behandelt. Auch dann, wenn kein Therapieerfolg mehr zu erwarten ist. Der Palliativmediziner Dr. Matthias Thöns (Foto) prangert dieses „Geschäft mit dem Lebensende“ an und appelliert an Pflegende, sich für das Patientenwohl stark zu machen.

Das ganze Interview hier:

https://www.bibliomed-pflege.de/zeitschriften/die-schwester-der-pfleger/heftarchiv/ausgabe/artikel/sp-3-2017-palliative-care-was-patienten-und-angehoerige-brauchen/31141-ich-wuensche-mir-mehr-mutiges-pflegepersonal/

Weshalb fast die Hälfte der Pflegenden ihren Beruf aufgeben will

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Screenshot srf.ch

Diplomierte Pflegefachfrau: Für Julia Meier ist es eigentlich ein Traumberuf. Die 23-Jährige steht kurz vor dem Abschluss ihrer vierjährigen Ausbildung. Derzeit arbeitet sie in einem Spital und sieht sich betrogen um ihren Traum: «Was mich stört, sind die Arbeitsbedingungen. Dass wir zu wenig Zeit am Patienten haben und immer mehr am Computer sitzen müssen. Dass die Pflege verloren geht. Wir machen nur noch Funktionspflege, das heisst: Ins Zimmer rein, Blut entnehmen, wieder rausgehen.»

Ständiger Spardruck und Personalmangel

Fast die Hälfte der Pflegenden will ihren Beruf aufgeben: Dies zeigt eine Umfrage der Gewerkschaft Unia, die 2800 Angestellte in verschiedenen Pflegeberufen befragt hat. Sie würden unter konstantem Spardruck und Personalmangel leiden, fühlten sich ausgebrannt, neben der Arbeit bleibe keine Zeit mehr für Hobbys oder Familie.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/news/schweiz/umfrage-der-unia-weshalb-fast-die-haelfte-der-pflegenden-ihren-beruf-aufgeben-will

Deutschland: Pflegenotstand hat zugenommen

Der Pflegenotstand hat laut einem Medienbericht im vergangenen Jahr in Deutschland weiter zugenommen. 2018 seien im Jahresdurchschnitt fast 40.000 Stellen in der Pflege unbesetzt gewesen, schrieb das Düsseldorfer Handelsblatt unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Davon entfielen demnach 23.862 auf die Alten- und 15.707 auf die Krankenpflege.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100230/Personalnot-weiterhin-vor-allem-in-der-Altenpflege

Spitalnetz Bern: «Der Zusammenschluss war ein Fehler»

Da der Ertragswert von Kliniken sinkt, wird auch die Insel Gruppe noch weitere Sparmassnahmen vornehmen müssen, sagt Gesundheitsökonom Heinz Locher. Zudem leide der Konzern bis heute an den Folgen der Fusion mit Spital Netz Bern.

Hier gehts zum Interview:

https://www.derbund.ch/bern/kanton/der-zusammenschluss-mit-spital-netz-bern-war-ein-fehler/story/23477824

Stellenabbau an der Insel

https://www.derbund.ch/bern/kanton/insel-gruppe-baut-150-stellen-ab/story/23391221

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