Schutz gegen Übertherapie

Weil niemand den Mut hat, die Magensonde zu entfernen, verbringt ein schwerstkranker Demenzpatient seine letzten Jahre in qualvoller Regungslosigkeit. Der Fall macht deutlich, welches Leid eine Patientenverfügung ersparen kann.

Mehr dazu hier, in einer Archivperle:

https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/article/929622/kuenstliche-ernaehrung-patientenverfuegung-schuetzt-qualvoller-uebertherapie-lebensende.html

Vorausschauend planen: Vorsorgeauftrag

Wie die meisten älteren Paare waren sich Elsa und Hans Gabathuler (Bild) bewusst: Irgendwann könnte dem Lebenspartner gesundheitlich etwas passieren. Und plötzlich schlug das Schicksal tatsächlich zu. Der 80-jährige Hans stürzte auf dem eisigen Trottoir unglücklich, zog sich eine Kopfverletzung zu, die letztlich zum Verlust seiner Urteilsfähigkeit führte. In diesem Moment war die 72-jährige Elsa froh, dass sie und ihr Mann vorausdenkend gehandelt hatten. Denn sie hatten je einen Vorsorgeauftrag aufgesetzt. Darin hatte Elsa ihre Tochter Stefanie als Vorsorgebeauftragte bestimmt, Hans seinen Sohn Robert. Ohne diese Vorsorgeaufträge wäre die Entscheidungshoheit der Familie über Anlegen und Bewirtschaften ihres umfangreichen Vermögens unter Umständen stark eingeschränkt worden.

Mehr dazu hier:

https://www.nzz.ch/branded-content/sponsored-content/vertrauenspersonen-zu-seinen-vorsorgebeauftragten-machen-ld.1473527

Urteilsfähigkeit in der medizinischen Praxis

Ein/eine urteilsfähige Patient/Patientin kann rechtswirksam in eine medizinische Behandlung einwilligen oder ihren Willen im Voraus in einer Patientenverfügung festhalten. Ist eine Patientin urteilsunfähig und hat ihren Willen nicht vorausverfügt, übernehmen Vertretungspersonen ihre Rolle im Entscheidungsprozess. Das Vorhandensein von Urteilsfähigkeit ist somit ein entscheidender Faktor zur Abgrenzung zwischen Selbst- und Fremdbestimmung.

Mehr dazu hier:

https://www.samw.ch/dam/jcr:f280a76e-f5d9-4a83-b80d-5debe56507ae/richtlinien_samw_urteilsfaehigkeit.pdf
richtlinien_samw_urteilsfaehigkeit.pdf

Warum es wichtig ist, eine Patientenverfügung und einen Vorsorgeauftrag zu haben

Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag sind nicht allein für hochaltrige oder sterbende Menschen wichtig. Jede mündige und handlungsfähige Person sollte die Dokumente erstellen und regelmässig überprüfen. Für welche Fälle ist es sinnvoll oder nötig vorzusorgen?  Inhalt, Form, Nutzen? Der Zusammenhang zur Organspende und zum Assistzierten Suizid oder zur Sedation? Wie sieht die gesetzliche Ersatzregelung aus, die angewendet wird, wenn weder eine Patientenverfügung noch ein Vorsorgeauftrag vorliegen und die Person nicht mehr entscheid- und handlungsfähig ist?

Mehr dazu in einer spannenden Präsentation hier:

http://genna.ch/files/BZEB-2018-Vorsorgeauftrag-und-Patientenverfuegung—nicht-nur-fuer-alte-Menschen.pdf

Loslassen können ohne Stress und ohne Streit

Bei schwerer Krankheit oder Tod kommt meist viel Bürokratie ins Spiel. Vieles muss geregelt und abgesprochen, Vollmachten geklärt werden. Mit dem Goodbye-Buch ist man für solche Situationen gewappnet. Es enthält alle wichtigen Dokumente wie zum Beispiel Patienten-Verfügung oder Vorsorge-Auftrag. Es muss nicht unbedingt ein Buch sein, eine einfache Dokumentenmappe oder ein Aktenkoffer mit allen Unterlagen tun es auch.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/senioren-magazin/goodbye-buch-loslassen-ohne-stress-und-streit

So sieht das Goodbye-Buch aus:

https://www.goodbye-buch.ch/buch-vorstellung

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