Die Achtung des Patientenwillen hört nicht beim freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken auf

radbruch

Prof. Radbruch

„Wenn ein schwerstkranker Mensch aus freiem Entschluss nicht mehr essen und trinken will, um sein Sterben zu beschleunigen, dann ist das zu respektieren.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) (Foto). Es sei keine strafbare Handlung, die selbstbestimmte Entscheidung eines unerträglich leidenden Palliativpatienten medizinisch zu begleiten, heißt es in einem aktuellen Positionspapier des Vorstandes der Fachgesellschaft gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten. Vielmehr würde es den Straftatbestand der Körperverletzung erfüllen, einen Menschen gegen seinen Willen zu ernähren.

Mehr dazu hier:

https://idw-online.de/de/news725362

Medikamentöse Tumorschmerztherapie

Die Mehrzahl der von Tumorschmerzen betroffenen Patienten kann durch die ­Befolgung einfacher Grundprinzipen zufriedenstellend behandelt werden. Der vorliegende Artikel vermittelt anhand von Patientenbeispielen eine Auswahl essentieller Fakten für den ärztlichen Alltag und wirft zugleich einen praxisorientierten Blick auf einige aktuelle Entwicklungen und Kontroversen.

Mehr dazu hier:

https://medicalforum.ch/article/doi/smf.2019.03450

„Ausgelitten hab` ich nun…“ (Gedichte zu Sterben, Tod und Trauer)

Ausgelitten hab` ich nun,
bin an dem frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh`n,
die ich nicht mehr fühle.

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Wer im Gedächtnis seiner Liebe lebt,
ist nicht tot. Er ist nur fern.
Immanuel Kant

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Eine vertraute Stimme ist verstummt,
Doch Menschen, die wir lieben,
bleiben immer, denn sie hinterlassen,
Spuren in unseren Herzen.

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Der Tod ist ein Bote des Lebens,
und dass wir jetzt schlafen,
das zmeugt vom nahen gesunden Erwachen.

Sterblichkeit ist Schein, ist wie die Farben,
die vor unserem Auge zittern,
wenn es lange in die Sonne sieht.
Friedrich Hölderlin


Und meine Seele
spannt weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff


Du ginst so schnell von uns
und wirst so sehr vermisst,
du warst so lieb und gut,
dass man dich nicht vergisst.

Was die Palliativmedizin bei Tumoren leisten kann

Quelle: Klinikum Görlitz

Palliativ-Experten aus Görlitz und Prag (Foto) pflegen seit Jahren einen intensiven medizinischen Austausch. Eine Delegation aus dem tschechischen Krankenhaus Na Pleši war im Klinikum zu Gast. Im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs haben Aspekte der palliativmedizinischen Behandlung von Tumorpatienten gestanden – unter besonderer Berücksichtigung von Chemo- und Strahlentherapie. Bereits seit mehreren Jahren gibt es diese enge Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Onkologie/Hämatologie, Strahlentherapie und Palliativmedizin (KOSP) des Klinikums Görlitz und dem spezialisierten Krankenhaus Na Pleši am Rande von Prag, informiert das Klinikum.

Mehr dazu hier:

https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/goerlitz-was-die-palliativmedizin-bei-tumoren-leisten-kann_aid-46462479

Austauschtag für betreuende Angehörige (Veranstaltung)

Am 30. Oktober 2019 findet im Fribourg (Schweiz) der 5. interkantonale Tag der betreuenden Angehörigen statt.

Das Programm hier:

https://www.alzheimer-schweiz.ch/de/fribourg/agenda/beitrag/5-interkantonaler-tag-der-betreuenden-angehoerigen/

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