Entscheidungen am Lebensende im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, Patientenwillen und -wohl

Vereinfachte Darstellung eines Entscheidungsprozesses am Lebensende aus zivilrechtlicher
Perspektive (Quelle: http://www.jusletter.ch Stefanie Haussener)

Das Erwachsenenschutzrecht lässt das Recht auf Patientenautonomie auch bei fehlender Urteilsfähigkeit des Patienten nicht komplett entfallen; doch ist das Übertragen gesetzgeberischer Konzepte in die medizinische Praxis (und umgekehrt) nicht immer einfach. Die nachfolgende Analyse zeigt – nach einer Darstellung der Rechtslage (untergliedert in die unterschiedlichen Aspekte einer Entscheidungsart) – auf, wie Entscheidungen am Lebensende im medizinischen Alltag begleitet und getroffen werden.

Mehr dazu hier:

https://www.unilu.ch/fileadmin/fakultaeten/rf/aebi/dok/Jusletter_Entscheidungen_am_Lebensende_Haussener.pdf

Glücklich sterben? (Buch)

Lange war es ein Tabu in Deutschland, und nun hat es ausgerechnet ein katholischer Theologe gebrochen. Hans Küng hat im Gespräch mit Anne Will erklärt, dass er es für erlaubt hält, sein Leben zu beenden, wenn es unerträglich geworden ist. Seitdem ist eine Diskussion im Gange, die keinen unberührt lässt. In seinem Buch verbindet Küng frühere Texte über das Sterben mit seinen Glaubensüberzeugungen und theologischen Einsichten zu einer klaren Position: »Glücklich sterben« hat in seinen Augen nichts mit »Selbstmord« zu tun, sondern meint ein menschenwürdiges Ende des Lebens.

Portrait

Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor Emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Ehrenpräsident der Stiftung Weltethos. Er gilt als einer der universalen Denker unserer Zeit. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschienen von ihm »Was ich glaube« – sein persönlichstes Buch –, »Erlebte Menschlichkeit«, der dritte Band seiner Memoiren, sowie »Sieben Päpste«.

Mehr dazu hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID41609724.html?ProvID=10917735&ProvID=10917735&gclid=EAIaIQobChMIj472zZ2P5wIVheh3Ch3xSwYbEAAYAiAAEgISmPD_BwE

Spirituelle Solidarität bis zum Schluss

Die evangelische Pfarrerin Ella de Groot.

Pfarrerin Ella de Groot (Gümligen) zum assistierten Suizid: „Als Pfarrerin setze ich mich dieser emotionalen Ambivalenz – das Leiden soll ein Ende haben, dem Leben hingegen darf kein Ende gesetzt werden – aus und versuche, das Gefühl der Ohnmacht zusammen mit den Betroffenen zu ertragen. Wenn der Entscheid gefallen ist, biete ich an, die sterbenswillige Person, die keinen anderen Weg sieht, auch beim Vollzug der Suizid-Handlung zu begleiten. Wichtig ist mir, vorher mit den Betroffenen über die Gestaltung des Moments des Abschieds zu reden und zu klären, wen ich in diesem Moment begleiten soll, die sterbende Person oder ihre Angehörigen.“

Den ganzen Artikel hier:

https://www.bluewin.ch/de/leben/lifestyle/kirche-und-assistierter-suizid-solidaritaet-bis-zum-ende-316762.html

Baden-Württemberg will Kurzzeitpflege ausbauen

opa altersheim audio

Baden-Württemberg will die Kurzzeitpflege aufgrund der hohen Nachfrage ausbauen und hat dafür für die kommenden zwei Jahre zusammen rund zwei Millionen Euro zusätzlich vorgesehen. Im vergangenen Jahr hatte das Land entsprechende Ange­bote mit 7,6 Millionen Euro aus einem Sonderförderprogramm unterstützt. Diese Mittel wurden vollständig abgerufen.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108738/Baden-Wuerttemberg-will-Kurzzeitpflege-ausbauen

Mobilität im Alter

Mobil zu sein und zu bleiben ist auch im Alter zentral für die Zufriedenheit. Ob zuhause oder unterwegs, Mobilität hilft Seniorinnen und Senioren, ein eigenständiges Leben zu führen. Sie können Ihren Hobbies selbständig nachgehen und sich wann und wo Sie wollen mit Freunden verabreden. Mobilitäts-Einschränkungen bedeuten noch lange nicht das Ende von Selbständigkeit.

Mehr dazu hier:

https://www.prosenectute.ch/de/ratgeber/alltag-freizeit/mobilitaet.html

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