Total Pain – was heisst das für die Praxis?

Die Hospiz-Pionierin Cicely Saunders prägte den Begriff des Total Pain: Es ist ein Modell, das den Schmerz nicht nur als ein Ursache – Wirkungs – Phänomen – hier Körperschaden – dort Schmerz – versteht, sondern als das komplexe Erleben eines individuellen Menschen in einer Grenzsituation. Mit welchen Massnahmen reagieren Pflegende auf Total Pain?

Mehr dazu in einer Präsentation von Prof. Steffen Eychmüller

https://www.palliative-aargau.ch/fileadmin/user_upload/palliative-aargau/veranstaltungen/2010/02_total-pain.pdf

Tod und Trauer im Entschligtal (Adelboden)

Heute findet in Frutigen die Trauerfeier für die sechs in Schweden tödlich verunfallten jungen Männer statt. Fünf von ihnen stammten aus Adelboden. Die Betroffenheit ist weit über das Engstligental (alte Form: Entschligtal) hinaus gross. Im digitalen Zeitalter hat die Trauerkultur eine andere Form und andere Rituale. Wie wurde vor 100 Jahren im Entschligtal getrauert? Aus Anlass der Abdankungsfeier eine Wiederholung dieses Beitrags aus dem Jahr 2017.

Leichenzug: Vom Wohnhaus in die Kirche

In den letzten hundert Jahren haben sich die Abschieds-, Trauer- und Begräbnisrituale im hinteren Entschligtal merklich verändert. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts grosser Wert auf Tradition und Form gelegt wurde, haben in den letzten Jahren Individualität und persönliche Gestaltung der Trauerfeiern und Abschiedszeremonien an Bedeutung gewonnen.

Von Claudia Gohrbandt und Peter Schibli  (mehr …)

Generationenübergreifendes Palliativzentrum in Basel geplant

In Basel plant der Verein „Mehr Leben“ die Realisierung eines Palliativzentrums: Generationenübergreifend und mit circa 40 Betten für Patienten und Angehörige.

Mehr dazu hier

https://www.mehr-leben-basel.ch/de/#/

Warum Berührungen in der Pflege von Menschen mit Demenz unverzichtbar sind (Buch)

Sinnvolle Berührungen sind ein wichtiger Bestandteil echter person-zentrierter Pflege von Menschen mit einer Demenz, dennoch gelten sie angesichts der wahrgenommenen Risiken als zweitrangig. Dieses Buch stellt das Vertrauen in das Potenzial von Berührungen wieder her. Es zeigt auf, wie wichtig Berührungen für die Stärkung der Persönlichkeit, der Beziehungen und des Wohlbefindens sind und es thematisiert die Hemmnisse, die die Mitarbeiter davon abhalten, Berührungen wirkungsvoll zu nutzen. Luke Tanner stellt verschiedene Berührungsarten vor und geht in diesem Kontext auch auf die Themen Zustimmung und Schutz ein, um konkret zu zeigen, wie es im Rahmen der Pflege gelingt, die Vorzüge von Berührungen zu maximieren und deren negative Auswirkungen zu minimieren. Am Ende eines jeden Kapitels, die allesamt interessant und gut strukturiert sind, finden Pflege- und Gesundheitsfachpersonen Anleitungen, die ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie sie die Einstellungen und Praktiken in ihrem Setting ohne grossen Aufwand verändern können.

„Das Buch ist ein willkommener Beitrag zu unserem Bereich. Es verweist auf die Bedeutung von Berührungen, setzt sich aber auch mit deren problematischen Aspekten auseinander. Es legt auf überzeugende Art und Weise dar, warum Berührungen in der Pflege von Menschen mit Demenz unverzichtbar sind.“ Dr. Murna Downs, Leiterin der School of Dementia Studies, University of Bradford

Mehr dazu hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID130624793.html

Patienten, die sich aufgeben, sterben früher

Kranke Menschen, die das Leben auf mentaler Ebene für sich aufgegeben haben, sterben zumeist innerhalb von drei Wochen. Sie fühlen sich vom Leben geschlagen und empfinden eine Niederlage als unausweichlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der University of Portsmouth.

Mehr dazu hier:

http://port.ac.uk .

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