Das Lebensende kommt irgendwann, das Schicksal ist unausweichlich

Der „Tod“ ist im Tarot reine Auslegungssache. Mal ist es ein Loslassen oder ein Wandel, mal ein Verlust und die Angst vor dem Neubeginn. Die Karte ist gefürchtet, muss aber nicht das Lebensende bedeuten. Doch der Wunsch, irgendwie zu erfahren, wie lange man denn zu leben hat, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst, die dafür bis heute Orakel, Traumdeuter oder Wahrsager bemüht. Heute werden auch Ärzte in diese Rolle gedrängt, die moderne Medizin braucht aber belastbare Daten, um mit Hilfe von Statistiken zu beurteilen, wie ernst es um die Patienten steht und wie hoch ihr Sterberisiko ist.

Mehr dazu hier:

https://m.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/das-lebensende-kommt-irgendwann-das-schicksal-ist-unausweichlich-16350017.html

Eigene Verhaltensmuster erkennen: Ein Mutmach-Buch

Frau Indermaur, vor fünf Jahren erkrankte Ihr Mann an Magenkrebs. Wieso begannen Sie als Angehörige eine Therapie? Weshalb schrieben Sie zusammen mit Ihrer Therapeutin ein Buch?
Hürlimann: Erlauben Sie mir, zuerst zu antworten. Es ist ein verbreitetes Vorurteil, dass die Erkrankung eines Angehörigen kein Therapiegrund sein soll. Doch die Krankheit eines Partners kann bei Angehörigen eine heftige psychische Krise auslösen. Und es ist doppelt sinnvoll, wenn man Menschen in dieser Situation unterstützt. Denn die Therapie hilft indirekt auch dem Erkrankten.

Indermaur: Als Psychoonkologin konnte mir Frau Hürlimann ganz vieles über Krebs sagen, das mir half, besser mit meinem kranken Mann zu Hause umgehen zu können. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wann eine Psychotherapie angesagt ist, wenn nicht dann. Immerhin war ich mit der Frage konfrontiert, ob ich bald Witwe sein würde. Wenn man derart aus der Bahn geworfen wird, wie will man das allein schaffen? Speziell, wenn man wie ich psychisch vorbelastet ist…… (Quelle des Interview-Auszug: Der Bund, 16.9.2019)

Mehr zum Buch hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID144315909.html

Geheilte Krebspatientin verschenkt aus Dankbarkeit Glückssteine

Jeden Sonntag versteckt die Holländerin Kartika Versteden einen ihrer selbstgemachten Glückssteinen im Glarnerland. Ein Bild des Verstecks postet sie in einer regionalen Facebook-Gruppe. So können ihre Glückssteine gefunden werden. In dieser Gruppe gibt es rege Diskussionen und enttäuschte Kommentare, wenn der Finder das Foto des gefundenen Steins zeigt. Diesen Sonntag verschenkte Versteden bereits ihren dritten Glücksstein. Jeden Stein versehrt sie mit: «Viel Glück für dich. Kart».

Mehr dazu hier:

https://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Die-Frau–die-Glueck-verschenkt-10519726

Hospiz – wie das Ende gelingen kann

„Stellen Sie sich vor, Sie sind weg, es gibt Sie nicht mehr. Sie sind tot. Für wen ist das eigentlich schlimm? Für Sie selber oder für alle, die noch weiterleben?“ Die Frage stellt Eckart von Hirschhausen. Er verbringt zwei Tage im Hospiz.

Zur DOK der ARD hier:

https://www.ardmediathek.de/daserste/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2hpcnNjaGhhdXNlbnMtY2hlY2stdXAvMmEzZDhlZmEtMWE3NS00ZTM0LWI2YWYtYTgxNjlkMmY5NzA5/hirschhausen-im-hospiz-wie-das-ende-gelingen-kann

«Nach dem Tod einer nahen Person sind solche Fragen Wahnsinn»

Die Schweizer Regierung möchte einen Systemwechsel bei der Organspende und hat am Freitag die Vernehmlassung zur erweiterten Widerspruchslösung eröffnet. Es ist der indirekte Gegenvorschlag zu einer Volksinitiative, die Ähnliches möchte. Bei der Widerspruchs­lösung würden alle zu möglichen Organspendern, wenn sie sich zu Lebzeiten nicht dagegen ausgesprochen haben. Doch die Chancen des Vorhabens sind deutlich gesunken. Anfang Woche erteilte die Nationale Ethikkommission (NEK) der Widerspruchslösung in einer Stellungnahme eine Absage. Gleichzeitig schlug sie als dritte Möglichkeit die Erklärungslösung vor. Mit ihr würden wir immer wieder zur Organspende gefragt.

MEHR DAZU HIER:

https://www.derbund.ch/wissen/medizin-und-psychologie/nach-dem-tod-einer-nahen-person-sind-solche-fragen-wahnsinn/story/20475399

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