An der Schwelle zum Tod

Medikamente für Krebskranke werden immer besser und teurer. Doch es gibt auch schwer kranke Patientinnen und Patienten, die aus freien Stücken auf Operationen oder onkologische Behandlungen verzichten beziehungsweise diese abbrechen. Was das für Direktbetroffene und Ärzte bedeutet, recherchierte Rebekka Haefeli.

Kostenpflichtige Beiträge in der NZZ

https://abo.nzz.ch/kampagne/?trco=19002075-05-14-0063-0000-002594-00000004&vcode=1&target=https%3A%2F%2Fwww.nzz.ch%2Fzuerich%2Fkrebspatienten-entscheiden-sich-manchmal-zum-abbruch-der-therapie-ld.1520478%3Fmktcid%3Dnled%26mktcval%3D107_2019–11-11%26kid%3Dnl107_2019-11-11

Solidarität bis zum Ende

Der assistierte Suizid hat auch die kirchliche Praxis erreicht. Pfarrerinnen und Pfarrer begegnen in der Seelsorge und im Zusammenhang von Abdankungen Menschen, die ein Sterben mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation erwägen oder bereits beschlossen haben, und Familien, die mit einem derartigen Sterben eines Angehörigen konfrontiert sind. In Gesprächen sind sie ebenfalls immer öfter mit dem Thema «assistierter Suizid» konfrontiert. Situationen wie diese fordern Pfarrpersonen nicht allein mit ihrer seelsorgerlichen und liturgisch-homiletischen Kompetenz, es stellen sich ihnen auch zentrale theologische und ethische Fragen.

Auf einem Podiumsgespräch diskutierten kürzlich folgende Personen zum Thema „Soldiarität bis zum Ende (Foto oben):

  • Prof. Dr. Matthias Zeindler, reformiert
  • Pfarrer Kurt Schweiss, römisch-katholisch
  • Pfarrer Dr. Stefanos Athanasiou, griechisch-orthodox
  • Heinz Wyss, neuapostolisch
  • Gesprächsleitung: Lisa Stalder, Journalistin und Publizistin.

Mehr dazu hier. Audio:

https://www.rkmg.ch/veranstaltung/28781

Wenn der Mund zu bleibt…..

Sanft aus dem Leben scheiden – das möchte dereinst wohl jeder und jede. Das Sterbefasten sei der beste Weg dazu, hiess es in letzter Zeit immer öfter. Doch wie sanft ist Sterbefasten wirklich? Ist es mit Schmerzen verbunden? Und wer tut es? Eine neue Studie gibt Auskunft.

Mehr dazu hier:

https://www.tagblatt.ch/leben/forschung-in-der-palliative-care-neue-studie-zum-sterbefasten-ld.1158308

Ein „Sinneswagen“ auf der Demenzabteilung macht Sinn

Sehen, schmecken, riechen: Beim „Snoezelen“ werden alle Sinne angesprochen. In der Demenzbetreuung wird deshalb ein „Snoezelenwagen“- auf Deutsch: Sinneswagen – eingesetzt. Diese Therapieform kommt aus den Niederlanden und setzt sich aus den Begriffen „snuffelen“ – schnüffel und „doezelen“ – dösen zusammen. Allein mit dem Wagen ist es nicht getan. In der Demenzbetreuung sind weitere Massnahmen angezeigt: Die Wahl des richtigen Zimmers – nahe am Büro der Pflegekräfte – weniger Verlegungen ins Spital, farbige Becher, die die Patienten besser wahrnehmen können und – wie eingangs erwähnt – der Snoezelen-Wagen.

Mehr dazu hier:

https://www.waz.de/staedte/herne-wanne-eickel/snoezelen-wagen-soll-in-herne-demenzpatienten-helfen-id11557230.html

und hier:

https://www.seniorenheim-st-josef.de/fileadmin/ctt/Altenhilfe_Rheinschiene/Seniorenheim_St._Josef__Vallendar/Text_Mobiler_Snoezelwagen.pdf

Bestattung aus der Luft über den Alpen

In Deutschland besteht Friedhofspflicht. Die Asche eines Verstorbenen in der Luft zu verstreuen, ist illegal. Die Lösung für deutsche Bestatter, die ihr Angebotsfeld erweitern möchten: Sie fliegen in die Schweiz und leeren die Urnen dort. Das führt nun auch in der Schweiz zu Diskussionen.

Mehr dazu hier:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/bayern-flugbestattung-alpen-1.4662339  

Diskussion in der Schweiz

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Deutsche-verstreuen-Asche-in-Schweizer-Bergen-12965506

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