Medikamentöse Tumorschmerztherapie

Die Mehrzahl der von Tumorschmerzen betroffenen Patienten kann durch die ­Befolgung einfacher Grundprinzipen zufriedenstellend behandelt werden. Der vorliegende Artikel vermittelt anhand von Patientenbeispielen eine Auswahl essentieller Fakten für den ärztlichen Alltag und wirft zugleich einen praxisorientierten Blick auf einige aktuelle Entwicklungen und Kontroversen.

Mehr dazu hier:

https://medicalforum.ch/de/article/doi/smf.2019.03450/

Besonderheiten der Palliativversorgung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

In der Palliativsituation gibt es für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren ein breites Behandlungsspektrum. Die durchgeführten medizinischen Maßnahmen sollten sich an dem mit den Patienten gemeinsam festgelegten individuellen Therapieziel ausrichten. Verschiedene Indikatoren können dazu helfen, die Patienten mit Palliativbedarf zu identifizieren. Eine vorausschauende Versorgungsplanung für diese Patientengruppe setzt ein frühzeitiges und enges Miteinander der primär behandelnden Teams mit palliativmedizinischen Spezialisten voraus. Vorsorgevollmachten und individuelle Patientenverfügungen für die vorliegende Erkrankung in Kombination mit einem Notfallplan werden als hilfreiche Instrumente empfohlen.

Mehr dazu hier:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00761-019-0524-2

Adjuvant? Neoadjuvant? Curativ? Palliativ? Supportiv? Eine Begriffsklärung….

wordloud

Heilen, verzögern, verhindern – über Behandlungsziele Erreichbares erkennen, Gewünschtes besprechen, Therapie danach ausrichten. Adjuvant? Neoadjuvant? Curativ? Palliativ? Supportiv? Mit diesen Begriffen beschreiben die Onkologen die Zielrichtung der Behandlung. Wenn Sie oder jemand Ihnen nahe stehendes von einer bösartigen Erkrankung betroffen sein sollten, werden Sie früher oder später mit vielen der genannten Begriffe konfrontiert, so dass diese Zeilen vielleicht die Orientierung erleichtern.

Mehr dazu hier:

https://www.onkologie-partner.de/gesundheit/behandlungsziele

Sterben und gleichzeitig leben wollen

left human injected with hose on white textile

Photo by rawpixel.com on Pexels.com

Schwerkranke Menschen am Lebensende befinden sich in einer enorm bedrohlichen Situation. Zudem müssen sie häufig schwierige Entscheidungen treffen. Sie und auch ihre Angehörigen verstricken sich immer wieder in scheinbaren Widersprüchen. Für Fachpersonen gilt es, diese Ambivalenzen auszuhalten und das Potenzial daraus zu schöpfen.

Blog-Beitrag von Silke Willrodt

https://www.onko-plus.ch/sterben-und-gleichzeitig-leben-wollen/

Pflege und Behandlung von malignen Wunde

Im Jahr 2007 wurde die erste Auflage des Leitfadens «Pflege und Behandlung der malignen Wunde» veröffentlicht. Seither dient er vielen Pflegenden als wichtige Stütze bei der Versorgung von Patienten mit malignen Wunden. In diese zweite, überarbeitete Auflage wurden die Neuerungen der letzten Jahre aufgenommen – sie widerspiegelt so auch die Weiterentwicklung der Wundpflege. In einem neuen Kapitel wird das holistische Modell der palliativen Wundbehandlung nach Woo beschrieben, das die Komplexität der palliativen Wundbehandlung aufzeigt. Auch die Kapitel zur Pflege und zu den Behandlungszielen wurden an die heutige Pflegepraxis angepasst. Unter anderem geht es um den evidenz-und erfahrungsbasierten Einsatz von neuen Wundverbänden, die Anwendung von Wundantiseptika und die topische Applikation von Schmerzmitteln wie Morphin oder Cannabis. Und last, but not least, enthält der Leitfaden auch Informationen zur palliativen Wundpflege und zu den Gesundheitskosten.

Leitfaden für die Praxis

Überarbeitung und Neuauflage 2018

https://www.onkologiepflege.ch/fachwissen/leitlinien-fuer-die-praxis/maligne-wunde/

%d Bloggern gefällt das: