Miserable Mundhygiene in Schweizer Pflegeheimen

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Eine Untersuchung zeigt: Die Mundgesundheit von Betagten in Pflegeheimen ist fast immer «schlecht bis sehr schlecht» – das hat mitunter fatale Folgen.

Mehr dazu hier in der Sonntagszeitung

https://www.derbund.ch/16729646

Mehr dazu in der SRF-Sendung Puls

https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/efba0086-94bf-4bba-a85e-2f6a57287744?startTime=1906

 

Leitlinien für eine professionelle Mundpflege

Mundpflege fällt bei den meisten Institutionen in den Verantwortungsbereich der Pflegefachpersonen. Deshalb finden sich viele grundlegende Berichte in der Pflegeliteratur. Pflegende müssen sich das neuste erforderliche Wissen aneignen über Erfassungs- und Beurteilungsmöglichkeiten, Risikofaktoren, Klassifikationen der Medikamente, um eine Strategie für einen Mukositis-Pflegeplan entwerfen zu können. Erfassungsinstrumente sind wesentliche Teile eines Programms zur Behandlung einer oralen Mukositis. Die Onkologiepflege Schweiz ist davon überzeugt, dass ein fachkompetenter Umgang bei der Mundpflege und bei oralen Komplikationen sowie die Anleitung der Patienten im Selbstmanagement eine grundlegende Leistung der Pflegepraxis darstellen. Fachpersonen erhalten mit diesen Empfehlungen eine Grundlage, ihre Praxis danach auszurichten und ihre Aufgaben und Rollen bei der Erfassung, Behandlung und Pflege der oralen Mukositis gemeinsam zu klären.

Mehr dazu hier:

https://www.onkologiepflege.ch/fachwissen/leitlinien-fuer-die-praxis/orale-mukositis/

Mundpflege in der letzten Lebensphase

Quelle: YouTube

Menschen, die sich in der letzten Lebensphase befinden, erhalten häufig Opioide, Chemooder / Strahlentherapie, Antidepressiva oder Neuroleptika. Die Folge dieser therapeutischen Massnahmen ist nicht selten eine schlechte Mundhygiene, die zu pathologischen Veränderungen, wie z.B. Soor oder anderen Infektionen führen kann. Um die Lebensqualität der Patientin/des Patienten zu verbessern wird ein Grundsatz von Pflegenden eingehalten: Es wird niemals gegen den Willen der Patientin/des Patienten gehandelt.

Ein Merkblatt der Spitäler Frutigen Meiringen Interlaken AG zum Thema Mundpflege in Problemsituationen hier:

https://www.spitalfmi.ch/fileadmin/media/pdf/Palliative_Care_Mundpflege_in_Problemsituationen.pdf

Von der Biologie des Todes

Photo by Tookapic on Pexels.com

Der Kreislauf bricht zusammen, die Atmung setzt aus, das Herz hört auf zu schlagen – ein Leben geht zu Ende. Der Körper versucht, das Gehirn bis zuletzt mit Sauerstoff zu versorgen. Was uns in diesen letzten Augenblicken durch den Kopf geht, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Erkenntnisse aus der Wissenschaft.

Mehr dazu hier:

https://www.swr.de/odysso/biologie-des-todes/-/id=1046894/did=20440940/nid=1046894/1yztlob/index.html

Flüssigkeit am Lebensende

Die Auseinandersetzung mit dem kontroversen Thema „Flüssigkeit am Lebensende“ ist immer eine Frage nach dem Tod und Sterben an sich. Wer drängt auf Ernährung oder Flussigkeitsverabreichung? Die sterbende Person? Das Pflegepersonal? Die Angeörigen? Es gilt  zu bedenken: Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen. Im Sterbeprozess aber wollen sich Leib und Seele trennen. Alternativen zur Fortsetzung der Flüssigkeitszufuhr am Lebensende sind eine regelmässige Befeuchtung der Mundhöhle sowie eine extensive Mundpflege.

Mehr dazu in einer Präsentation von Beate Hundt (Apothekerin) und Barbara Spandau (Palliativfachkraft)

https://www.hospizfoerderverein.de/pct-arista/pct-arista-2/pct-dokumente?download=237:qz-fluessigkeit-am-lebensende

Sowie

https://nahrungsverweigerung.de/mundpflege-bei-schwerstkranken-und-sterbenden-menschen/

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