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Migrantinnen und Migranten bleiben – Herausforderung für das Gesundheitswesen (Video)

Bis in die 1990er Jahre gingen Fachleute davon aus, dass Migrantinnen und Migranten im Alter in ihre Herkunftsländer zurückkehren werden. Heute zeigt sich, dass dies oft nicht der Realität entspricht: In der Schweiz nimmt die soziokulturelle Vielfalt der älteren Wohnbevölkerung zu. Ende 2015 umfasste die ständige ausländische Wohnbevölkerung ab 50 Jahren nahezu 500‘000 Personen. Zugleich wächst die Anzahl älterer Migrantinnen und Migranten, die aufgrund ihrer oft schlechteren gesundheitlichen und materiellen Lage auf eine gute, ihren Bedürfnissen Rechnung tragende Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung angewiesen sind. Dies bedeutet eine Herausforderung für das schweizerische Gesundheitswesen, auf die viele Institutionen noch zu wenig vorbereitet sind.

Hier gehts zum Video:

https://www.redcross.ch/de/gesundheit/wir-bleiben-aeltere-migra

Menschen mit Migrationshintergrund in der Palliative Care

Mehr als ein Drittel der Menschen in der Schweiz hat einen Migrationshintergrund.  Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund machen Untersuchungen deutlich, dass das schweizerische Gesundheitswesen insgesamt noch zu wenig für die in neuerer Zeit stark gewachsene Vielfalt der Migrationsbevölkerung gerüstet ist.  Dem Fachpersonal fehlt teilweise die transkulturelle Kompetenz, also die Fähigkeit, Menschen mit Migrationshintergrund in ihrem individuellen Lebenskontext wahrzunehmen und angemessen zu betreuuen.

Eine vom BAG in Auftrag gegebene Studie zeigt auf, wie bekannt das Konzept der Palliative Care in der Migrationsbevölkerung ist und welche Bedürfnisse Menschen mit Migrationshintergrund haben, wenn sie selbst oder ihre Angehörigen schwerkrank und sterbend sind.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/pallliative-care-bedarf-in-der-migrationsbevoelkerung.html

Zum Thema Chancengleichheit:

Klicke, um auf SuchtMagazin_2_2016_gross.pdf zuzugreifen

Mehr dazu hier:

Klicke, um auf Menschen_mit_Migrationshintergrund_in_der_Palliative_Care.pdf zuzugreifen

Palliative Care für die Migrationsbevölkerung

Ziel des Forschungsprojektes ist, eine Dokumentation von Erfahrungen und Erwartungen von Patienten mit Migrationshintergrund und weit fortgeschrittenen Erkrankungen bezüglich hospizlicher und palliativer Versorgung zu erheben. Der Wissensgewinn soll ermöglichen, eine verbindende Theorie zum Thema „Migration und Lebensende“ entwickeln und daraus praktische Konsequenzen für die Palliativ- und Hospizarbeit zu ziehen.

Mehr dazu hier:

https://www.researchgate.net/project/Gute-Versorgung-am-Lebensende-fuer-Menschen-mit-Migrationshintergrund-Beduerfnisse-und-Vorstellungen-von-Patienten-zur-Hospiz-und-Palliativversorgung-in-Bayern

und

Totengebet Islam sterbehilfe_islam_zmd_2013_03 Sterbebegleitung Islam

Palliative Care für Migrantinnen und Migranten

Profitieren auch Migrantinnen und Migranten von der Palliative Care? Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für Pflegende? Wie lauten muslimische Sterbebräuche oder Traditionen? Was müssen Pflegende wissen?

Mehr dazu hier:

Klicke, um auf Palliative%20Solothurn%20Tk%20Kompetenz_Buehlmann_WS4.pdf zuzugreifen

Checklisten:

Klicke, um auf 2016_09_08_Transkulturelle_Kompetenz_in_der_Palliative_Care.pdf zuzugreifen

Muslimische Traditionen mit Trauer, Tod und Sterben:
Die folgenden vier Dokumente stammen aus Deutschland, dürften aber in der Schweiz und in Österreich auch Gültigkeit haben.

 

Bedarf und Bedürfnisse der Migrationsbevölkerung in der Schweiz

Im Rahmen der „Nationalen Strategie Palliative Care 2013 – 2015“ wird darauf  hin gearbeitet, dass schwerkranke und sterbende Menschen in der Schweiz eine  ihren Bedürfnissen angepasste Palliative Care erhalten und ihre Lebensqualität  verbessert wird. Es ist jedoch weder bekannt, welche Kenntnisse die Migrations‐ bevölkerung in der Schweiz über Palliative Care und über die Angebote hat, noch  ob sie diese Angebote ausreichend in Anspruch nimmt. Der vorliegende Bericht  soll dazu die nötigen Grundlagen liefern. Mittels einer Literaturrecherche, Befra‐ gungen von Betroffenen und einer Erhebung bei den Anbietern von spezialisierter  Palliative Care wurden die zentralen Elemente zu Bedarf und Bedürfnissen eru‐ iert: Dabei zeigen sich Hinweise auf Lücken im Zugang zum Angebot und in des‐ sen Nutzung, sowie in der Sicherung einer migrationssensitiven Versorgungsqua‐ lität und in der Sensibilisierung von Bevölkerung und Anbietern. Die Palliative  Care weist jedoch auch grosse Potentiale auf, indem sie grundsätzlich sehr stark  diversitätssensibel (d.h. patientenzentriert auf die spezifischen Bedürfnisse jedes  Einzelnen) ausgerichtet ist. Dieses Potential könnte noch vermehrt genutzt wer‐ den. Der Bericht macht dazu konkrete Empfehlungen.

Mehr dazu hier:

Klicke, um auf von_Salis_et_al__2014__Bericht_Migrationssensitive_Palliative_Care.pdf zuzugreifen

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