• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

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«Manche verdrängen den Tod bis zum letzten Atemzug»

RolandKunz

Der Palliativmediziner Roland Kunz (Foto) ist überzeugt, dass wir eine Verpflichtung haben, uns mit dem eigenen Ende zu befassen. Weil Sterben immer öfter zu einer bewussten Entscheidung wird.

Mehr dazu hier:

https://www.derbund.ch/31242410

Palliative-Care-Arzt: «Sie fragen, ob ältere Menschen leichter sterben als jüngere. Ich denke, nein.»

Der Palliative-Mediziner Roland Kunz leitet die Palliative-Care-Abteilung am Zürcher Stadtspital Waid. Er hat immer wieder mit Patientinnen und Patienten zu tun, die onkologische Therapien abbrechen. Kunz findet, der Stellenwert der Palliative Care müsste verbessert werden.
Ein Interview:

Selbstbestimmtes Sterben stärken

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Photo by Immortal shots on Pexels.com

Sterben verändert sich im Verlauf der Zeit. Es ver­ändert sich insbesondere im Blick auf das immer grös­ser werdende Arsenal an medizinischen Möglichkeiten zur Lebensverlängerung. Neue minimalinvasive Eingriffe führen zu einem steten Hinausschieben der Grenzen des Machbaren. Das führt einerseits dazu, dass der Tod immer weniger plötzlich und unvermutet in ein menschliches Leben einbricht; immer häufiger ereignet sich das Sterben im Kontext einer länger sich hinziehenden Multimorbidität im hohen Alter. Ande­rerseits stellt sich in dieser Lebensphase zunehmend die Frage, bis wann es sinnvoll und wünschbar ist, unter Ausschöpfung der heutigen medizinischen Möglichkeiten gegen den Tod anzukämpfen und das Sterben hinauszuzögern, und ab wann es angezeigt ist, den Prozess des Sterbens zuzulassen und den Tod als unausweichliches Ende jeden menschlichen Lebens zu akzeptieren.

Mehr dazu hier:

https://www.institut-neumuenster.ch/library/KunzRüegger_Selbstbestimmtes_Sterben_als_Herausforderung_an_die_Medizin_SÄZ_7427.pdf
KunzRüegger_Selbstbestimmtes_Sterben_als_Herausforderung_an_die_Medizin_SÄZ.pdf

Als Orchidea starb…..

Wann und woran wir sterben werden, hängt heute immer mehr von bewussten Entscheidungen ab: Was möchte ich noch, wo setze ich Grenzen? Der Vortrag «Palliative Care in der Geriatrie – eine Selbstverständlichkeit?» in Aarau von Roland Kunz, dem bekannten Facharzt für Geriatrie und Palliativmedizin aus Zürich, weist auf die Möglichkeiten und Grenzen von Palliative Care in der Geriatrie hin. Wie sich so ein Abschied ganz praktisch gestaltet, davon erzählt der folgende Erlebnisbericht einer in Palliative Care ausgebildeten freiwilligen Mitarbeiterin der Aargauer Landeskirchen.

Mehr dazu hier:

https://www.ref-ag.ch/informationen-medien/news/2019/05/MM_Erlebnisbericht_Palliative_Care.php

Sonderernährung in der Palliativmedizin – und ihre Grenzen

Appetitlosigkeit und ungewollter Gewichtsverlust sind neben Fatigue die häufigsten Problemkreise von Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen. Aus Sicht der Patienten ergibt sich daraus ein kausaler Zusammenhang: Ich muss nur wieder genügend Nahrung aufnehmen, dann werde ich wieder zu Kraft kommen. Auch von den Angehörigen wird aus der gleichen Überlegung Druck aufgebaut, hinter dem die existenzielle Sicht «Essen gleich leben» steht. Eine starke Forderung nach künstlicher Ernährung drückt oft die Unfähigkeit aus, das nahende Sterben zu akzeptieren. Als Behandelnde sind wir aufgefordert, einerseits die existenziellen Ängste von Patient und Angehörigen aufzunehmen, andererseits die Indikation für eine enterale Ernährung mittels Sonde sehr sorgfältig abzuwägen und zu begründen. Die folgenden Überlegungen und Fakten zu verschiedenen Krankheitssituationen aus den Bereichen Onkologie und neurodegenerative Erkrankungen sollen bei diesem Entscheidungsprozess helfen.

Mehr dazu in dieser Archivperle (2014)

Klicke, um auf Sondenernahrung_in_der_Palliativmedizin_und_ihre_Grenzen.pdf zuzugreifen

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