Mit Betroffenen über das Sterben reden

Gemalt von Monika Spycher, Krattigen

Im Gespräch mit Betroffenen dürfen durchaus eigene Gedanken und Vorstellungen über das Sterben und den Tod eingebracht werden, vorausgesetzt, dass sie als die eigenen angeboten werden. Der / die Betroffene kann sie ablehnen, wenn diese für ihn nicht seiner Wirklichkeit entsprechen – oder aber es entsteht eine stimmige, tragende Diskussion.

Mehr dazu hier:

https://www.kompas-zh.ch/intern/mit-betroffenen-%C3%BCbers-sterben-reden/

Wenn Kinder fragen: „Was kommt nach dem Tod?“

«Es kann ja nicht einfach aufhören mit dem Tod, man ist doch schon noch irgendwie da», sagt Elin. Als Beweis für eine Existenz nach dem Tod gilt für die Kinder das Denken: «Wir denken ja jede Sekunde etwas, und das hört auch nicht auf. Deswegen hören wir auch nicht auf zu existieren», sagt Noemi. Auch Zoe stellt sich vor, «dass man nicht mehr lebt und auf der Welt ist, aber noch etwas denkt». Die Kirchenzeitung „reformiert.info“ hat sich bei Kindern rumgehört.

Mehr dazu hier:

https://reformiert.info/artikel/schwerpunkt/was-kommt-nach-dem-tod

Sprechbeispiele über das Sterben und den Tod (Buch)

Wir müssen über den Tod reden. Es nicht zu tun, bedeutet, die Entscheidung darüber, wie wir sterben wollen, anderen zu überlassen. Der Palliativmediziner Matthias Gockel erlebt täglich, wie sehr Verdrängen und Verschweigen einen bewussten Umgang mit dem Sterben blockieren – nicht nur bei Patienten und Angehörigen, sondern auch bei ihren Ärzten. Er fordert deshalb eine neue Art der Gesprächskultur. Indem er aus seinem Berufsalltag erzählt, macht er nicht nur Mut, sich mit den eigenen Ängsten auseinanderzusetzen. Er gibt zudem wichtige Orientierungshilfen, wie sich in einem zunehmend auf Kostenersparnis ausgerichteten Medizinsystem Entscheidungen treffen lassen, die für ein Sterben in Selbstbestimmung und Würde unabdingbar sind.

Portrait

Dr. med. Matthias Gockel, geboren 1970 in Wuppertal, ist Internist und leitete von 2009 bis 2017 die Palliativstation im Helios-Klinikum Berlin-Buch. Zuvor hatte er die Palliativstation am Klinikum Grosshadern in München mit aufgebaut. Seit 2018 ist er Leitender Oberarzt Palliativmedizin im Vivantes-Klinikum im Friedrichshain in Berlin.

Warum Kommunikation in der Palliativversorgung so wichtig ist

Prof. Borasio

Prof. Borasio schreibt in seinem Buch „Über das Sterbern“ an einer Stelle, Wahrhaftigkeit in der Kommunikation stellt eines der obersten Gebote im Bereich der Palliative Care dar. Er lebt dies vor, indem er warme, aber zugleich klare Schlaglichter auf wesentliche Aspekte wirft, die das Sterben begleiten:

  • Wie verbringen wir voraussichtlich unser Lebensende?
  • Wer begleitet bei unheilbaren Krankheiten und beim Sterben kompetent?
  • Was brauchen Menschen am Lebensende und welches sind die häufigsten Probleme?
  • Wie können wir uns auf das einstellen, was auf uns zukommt?
  • Was heisst aktive/passive Sterbehilfe? Was ist Suizidhilfe?

Mehr dazu hier von Frau Momo:

Gelesen: „Über das Sterben“ von Gian Domenico Borasio

Über Palliative Care, Sterben, Tod und Trauer reden

Kommunikation ist wichtig. Auch über Palliative Care, Exit, Sterben, Tod und den Umgang mit Trauer: Eine Gruppe mit pflegenden Angehörigen hat sich im Gemeindezentrum St. Gallus im schwäbischen Tettnang getroffen, um über palliative Therapie bei Menschen zu sprechen, die dem Tode krankheits- oder altersbedingt nahe sind.

Der Bericht hier:

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-nicht-der-tod-macht-angst-sondern-das-sterben-_arid,11053709.html

%d Bloggern gefällt das: