Warum Kommunikation in der Palliativversorgung so wichtig ist

Prof. Borasio

Prof. Borasio schreibt in seinem Buch „Über das Sterbern“ an einer Stelle, Wahrhaftigkeit in der Kommunikation stellt eines der obersten Gebote im Bereich der Palliative Care dar. Er lebt dies vor, indem er warme, aber zugleich klare Schlaglichter auf wesentliche Aspekte wirft, die das Sterben begleiten:

  • Wie verbringen wir voraussichtlich unser Lebensende?
  • Wer begleitet bei unheilbaren Krankheiten und beim Sterben kompetent?
  • Was brauchen Menschen am Lebensende und welches sind die häufigsten Probleme?
  • Wie können wir uns auf das einstellen, was auf uns zukommt?
  • Was heisst aktive/passive Sterbehilfe? Was ist Suizidhilfe?

Mehr dazu hier von Frau Momo:

Gelesen: „Über das Sterben“ von Gian Domenico Borasio

Über Palliative Care, Sterben, Tod und Trauer reden

Kommunikation ist wichtig. Auch über Palliative Care, Exit, Sterben, Tod und den Umgang mit Trauer: Eine Gruppe mit pflegenden Angehörigen hat sich im Gemeindezentrum St. Gallus im schwäbischen Tettnang getroffen, um über palliative Therapie bei Menschen zu sprechen, die dem Tode krankheits- oder altersbedingt nahe sind.

Der Bericht hier:

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/tettnang_artikel,-nicht-der-tod-macht-angst-sondern-das-sterben-_arid,11053709.html

Kommunikation in komplexen palliativen Behandlungssituationen

Ein wichtiger Aspekt der Behandlung und Betreuung von Patienten in einer palliativen Behandlungssituation ist die offene, angemessene, respektvolle und einfühlsame Kommunikation mit den Patienten und deren Angehörigen. Einerseits sollte eine sich wiederholende, verständliche und stufenweise Aufklärung über die Diagnosen, Symptome, natürlichen Krankheitsprozesse und die möglichen Komplikationen angestrebt werden und andererseits sollten der wohlwollende Umgang, die Autonomie und Würde des Patienten sowie seine eigenen Wünsche und Limitationen Beachtung finden. Eine gute Kommunikation gelingt, wenn eine Brücke zwischen der Biografie von zwei Personen aufgebaut werden kann und so eine Verständigung, die ohne Bewertungen oder Erwartungshaltungen auskommt, zwischen beiden möglich wird.

Mehr dazu hier:

https://www.researchgate.net/publication/329390904_Idiolektik_-_Eigensprache-orientierte_Gesprachsfuhrung_und_Palliative_Care

Mit Schwerstkranken sprechen will gelernt sein (Video)

Im Wahlmodul «Spiritual Care» wird vermittelt, wie man Gespräche führt, die über das medizinisch Notwendige hinausgehen.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/sendungen/puls/mit-schwerstkranken-sprechen-will-gelernt-sein

Die Perspektive der Betroffenen auf „gutes Sterben“

Im Projekt „Sterbewelten in Österreich – die Perspektive der Betroffenen auf ‚gutes Sterben‘“ wurde der Frage nachgegangen, was gutes Sterben aus der Perspektive der Betroffenen ausmacht. Die Forscher setzten diese Perspektive in Relation zum lebendigen öffentlichen Diskurs rund um Sterben, Tod und Trauer in Österreich. Dazu haben vier Forschungseinrichtungen unter dem lead des Instituts für Palliative Care und Organisations-Ethik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zusammengearbeitet, ein wissenschaftlicher Beirat hat das Projekt beraten.

Mehr zu den Ergebnissen hier im Endbericht:

https://www.uni-klu.ac.at/pallorg/downloads/Sterbewelten_Endbericht_und_Anhaenge_gesamt_final.pdf

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