Netzwerk Pädiatrische Palliative Care Schweiz

Das Netzwerk Pädiatrische Palliative Care Schweiz bietet auf seiner Homepage zahlreiche nützliche Dokumente zum Download an:

https://ppcnch.jimdo.com/

Wir brauchen die Kinder-Palliativversorgung, weil…..

… Kinder immer häufiger lebensbegrenzende Erkrankungen haben ;

… Kinder anders leiden als Erwachsene;

… Kinder Eltern und Geschwister haben und keine „Angehörigen“;

… Kinder manchmal vergessene Geschwister sind;

… Kinder das Recht auf eine an ihren Bedürfnissen ausgerichtete Versorgung haben;

… Kinder – auch sterbenskranke – in die Mitte unserer Gesellschaft gehören;

… Kinder anders sterben als Erwachsene.

Mehr dazu hier

Fruehwald_von_Diagnose_bis_Palliativversorgung.pdf

pro pallium- Gründerin ist «Heldin des Alltags 2018»

image1 1

Screenshot SRF.ch

Christiane von May (Foto) ist „Heldin des Alltags 2018“. Die Bernerin unterstützt mit ihrer Stiftung „pro pallium“ Familien von schwerkranken Kindern. Das SRF-Publikum zeichnete sie für ihr Engagement aus.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/news/panorama/kinderhospiz-dienst-christiane-von-may-ist-heldin-des-alltags-2018

Leitsätze der Kinder-Palliative Care

kinder palliative care
Wenn Eltern ihr Kind verlieren, ist dies eine emotional enorm belastende Situation für die Familie, ganz unabhängig davon, ob das Kind bereits tot geboren wird oder erst im weiteren Verlauf seines Lebens verstirbt. Je früher dieser schmerzliche Verlust eintritt, desto kostbarer wird die gemeinsam mit dem Kind verbrachte Zeit des Begleitens und Verabschiedens für seine engsten Angehörigen. In vielen Fällen sind die vorzeitige Geburt oder eine angeborene lebenslimitierende Erkrankung ursächlich für einen frühen Tod in der Säuglingsphase. In Deutschland verstarben 2015 insgesamt 2405 Kinder vor Erreichen des ersten Lebensjahres, mehr als die Hälfte dieser Kinder innerhalb der ersten sieben Lebenstage und damit wohl überwiegend während des stationären Aufenthaltes auf der neonatologischen Station einer Kinderklinik. Folglich sind auch Teammitglieder dieser Stationen enorm gefordert.

Mehr zu der grossen pflegerischen, seelsorgerische und sozialen Herausforderung in dieser Broschüre:

https://www.fruehgeborene.de/sites/default/files/field_page_file/palutin_a_5_web_juli_2018.pdf

 

Schüler lernen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

Symbolbild

Das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln entwickelte 2009 einen Schulprojektunterricht für jugendliche Schülerinnen und Schüler, um ihnen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit zu bieten, sich unter ihresgleichen präventiv mit den Themen „Sterben und Tod“, „Trauer“ sowie „Suizid“ auseinanderzusetzen.Die Heranwachsenden werden darin bestärkt, ihren eigenen Schwierigkeiten und Bedürfnissen mit guter Selbstfürsorge zu begegnen und sich gleichzeitig auf den Umgang mit Betroffenen ohne Angst einzulassen. Sie lernen die  Hilfsangebote der Palliativmedizin und Hospizarbeit für Betroffene kennen.

Durch die Unterstützung des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde der Projektunterricht nun evaluiert, diskutiert und wird ständig weiterentwickelt.

Das nächste Multiplikatorenseminar findet am 20./21.09.2019 an der Dr. Mildred Scheel-Akademie statt.
Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit

Mehr dazu hier:

https://palliativzentrum.uk-koeln.de/forschung/weitere-projekte/oberstufenprojekt/

%d Bloggern gefällt das: