• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

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Moslems und Tod: Wenn einer leidet, dann leiden alle

Das Phänomen Mitleiden bei Angehörigen muslimischer PatientInnen mit Migrationshintergrund im palliativen Stadium ist Pflegefachpersonen häufig nicht bekannt. Sie fühlen sich unsicher und wissen nicht, wie sie den Angehörigen begegnen können. Im Rahmen eines integrativen Reviews liessen sich beobachtbare Ausdrucksformen des Mitleidens bei Angehörigen muslimischer PatientInnen im palliativen Stadium ermitteln.

Mehr dazu hier:

https://www.pflege-wissenschaft.info/online-ausgabe/archiv/aktuelle-ausgabe/2069-wenn-einer-leidet-dann-leiden-alle-das-phaenomen-mitleiden-bei-angehoerigen-muslimischer-patientinnen-mit-migrationshintergrund-im-palliativen-stadium-ein-integrativer-review

Menschen mit Migrationshintergrund in der Palliative Care

Mehr als ein Drittel der Menschen in der Schweiz hat einen Migrationshintergrund.  Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund machen Untersuchungen deutlich, dass das schweizerische Gesundheitswesen insgesamt noch zu wenig für die in neuerer Zeit stark gewachsene Vielfalt der Migrationsbevölkerung gerüstet ist.  Dem Fachpersonal fehlt teilweise die transkulturelle Kompetenz, also die Fähigkeit, Menschen mit Migrationshintergrund in ihrem individuellen Lebenskontext wahrzunehmen und angemessen zu betreuuen.

Eine vom BAG in Auftrag gegebene Studie zeigt auf, wie bekannt das Konzept der Palliative Care in der Migrationsbevölkerung ist und welche Bedürfnisse Menschen mit Migrationshintergrund haben, wenn sie selbst oder ihre Angehörigen schwerkrank und sterbend sind.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/publikationen/forschungsberichte/forschungsberichte-palliative-care/pallliative-care-bedarf-in-der-migrationsbevoelkerung.html

Zum Thema Chancengleichheit:

Klicke, um auf SuchtMagazin_2_2016_gross.pdf zuzugreifen

Mehr dazu hier:

Klicke, um auf Menschen_mit_Migrationshintergrund_in_der_Palliative_Care.pdf zuzugreifen

Palliative Care für die Migrationsbevölkerung

Ziel des Forschungsprojektes ist, eine Dokumentation von Erfahrungen und Erwartungen von Patienten mit Migrationshintergrund und weit fortgeschrittenen Erkrankungen bezüglich hospizlicher und palliativer Versorgung zu erheben. Der Wissensgewinn soll ermöglichen, eine verbindende Theorie zum Thema „Migration und Lebensende“ entwickeln und daraus praktische Konsequenzen für die Palliativ- und Hospizarbeit zu ziehen.

Mehr dazu hier:

https://www.researchgate.net/project/Gute-Versorgung-am-Lebensende-fuer-Menschen-mit-Migrationshintergrund-Beduerfnisse-und-Vorstellungen-von-Patienten-zur-Hospiz-und-Palliativversorgung-in-Bayern

und

Totengebet Islam sterbehilfe_islam_zmd_2013_03 Sterbebegleitung Islam

Interkulturelle Trauer begleiten

Es gibt Länder und Kulturen (meist arabische), wo Trauer so gravierend ist, dass sie den Rest des Lebens bestimmen. Ebenso gibt es Länder, in denen die Trauer eher ein Ritual ist und Länder, in denen Trauer eine untergeordnete Bedeutung hat, weil der Tod dort als ein Übergang, ein „Nach-Hause-gehen“ gilt oder mehr noch: als Befreiung aus dem Leid der Welt (in östlichen Religionen).

Mehr dazu in diesem Überblick:

https://secret-wiki.de/wiki/Trauer_begleiten

Palliative Care und Sterbehilfe aus islamischer Sicht

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat eine neue Handreichung zu diesem aktuellen Thema herausgebracht. Gemäss seiner Medienmitteilung vom 26. März 2013 sieht der ZMD in der Sterbebegleitung und der Schmerztherapie mit Palliative Care eine gute und menschliche Alternative zur direkten aktiven Sterbehilfe, die in vieler Hinsicht mit dem Sinn und Geist von Leben und Tod im Islam vereinbart werden kann. Sie ist eine vernünftige Alternative zur direkten aktiven Sterbehilfe.

Die Handreichung, welche von Dr. M. Zouhair S. Halabi, Arzt für Innere Medizin, Strahlentherapie und Palliative Medizin zusammen mit anderen Ärzten und Wissenschaftlern geschrieben wurde, kann hier heruntergeladen werden.

Sterbehilfe und Palliative Care aus islamischer Sicht

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