Lebensverlängernde Massnahmen v. Palliative Care

Invasive Behandlung ist nicht palliativ.

Viele schwer kranke Menschen empfinden lebensverlängernde Maßnahmen am Lebensende als würdelos. Sie wünschen sich einen ruhigen, langsamen Sterbeprozess, bei dem sie sich in Ruhe von ihren Angehörigen in einer behaglichen Hospiz-Atmosphäre oder zu Hause verabschieden können. Sie möchten zwar mit einer palliativmedizinischen Betreuung die Schmerzen und Nebenwirkungen des Sterbeprozesses wie unerträglichen Juckreiz, extreme Mundtrockenheit etc. gelindert bekommen, aber nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden. Starke Schmerzmittel wie Morphine können den Sterbeprozess beschleunigen und das Leben verkürzen. Diese Behandlungsmethoden gelten bei einem ohnehin einsetzenden Sterbeprozess als indirekte Sterbehilfe und sind erlaubt, wenn sie im Einvernehmen mit dem Willen der PatientInnen angwendet werden.

Mehr dazu hier:

https://www.ethik-trifft-leben.de/lebensverl%C3%A4ngernde-ma%C3%9Fnahmen.html

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