Theorierahmen und pflegepraktische Aspekte der Modellumsetzung (Buch)

Die Hospizpflege sieht sich zunehmend der Herausforderung gegenüber, ihr Selbstverständnis sowie ihre Individualität in ein theoriegeleitetes Handeln zu überführen, das in einem geeigneten Pflegemodell seinen Ausdruck finden kann. Bemüht man jedoch die gängige Pflegefachliteratur, so lassen sich kaum Hinweise auf ein hospizspezifisches Pflegemodell finden. Mitunter wird der Versuch unternommen, bereits bestehende, etablierte Pflegetheorien auf das pflegerische Hospizgeschehen zu übertragen, was häufig nur in Ansätzen gelingt. Das hier vorliegende ́Pflegemodell für stationäre Hospize‘ stellt nun erstmals einen theoretischen Bezugsrahmen für die palliative Pflege und Betreuung in einem stationären Hospiz dar. Dieser Bezugs- oder Handlungsrahmen gibt jedoch keine normativen Strukturen vor, sondern eröffnet theoriegeleitete Räume, die es ermöglichen, dem Sterbenden in der konkreten Pflegehandlung situativ, individuell, flexibel und intuitiv zu begegnen.
Hier geht es zur Publikation (2019)

https://books.google.com/books/about/Pflegemodell_für_stationäre_Hospize.html?hl=de&id=xqGeDwAAQBAJ

Katholische Kirche St. Gallen unterstützt Hospize

Licht, Kerze, Trost.

Die Sterbehospize in St. Gallen, Grabs und Hurden (SZ) ermöglichen unheilbar kranken Menschen, ihren letzten Lebensabschnitt in Würde zu verbringen. Die Finanzierung dieser Institutionen ist bisher nicht gesichert. Hier will der Katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen in die Bresche springen. Er zahlt insgesamt 540’000 Franken für den Zeitraum 2020 bis 2023.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/news/regional/ostschweiz/christliche-werte-leben-katholische-kirche-unterstuetzt-sterbehospize

Palliative Begleitung im Hospiz

Eine halbe Millionen Menschen in Deutschland leben mit chronischen Schmerzen aufgrund einer bestehenden Tumorerkrankung. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland hinsichtlich der schmerztherapeutischen und palliativen Versorgung dieser Patientengruppe in einem mittleren bis hohen Bereich. Dennoch gilt es in Zukunft Versorgungslücken zwischen ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen flächendeckend zu schließen, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus sollte der zu pflegende Mensch und seine individuellen Bedürfnisse vermehrt in den Fokus der pflegerischen Handlung rücken. Um dieses Ziel zu erreichen sollte das Wissen und Verständnis aller, an der Versorgung beteiligten Akteure, bezüglich einer umfassenden palliativen Schmerztherapie, durch wissenschaftliche Forschung erweitert und verfestigt werden.

Mehr dazu in dieser

https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/pdf/2016_Malinsky_et_al_Schmerzmanagement_in_der_palliativen_Begleitung.pdf

Ja zum Innerschweizer Hospiz

Wieder ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Eröffnung des Hospizes Zentralschweiz erreicht, ein sehr wichtiger sogar: Der Kanton Luzern, Standortkanton des zukünftigen Hospizes, hat der Stiftung Hospiz Zentralschweiz den Pflegeheimstatus für sechs Betten erteilt.

Mehr dazu hier: Im Magazin der IG Hospiz Zentralschweiz:

https://www.age-stiftung.ch/fileadmin/user_upload/Projekte/2017/005/MUT_5.pdf

„Der Tod ist ein Zwischenland“

Photo by David Skyrius on Pexels.com

Sterbebegleitung Sterben wird gern totgeschwiegen. Auch fehlen häufig Zeit und Ort, um in Würde diese Erde zu verlassen. Ein solcher Raum soll mit dem Hospiz Zentralschweiz geschaffen werden. Menschen sollen in Liebe gehen können.

Mehr dazu hier:

https://www.hospiz-zentralschweiz.ch/w_resp/cgi-bin/cc/files/Medien/Medienspiegel/apr18/Leben1%2014.4.19.pdf

Fortsetzung hier:

https://www.hospiz-zentralschweiz.ch/w_resp/cgi-bin/cc/files/Medien/Medienspiegel/apr18/Leben2%2014.4.19.pdf

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