„Hoffnung ist wie ein Motor des Lebens“

Quelle: Screenshot Paraplegie-Blog, Foto Walter Eggenberger https://www.paraplegie.ch/de

«Dass ein Mensch nach einem schweren Schicksalsschlag in ein seelisches Loch fällt, ist normal», sagt Nadine Salvisberg (26). Auch für die Bezugspflegende auf der Station C war es aussergewöhnlich, dass bei ihrem Patienten die Tränen nur so flossen. «Das sieht man selten, dass jemand seiner Trauer derart Ausdruck geben kann. In solchen Momenten ist es wichtig, dass man als Pflegende da bleibt und feinfühlig wahrnimmt, was der Patient gerade braucht.» Es habe auch Situationen gegeben, da habe sie einfach mitgeweint. Tränen befreien. Bei Andrea Bastreghi (Foto) haben sie Raum geschaffen für Hoffnungen, die den Bewältigungsprozess in Gang gesetzt haben. «Hoffnung ist wie ein Motor des Lebens», erklärt Salvisberg. «In schwierigen Situationen hält sie uns über Wasser und gibt einen Antrieb, sich mit der Situation zu befassen.»

Mehr dazu hier

https://www.paraplegie.ch/de/blog/eine-hoffnung-darf-man-nie-aufgeben

Das Phänomen der Hoffnung in seinen verschiedensten Facetten (Buch)

Dieses Buch lädt ein, das Phänomen der Hoffnung in seinen verschiedensten Facetten zu entdecken und zu verstehen. Den wissenschaftlichen Rahmen bietet dabei die Positive Psychologie, flankiert von Theologie und Philosophie – ergänzt durch die Erkenntnisse der Autoren aus dem „Hoffnungsbarometer“, einer seit 2009 laufenden Untersuchung in Deutschland und der Schweiz zur Bedeutung und Erfahrung des Phänomens Hoffnung im Alltag der Menschen. Das Wesentliche, was die Forschung bisher über Hoffnung ermittelt hat, kann in diesem Buch erfahren werden: als wertvolles Grundwissen für Handlungsfelder wie Psychologie, Psychotherapie, Medizin, Pflege, Bildung, Sozialarbeit, Betreuung, Kirche, Coaching und Führung – sowie als Überblick zum Stand der Forschung für Wissenschaftler/-innen und Lehrende. (mehr …)

Was man vor dem Sterben noch ausspricht: Protokoll einer Beobachterin

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Eine alte Dame stirbt. Ihre Tochter weicht in den letzten Tagen nicht von ihrer Seite – und schreibt alles auf, was ihre Mutter sagt. Daraus wird ein herzergreifendes Protokoll.

Das ganze Protokoll lesen Sie hier:

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/gesundheit/tagebuch-vom-sterbebett-82566

Wie äussert sich Hoffnung am Lebensende?

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Hoffnung ist ein starker, positiver Faktor am Lebensende. Hoffnung gibt Kraft, Zuversicht und tröstet. Den sterbenden Menschen, seine Angehörigen und die Pflegenden. Wie sich Hoffnung äussert, wurde im Januar 2017 auf einem Workshop in Basel diskutiert:

Hoffnung auf Lebenszeit:
“die Hochzeit der Enkelin erleben“, „Energie für den Nachmittag zu haben“

Hoffnung, so normal wie möglich zu leben
„ich möchte zu Hause sein können“, „selbst bestimmen können“

Hoffnung, in Beziehung zu sein/Zuwendung zu bekommen
„nicht alleine zu sein“, „meine Kinder tragen meine Hoffnung“

Hoffnung auf Versöhnung mit Leben und Sterben
„meine Dinge/Finanzen/Beerdigung geregelt zu haben“

Mehr dazu hier:

https://www.klinikschuetzen.ch/files/events/Workshop_Eckstein.pdf

Workshop: Hoffnung am Lebensende
Tagung Psychoonkologie
«Psychoonkologie und Palliative Medizin/Care»
Dr. med. Sandra Eckstein, Leitung Palliative Care Universitätsspital Basel

Begleitung am Lebensende

Hoffnung

Die Autorin beschreibt eindrucksvoll, dass die Begleitung von Menschen am Lebensende ein Prozess ist, der viel innere Bewegung und Wachstum auslöst, ein Prozess, der bei einigen Menschen dazu führt, mit dem Blick auf das eigene Lebensende bewusst zu leben und den Tod anzunehmen. Deutlich wird der Sinn von Biografiearbeit und auch wie BegleiterInnen an der inneren Reifung des Sterbenden teilnehmen können. Professionelle Begleitung – ob haupt- oder ehrenamtlich – unterscheidet sich von der Fürsorge durch Familienangehörige. Ein Gedicht von Hilde Domin, zu dem es einen Link gibt, lädt dazu ein, den Umgang mit dem Sterben als lebendigen Unterricht zu sehen.

Weg und Prozess – von Dr. Elisabeth Kohrt –
Mehr dazu hier:

http://www.elysium.digital/neues/begleitung-am-lebensende/

„Niemand ist fort, den man liebt.
Liebe ist ewige Gegenwart.“
Stefan Zweig

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