Palliative Kompetenzen im Alltag eines Hausarztes

In einer alternden Gesellschaft gewinnen chronische Krankheiten an Bedeutung; ­immer mehr Menschen werden an ihrem Lebensende über Monate bis Jahre auf eine intensive medizinische Unterstützung und Begleitung angewiesen sein. In diesem Kontext ist die Kompetenz von Hausärztinnen und -ärzten im Bereich der Palliative Care von hohem Stellenwert.

Mehr dazu hier

https://medicalforum.ch/de/article/doi/smf.2018.03286/

Palliative Care in der Mobilen Heimarztpraxis

Im Gespräch mit Frau Dr. med. Sima Dadelahi ist ein Beitrag über Palliative Care entstanden, er gibt einen kurzen Einblick in die Arbeit der leitenden Ärztin der mobilen Heimarztpraxis.

Mehr dazu im Blog:
https://www.medaxo.ch/palliative-care-in-der-mobilen-heimarztpraxis/

Physiotherapie in der häuslichen „Palliative Care“, insbesondere bei Demenz

Gerade bei dementen Patienten, ist die Physiotherapie im häuslichen Umfeld wertvoll. Vor allem Patienten mit Demenz benötigen eine vertraute Umgebung. Für sie bedeutet es Sicherheit, wenn nicht zu viel Personenwechsel stattfindet. Sie brauchen klare Strukturen und Regelmäßigkeiten. Gute Erfahrungen habe ich mit dem Ansprechen mehrerer Sinne gemacht. Sei es über Sprache, Berührung, Sehen, oder über Gerüche. Menschen mit Demenz können besser motiviert werden, wenn dem Ziel eines Weges auch eine Bedeutung zugemessen wird, zum Beispiel der Gang in die Küche, in der gerade die Lieblingssuppe gekocht wird.

Mehr in der Literaturarbeit von Bianka Franz (2017)

http://bildungshaus-batschuns.at/downloads/deutsch/Nachlese/Palliativsymposium_2018/Franz_Physiotherapie_in_der_haeuslichen_Palliative_Care.pdf

Was beim Hinübergehen hilfreich ist

„Die Brücke“ auf dem Friedhof Bümpliz bei Bern.

Folgende Zustände oder Befindlichkeiten sind in einer Sterbesituation hilfreich: Wenn Sterbende friedlich daliegen oder schlafen wird für die Angehörigen einsichtig, dass der geliebte Mensch irgendwie aufgehoben ist. Schweigen ist in diesem Moment die sinnvollste Art der Kommunikation. Angehörige schenken dem Sterbenden viel, wenn sie ihn entlassen und ihrerseits loslassen können. In diesem friedlichen Zustand ist es vor allem wichtig, den Angehörigen zu erklären, was geheimnisvoll Wunderbares sich jetzt ereignet.

Mehr dazu in dieser ausgezeichneten Präsentation von Sales Meier:

http://www.spitalseelsorgezh.ch/palliativseelsorge/spiritual-religious-care/referate-und-publikationen/referate-sales-meier/Vortrag%20von%20Sales%20Meier%20fuer%20Mediziner.pdf/view

Hausärzte in der Palliativmedizin gefordert

Spezialisierte Geriater erhalten mehr Geld für gleiche Leistungen und dürfen dann auch noch entscheiden, was Sie verordnen – was der eine empfiehlt, führt bei uns zum Regress. Die Palliativversorgung ist dagegen „noch nicht ganz verloren“ für den Hausarzt.

Mehr dazu hier

https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/abrechnung/artikel/hausaerzte-muessen-in-der-palliativmedizin-staerke-zeigen-wir-sind-keine-barfuss-aerzte/

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