Wie gelingt gutes Sterben (Diplomarbeit 2017)

Durch die Fortschritte im medizinischen Bereich ergeben sich zahlreiche Fragen, mit denen sich die Menschen in der Vergangenheit nicht beschäftigen mussten. Besonders wenn es um den Tod geht, wird oftmals alles erdenklich Mögliche unternommen, um jenen aufzuhalten. Doch ist dies in jedem Fall nötig? Gibt es nicht auch Situationen, in denen es sinnvoller wäre, den Menschen am Sterbebett zu begleiten, seine Bedürfnisse zu erkennen und seine Würde zu achten, anstatt dem Tod den Kampf anzusagen? Wenn man den Tod im Sinne Feuerbachs als Vollendung des Menschen, als Teil seiner natürlichen Bestimmung anerkennt und es jedem möglich sein soll, in Frieden zu sterben, so stellt sich unweigerlich die Frage, wie denn ein solches Sterben aussehen sollte? Wie gelingt gutes Sterben? Kann man, wenn es um das Ende des Lebens geht, denn überhaupt davon sprechen, dass etwas ,gut‘ verläuft?

Mehr dazu hier:

wiegelinggutessterben2017

Wenn die Krankheit unheilbar ist

Die Stimme ist schwach. Aber der Verstand klar, und den Humor hat die schwerkranke Patientin im Kamenzer Malteser-Krankenhaus St. Johannes auch noch nicht verloren. Sie scherzt ein bisschen mit Schwester Karin Lauke, die gerade an ihrem Bett sitzt. Dafür kann sich die 53-jährige Stationsleiterin und Fachschwester für Palliativ- und Hospizpflege Zeit nehmen. Denn sie arbeitet auf einer besonderen Station. „Raphael“ heisst diese und bietet Platz für regulär sechs Palliativ-Patientinnen oder Patienten.

Mehr dazu hier:

https://www.saechsische.de/plus/wenn-die-krankheit-unheilbar-ist-5097113.html

Sterbefasten als Alternative zum assistierten Suizid

Das «Sterbefasten» scheint sehr gut in unsere Zeit zu passen: In den vergangenen Monaten und Jahren wurde immer häufiger und immer breiter darüber geredet und berichtet, es wurde in relativ kurzer Zeit zu einem Schlagwort. Neu ist das Vorgehen deswegen nicht. Seit der Antike, wo es als «Todesart der Philosophen» galt, kennt man Sterbefasten. Trotzdem gibt es noch sehr wenige belastbare Erkenntnisse dazu. Auch in rechtlicher Hinsicht wurde dem Sterbefasten bisher wenig Beachtung geschenkt, wie die Juristin Bianka Dörr vom Kantonsspital St. Gallen in ihrem Beitrag an der Tagung vom 8. März im Zürcher Volkshaus sagte. Sie besprach zum Einstieg in die Fachtagung die Rechtslage zum Strebefasten, das im Medizinrecht, genauer im Arztrecht, verortet ist. Als oberste Richtschnur gilt dabei die «Patientenautonomie». Und dieses Selbstbestimmungsrecht, so Dörr, gehe durchaus bis zur Entscheidung, das Leben aus eigenen Stücken zu beenden.

Mehr dazu hier:

https://www.pallnetz.ch/sterbefasten-tagung.htm

Wunsch und Wirklichkeit bezüglich Sterben

Screenshot Quadrimed.ch

Ein plötzlicher Tod mag für die betroffene Person selber gut sein, aber für die Angehörigen kann er sehr hart sein, besonders wenn eine wichtige Beziehung in verletztem und unversöhntem Zustand zurückgelassen wird.

• Der langsam fortschreitende Tod durch Demenz ist vielleicht der schrecklichste, der Mensch wird nach und nach ausgelöscht….

• Der Tod durch Organversagen – Herz, Lunge, Nieren – ist mit vielen Spitalaufenthalten und eine grossen Abhängigkeit von Ärzten verbunden.

• Darum ist der Krebstod der beste Tod. Man kann sich von seinen Liebsten verabschieden, nochmals über sein Leben nachdenken, man kann vielleicht nochmals diejenigen Orte besuchen, die einem wichtig sind…..aber halte mich fern von überambitionierten Onkologen…. (Richard Smith. Dying of cancer is the best death, BMJ blog, 31.12.2014) Übersetzung PD Dr. G. Bosshard.

https://quadrimed.ch/images/pdf/2019/presentations/7.Die_letzte_Reise.pdf

7.Die_letzte_Reise.pdf

Auf zur letzten Reise

Der Ruf nach ihnen ertönt, wenn die Zeit sich neigt, das Leben zu Ende geht: Die Bestatterinnen Sabine Brönnimann und Marianne Schoch geleiten Sterbende vom Ufer des Lebens in ein uns unbekanntes Reich hinüber.

Mehr dazu hier:

http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_120/20_Auf_zur_letzten_Reise.pdf

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