• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

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Gelassenheit statt Angst am Lebensende

Himmliches Lächeln. Martin Luther auf dem Totenbett. – Gemalt von Lucas Cranach.

Die Angst vor dem Tod beschäftigt jeden Menschen in verschiedenen Situationen des Lebens auf unterschiedliche Weise. Hier bekommst du Anregungen, wie du etwas entspannter und gelassener auf dein eigenes Lebensende blicken kannst.

Mehr dazu hier:

Angst vor dem Tod: So begegnest du ihr

Glück in der Palliativversorgung gestalten

Von Claudia Gohrbandt, Pflegefachfrau, Expertin Palliative Care

Die Stigmatisierung der Palliativversorgung mit Phänomenen von Traurigkeit, Sterben, Tod und Trauer ist in der Gesellschaft weit verbreitet. Dies geschieht nicht ohne Grund. Es gibt die dunklen Momente – in hochkomplexen Situationen. Vor allem wenn Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene betroffen mitbetroffen sind.

Lassen sich die teils hartnäckig anhaftenden Assoziationen auch auf die Begleitung alter, hochaltriger Menschen am Lebensende übertragen?

Nur bedingt!

Das Betreuungskonzept der Palliativversorgung erweist sich als Schlüssel zur Gestaltung von Glücksmomenten. Die Begleitung alter, hochaltriger Mensch ist nicht immer nur düster oder traurig! Augenblicke von Glück – ja, sie sind da! Während des Abschieds vom Leben Glück zu erleben, ist eine Bereicherung.

Eine ausgeprägte Intuition und Reflexion sind Voraussetzungen, Glück zu initiieren, Glücksmomente zu gestalten.

Ganz persönliche Grundsätze unterstützen mich dabei:

  • Individuell, frühzeitig, vorrausschauend, UNAUFGEREGT
  • Einbezug der „ganzheitlichen Biografie“: was zählt jetzt?
  • Hinhören statt überhören
  • Zwischen den Zeilen lesen (lernen)
  • Weniger ist oft mehr
  • Geschehen lassen
  • Gemeinsam statt einsam
  • Begegnung auf Augenhöhe
  • Kompromisse schliessen
  • Letzte Wünsche erfüllen

Lasst uns Glück gestalten!

Autonomie in der Medizin (Veranstaltung)

Macht Selbstbestimmung immer glücklich – oder verunsichert sie eher? Antworten auf diese Fragen gehen wir an der Abschlusstagung des mehrjährigen Zyklus «Autonomie in der Medizin» auf die Spur. Melden Sie sich jetzt noch an für Freitag, 28. Juni, am Inselspital in Bern.

Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich in allen wichtigen, selbstbestimmten Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Doch führt die heutige hohe Gewichtung der Autonomie in der Medizin zu glücklicheren Patientinnen und Patienten? Und wie zufrieden sind Gesundheitsfachpersonen mit dieser Entwicklung?

Die von der SAMW und der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) organisierte Tagung beleuchtet Glück aus philosophischer, medizinischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Was wissen wir über das Glück im Gehirn? Was ist Glück – und wer definiert es? Welche Rolle spielt «Nudging» im medizinischen Kontext? Referate ergänzt mit Beispielen aus der Praxis und Gesprächen ermöglichen eine enge Verknüpfung von theoretischem Input und Herausforderungen im medizinischen Alltag. Interessiert? Melden Sie sich bis zum 20. Juni an.

https://www.samw.ch/de/Ethik/Autonomie-in-der-Medizin/Tagungsreihe-Autonomie-in-der-Medizin/Anmeldung-Tagung-Autonomie-2019.html

 

Was ist „gutes Sterben“?

Totenmaske: „Die Unbekannte“; Original-Aufnahme: Robert de Hooghe.

Zwölf Antworten auf die Frage der Fragen – jetzt und am Lebensende:

Was ist „gutes Sterben“?

Die Antworten eines Sterbeforschers:

1. Wissen, wann der Tod ungefähr kommt und was zu erwarten ist
2. Kontrolle über die Abläufe behalten
3. Würde und Privatsphäre behalten
4. Wirksame Behandlung von Schmerzen und anderen Symptomen
5. Den Sterbeort auswählen können
6. Aktiv über alles informiert werden
7. Spirituelle und emotionale Unterstützung erhalten
8. Palliativbetreuung unabhängig vom Ort und nicht nur im Krankenhaus
9. Selbst bestimmen können, wer anwesend ist
10. Vorausbestimmen von zu respektierenden Wünschen
11. Genügend Zeit für den Abschied haben
12. Keine sinnlose Lebensverlängerung

Mehr dazu hier:

https://www.researchgate.net/profile/Manuel_Trachsel/publication/325604105_Psychische_Belastungen_im_Sterbeprozess_und_existenzielle_Themen_am_Lebensende/links/5b17ffadaca272021ce926d5/Psychische-Belastungen-im-Sterbeprozess-und-existenzielle-Themen-am-Lebensende.pdf?origin=publication_detail

SBK_Fruhjahrstagung_Trachsel.pdf

Warum wir glücklich sterben möchten (Buch)

Kann man Glück lernen, es trainieren oder ist Glück gesund? Warum wollen wir glücklich sterben? Der Autor zeigt, wie Glück in unserem Gehirn funktioniert und, wie positive Gefühle gegen Stress oder Depressionen helfen können. Dazu liefert Tobias Esch die wichtigsten Fakten und Anwendungen inklusive Selbstmanagement. In zahlreichen Beispielen und Übungen, von Meditation bis Selbstheilung, werden die Wege zum Glück aufgezeigt. Dieses Werk ist ein Glücksfall, denn es verbindet Grundlagen mit konkreten Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis.

Mehr dazu hier

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID62432505.html

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