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Grundsatzpapier „Selbstbestimmung“ veröffentlicht

Screenshot SRF.ch

Die Selbstbestimmung als Teil des Autonomieprinzips spielt gesellschaftlich gegenwärtig eine besondere Rolle. Es wird weithin angenommen, dass sie ein wesentlicher Aspekt des Menschseins ist, für Menschen mit Demenz ebenso wie für alle anderen. Damit verbunden ist mitunter eine Überbetonung der Selbstbestimmung, übersehen wird dabei oft die wechselseitige Abhängigkeit von Menschen. Im hohen Alter und in der Demenz nehmen Verletzlichkeit und Abhängigkeit zu, dennoch kann Selbstbestimmung im Sinne von „relationaler Autonomie“ gelebt werden.

Die Fachgesellschaft Palliative Geriatrie hat hierzu ein Grundsatzpapier veröffentlicht:

https://www.fgpg.eu/grundsatzpapier-zur-palliativen-geriatrie/

Palliative-Care-Arzt: «Sie fragen, ob ältere Menschen leichter sterben als jüngere. Ich denke, nein.»

Der Palliative-Mediziner Roland Kunz leitet die Palliative-Care-Abteilung am Zürcher Stadtspital Waid. Er hat immer wieder mit Patientinnen und Patienten zu tun, die onkologische Therapien abbrechen. Kunz findet, der Stellenwert der Palliative Care müsste verbessert werden.
Ein Interview:

Geriatrische Onkologie

Wie häufig kommt es zu Tumoren im hohen Alter? Was kann bei hochaltrigen Menschen am Lebensende gegen Krebs noch unternommen werden? Wie belastbar sind Menschen in der „Lebenslage sterbend“?

Eine aufschlussreiche Präsentation hier:

Klicke, um auf 20170307.pdf zuzugreifen

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