Endstation Gefängnis – Sterben hinter Gittern (Video)

Enten ziehen ihre Runden im kleinen, von einem Streifen Gras gesäumten Teich. Bäume und Buschwerk vor Mauer und Stacheldraht. Mehr an Freiheit werden viele der Insassen einer Spezialabteilung der Justizvollzugsanstalt Pöschwies mit höchster Wahrscheinlichkeit nie mehr erleben. Doch der Platz wird eng. Die Zahl der Verwahrten und psychisch Kranken, der Pflegebedürftigen und Alten mit langen Strafen steigt. Gab es in der Pöschwies um die Jahrtausendwende gerade mal drei Gefangene über 60, sind es heute 33. Tendenz steigend. Der Vollzug ist eigentlich auf Junge zwischen 30 und 40 ausgerichtet. Schwerkranke, Alte und Sterbende bringen das System an seine Grenzen.

Mehr dazu hier

Suizidhilfe im Gefängnis zulassen?

Gefängnisanstalten sollten Suizidhilfe zulassen, findet ein Schweizer Strafvollzugsexperte – und lanciert eine politische Debatte. Für einen Basler Bischof «eine bedenkliche Entwicklung».

Mehr dazu hier:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/haeftlingen-soll-sterbezelle-gewaehrt-werden-25994133?utm_campaign=20minShared&utm_source=article_shared&utm_medium=email

Häftling G. will mit Exit sterben

Berner Strafanstalt Thorberg

Weil Häftlinge in Schweizer Gefängnissen immer älter werden, stellen sich neue heikle Fragen, wie ein Berner Fall erstmals zeigt. Solche Fälle werden sich in Zukunft häufen, deshalb muss die Rechtslage sauber abgeklärt werden.

Mehr dazu im Bund

https://www.derbund.ch/29244161

Sterben hinter Gefängnismauern: Ein einsamer Tod ist kein Strafzweck (Kommentar)

gefängnisMit der Alterung der Gefangenen gehört der Tod bald zum Alltag in Vollzugsanstalten. Es ist Zeit, sich mit den Aspekten des Sicherheitsdenkens zu befassen, die im Gefängnis das Leben prägen.

Kommentar von Daniel Gerny, NZZ vom 30.4.2016

Der Justizvollzug ist schlecht auf sterbende Gefangene vorbereitet

gefängnisIn der Schweiz werden immer mehr Straftäter im Freiheitsentzug alt und sterben. Die Vollzugsanstalten müssen sich besser auf diese Situation einstellen und es braucht einheitliche Regeln für ein würdiges Lebensende im Freiheitsentzug. Dies empfiehlt eine Studie im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende" (NFP 67). (mehr …)

%d Bloggern gefällt das: