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Zum Jahresende: Aufbruch in die Ewigkeit

Das warme Licht. Hoffnung.

Wie wär es mit uns beiden,
wärst du noch auf der Welt?
Wie zwischen Glück und Leiden,
wär es um uns bestellt?

Ein Trost wächst durch das Schwere,
ernüchternd wunderbar:
Es wär so, wie es wäre,
es wäre, wie es war.
(Aus: Detlev Block, In Memoriam)

Mehr zum Sterben über die Jahreswende: ein Trauerbrief, zwei Jahre nach dem Todes des Ehemannes, hier:

https://www.ekiba.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&m=31&artikel=3316&cataktuell=224

„Ausgelitten hab` ich nun…“ (Gedichte zu Sterben, Tod und Trauer)

Ausgelitten hab` ich nun,
bin an dem frohen Ziele,
von den Leiden auszuruh`n,
die ich nicht mehr fühle.

—————————————-

Wer im Gedächtnis seiner Liebe lebt,
ist nicht tot. Er ist nur fern.
Immanuel Kant

—————————————–

Eine vertraute Stimme ist verstummt,
Doch Menschen, die wir lieben,
bleiben immer, denn sie hinterlassen,
Spuren in unseren Herzen.

——————————————

Der Tod ist ein Bote des Lebens,
und dass wir jetzt schlafen,
das zmeugt vom nahen gesunden Erwachen.

Sterblichkeit ist Schein, ist wie die Farben,
die vor unserem Auge zittern,
wenn es lange in die Sonne sieht.
Friedrich Hölderlin


Und meine Seele
spannt weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff


Du ginst so schnell von uns
und wirst so sehr vermisst,
du warst so lieb und gut,
dass man dich nicht vergisst.

Trost bei Trauer und in schweren Augenblicken


Liebe kann nicht sterben

Liebe kann nicht sterben –
sie findet immer einen Weg,
dem Tode zu entrinnen.

Gertrud von Le Fort

Sterben

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.
Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.
Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid;
sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.
Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.
Warum wir’s Sterben nennen? Ich weiss es nicht.

Dietrich Bonhoeffer

Alles, was schön ist

Alles was schön ist,
bleibt auch schön,
auch wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt Liebe,
auch wenn wir sterben.“

Maxim Gorki

Zitate zum Thema Trennung, Tod und Trauer

Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig in unseren Herzen immer wohnt. (Hl. Aurelius Augustinus)

Es sei gleich morgen oder heut, Sterben müssen alle Leut. (Abraham a Santa Clara)

Ich habe keine Angst vor dem Sterben. Ich will nur nicht dabei sein, wenn es soweit ist. (Woody Allen).

Sterbende begleiten

Gedicht von Hilde Domin

Jeder, der geht
belehrt uns ein wenig
über uns selbst.
Kostbarster Unterricht
an den Sterbebetten.

Alle Spiegel so klar
wie ein See nach grossem Regen,
ehe der dunstige Tag
die Bilder wieder verwischt.
Nur einmal sterben sie für uns,
nie wieder.

Was wüssten wir je
ohne sie?
Wir, deren Worte sich verfehlen,
wir vergessen es.
Und sie?

Sie können die Lehre
nicht wiederholen.
Dein Tod oder meiner?
Der nächste Unterricht:
So hell, so deutlich,
dass es gleich dunkel wird.

Quelle:

Klicke, um auf Palliative_Versorgung_und_Sterbebegleitung_von_Menschen_mit_Demenz-DRK-G%C3%B6rlitz_2018.pdf zuzugreifen

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