Berner Delegation erforscht in Japan das Altern

Im Rahmen des Freundschaftsabkommens mit der japanischen Präfektur Nara will der Kanton Bern gemeinsame Altersprojekte starten. Eine Delegation der Berner Fachhochschule sondierte in Nara Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Mehr dazu hier:

https://www.derbund.ch/bern/japan-soll-bernern-altern-helfen/story/13463447

Archivperle aus dem Jahr 2014:

https://folio.nzz.ch/2014/juni/ein-bisschen-liebe

Herausforderung und Chance der Palliativversorgung

Screenshot Hausarzt Digital

Menschen mit schwerer Demenz am Lebensende werden häufig nur unzureichend versorgt. Ihre eingeschränkten verbalen Kommunikationsmöglichkeiten führen zu einem erschwerten Zugang zu ihrer Bedürfniswelt und zur Notwendigkeit einer sensiblen Begleitung. Davon ausgehend wurde eine Arbeitshilfe für die stationäre Altenhilfe entwickelt. Diese soll Pflegende zum einen dabei unterstützen, die Bedürfnisse von Menschen mit schwerer Demenz in der letzten Lebensphase zu erkennen. Zum anderen bietet sie Anregungen dazu, wie denBedürfnissen begegnet werden kann.

Mehr dazu hier:

https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/pdf/Buch_Vortrag.pdf

210 Anwendungsfälle/Poster:

https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/pdf/Buch_Poster.pdf

Analyse der Sterbeorte in Deutschland

Befragungen zum gewünschten Sterbeort verdeutlichen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen ein Sterben Zuhause präferiert. Wird dieser Wunsch in der Realitätauch tatsächlich umgesetzt? Internationale Studien zum Sterbeort verweisen darauf, dass der Sterbeortwunsch der Bevölkerung im deutlichen Kontrast zur realen Gesundheitsversorgung steht. Hierbei ergibt sich ein einheitliches Bild über alle Untersuchungen hinweg, dass Menschen an ihrem Lebensende überwiegend in Institutionen versterben. Zumeist repräsentiert das Krankenhaus den häufigsten Sterbeort.

Mehr dazu in dieser interessanten Habilitationsschrift (2017)  von…..

Dr. med. Burkhard Dasch; MSE, MPH
Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin
der Ludwig-Maximilians-Universität München
Klinikum der Universität München

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/22393/7/Dasch_Burkhard.pdf

 

Die Perspektive der Betroffenen auf „gutes Sterben“

Im Projekt „Sterbewelten in Österreich – die Perspektive der Betroffenen auf ‚gutes Sterben‘“ wurde der Frage nachgegangen, was gutes Sterben aus der Perspektive der Betroffenen ausmacht. Die Forscher setzten diese Perspektive in Relation zum lebendigen öffentlichen Diskurs rund um Sterben, Tod und Trauer in Österreich. Dazu haben vier Forschungseinrichtungen unter dem lead des Instituts für Palliative Care und Organisations-Ethik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt zusammengearbeitet, ein wissenschaftlicher Beirat hat das Projekt beraten.

Mehr zu den Ergebnissen hier im Endbericht:

https://www.uni-klu.ac.at/pallorg/downloads/Sterbewelten_Endbericht_und_Anhaenge_gesamt_final.pdf

Selbstgestaltungs- und Präventionspotenziale hochaltriger Menschen in der stationären Langzeitversorgung

ZVG

Die Gesundheitsversorgung in Alters- und Pflegeheimen sollte sich nicht auf medizinisch-kurative Massnahmen beschränken, sondern auch die Stärkung der sozialen Teilhabe, der Selbstständigkeit sowie der Selbst- und Mitverantwortung der Bewohnern einbeziehen. Prävention und Rehabilitation sollten daher noch mehr integriert werden.

Mehr dazu hier:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00103-019-02916-y

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