Nachhaltige Pflege in der Familie

Die Theorie des systemischen Gleichgewichts eröffnet der Pflege einen neuen Zugang zu Familien und alternativen Formen des Zusammenlebens, die wichtige soziale Unterstützung bieten. Die Anwendung der Theorie wird an Pflege- und Krisensituationen mit akuten somatischen und psychischen Krankheiten, bei chronischen Leiden und bei sterbenden Menschen und deren Familien sowie bei der Pflege von Kindern sowie im Pflege- und Hebammenunterricht aufgezeigt. Das Buch regt Pflegende an, die eigene Familie bewusster zu verstehen und die Familie der Patienten durch Pflege und Beratung zu unterstützen.Die familien- und umweltbezogene Pflegefördert Berufsanfänger, die eigene Familie bewusster und reflektierter zu verstehen und professioneller auf Klienten und ihre Familien zuzugehenorientiert Fortgeschrittene bezüglich der Familienberatung und der interdisziplinären Zusammenarbeitunterstützt die Lernbegleitung von Auszubildenden und Studierenden in der Pflege und Geburtshilfe bezüglich der Pflege von Familienregt die Schaffung notwendiger Strukturen durch Leitende im Pflegemanagement an, um Familien pflegerisch zu fördern und zu unterstützengibt Impulse und Instrumente an die Hand, um familienbezogene Studien durch PflegeforscherInnen zu entwickeln und durchzuführenhilft Familien mit systemischen Blick für Zusammenhänge und Wechselbeziehungen zu pflegen.Die 4. Auflage wird um Erfahrungsberichte aus Lehre, Praxis und Studium ergänzt und bietet neue Assessmentinstrumente, um die Familiengesundheit einschätzen und messen zu können.

Mehr dazu hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID92436767.html

Leitsätze der Kinder-Palliative Care

kinder palliative care
Wenn Eltern ihr Kind verlieren, ist dies eine emotional enorm belastende Situation für die Familie, ganz unabhängig davon, ob das Kind bereits tot geboren wird oder erst im weiteren Verlauf seines Lebens verstirbt. Je früher dieser schmerzliche Verlust eintritt, desto kostbarer wird die gemeinsam mit dem Kind verbrachte Zeit des Begleitens und Verabschiedens für seine engsten Angehörigen. In vielen Fällen sind die vorzeitige Geburt oder eine angeborene lebenslimitierende Erkrankung ursächlich für einen frühen Tod in der Säuglingsphase. In Deutschland verstarben 2015 insgesamt 2405 Kinder vor Erreichen des ersten Lebensjahres, mehr als die Hälfte dieser Kinder innerhalb der ersten sieben Lebenstage und damit wohl überwiegend während des stationären Aufenthaltes auf der neonatologischen Station einer Kinderklinik. Folglich sind auch Teammitglieder dieser Stationen enorm gefordert.

Mehr zu der grossen pflegerischen, seelsorgerische und sozialen Herausforderung in dieser Broschüre:

https://www.fruehgeborene.de/sites/default/files/field_page_file/palutin_a_5_web_juli_2018.pdf

 

In der Grauzone (Blog)

Meistens muss es ganz schnell gehen. Wenn die Eltern oder ein Familienmitglied plötzlich nicht mehr selbst für sich sorgen können, muss kurzfristig eine passende Pflege organisiert werden. Und wer in der Schweiz oder in Deutschland zum Pflegefall wird, möchte in den meisten Fällen möglichst nicht in ein Heim.

Mehr dazu hier:

Screenshot Wallboard by Brigitta / Unsplash:Christian Newmann

https://wallboardbybirgitta.blogspot.com/2018/11/in-der-grauzone.html

Vom Umgang mit der Einsamkeit am Lebensende

Wer im Alter plötzlich allein dasteht, weil der Partner gestorben ist oder sich getrennt hat, fühlt sich schnell isoliert, besonders wenn andere Familienmitglieder weit entfernt wohnen oder durch einen hektischen Arbeitsalltag wenig Zeit für gemeinsame Unternehmungen haben. Weitere Gründe für Einsamkeit bestehen in Einschränkungen durch Krankheiten, Pflegebedürftigkeit oder Behinderungen. Hier fehlt häufig die Fähigkeit oder Energie, sich mit Freunden zu treffen oder sogar neue Kontakte zu knüpfen. Das Gefühl der Einsamkeit entsteht jedoch nicht immer durch ein fehlendes soziales Umfeld. Es kann auch durch mangelndes Interesse an Begegnungen, Angst vor neuen Bindungen oder durch Antriebslosigkeit verursacht werden.

 

Mehr dazu in einem Referat von Daniel Bueche

http://www.oncoconferences.ch/mm/Referat_Daniel_Bueche_Einsamkeit.pdf

Buchtipp:

https://www.palverlag.de/einsamkeit-im-alter.html

Wenn ein Kind stirbt – trauernde Eltern

Es gibt diese Redewendung: Wenn ein Kind stirbt, stirbt die Zukunft. Wie schaffen es die betroffenen Eltern, trotzdem weiterzuleben? Ja, weiterleben zu wollen? Frutigers, Löhrers und Webers erzählen ihre Geschichte. Den Schilderungen der Eltern sind Kommentare der Expertin Freya von Stülpnagel an die Seite gestellt. Als ihr Sohn sich 1998 das Leben nahm, liess sich die ehemalige Anwältin zur Trauerbegleiterin ausbilden. Seitdem betreut sie im Verein «Verwaiste Eltern München» trauernde Eltern.
Mehr dazu im Schweizerischen Beobachter:

https://www.beobachter.ch/sozialfragen/waiseneltern-schock-trauer-einsamkeit

Verwaiste Eltern München
http://www.verwaiste-eltern-muenchen.de

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