Palliative Begleitung im Hospiz

Eine halbe Millionen Menschen in Deutschland leben mit chronischen Schmerzen aufgrund einer bestehenden Tumorerkrankung. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland hinsichtlich der schmerztherapeutischen und palliativen Versorgung dieser Patientengruppe in einem mittleren bis hohen Bereich. Dennoch gilt es in Zukunft Versorgungslücken zwischen ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen flächendeckend zu schließen, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus sollte der zu pflegende Mensch und seine individuellen Bedürfnisse vermehrt in den Fokus der pflegerischen Handlung rücken. Um dieses Ziel zu erreichen sollte das Wissen und Verständnis aller, an der Versorgung beteiligten Akteure, bezüglich einer umfassenden palliativen Schmerztherapie, durch wissenschaftliche Forschung erweitert und verfestigt werden.

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https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/pdf/2016_Malinsky_et_al_Schmerzmanagement_in_der_palliativen_Begleitung.pdf

Fallbeispiele aus der geriatrischen Praxis (BAG)

Wenn von hochbetagten Patientinnen und Patienten die Rede ist, denken viele an Personen, die 80 Jahre oder älter sind. Die durchschnittliche geriatrische Patientin bzw. der Patient ist über 70 Jahre alt, eine fixe Altersgrenze gibt es aber nicht. Denn wie gesund eine Person letztlich ist, hängt nicht nur vom Alter allein ab. Viel entscheidender sind die Vitalität eines Menschen sowie die Konsequenzen der Risikofaktoren und Krankheiten, die sich über das ganze Leben ausgewirkt haben. Diesbezüglich gibt es grosse Unterschiede unter den Menschen dieser Altersgruppe; sie müssen deshalb immer individuell behandelt und betreut werden. Gleichzeitig ist ein ganzheitlicher Ansatz nötig, weil viele Patientinnen und Patienten an mehreren, meist chronischen Krankheiten leiden. Eine Broschüre des BAG (2018)

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Download/Interaktive Fassung: http://www.bag.admin.ch/koordinierte-versorgung

Print-Broschüre als PDF

Hochbetagte_Menschen_D_PDF

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