Für eine frühe Umstellung auf Palliativversorgung

Screenshot Eychmüller

Was bringt eine frühe Integration von Palliative Care? Qualität? Weniger Schmerzen? Reduktion der Kosten? Weniger High Tech? Mehr Gelassenheit?

Der Berner Palliativmediziner Prof. S. Eychmüller macht sich seine Gedanken (2018). Mit Fallbeispielen:

https://congress.sgaim.ch/fileadmin/user_upload/Adaptionen/Congress/Dokumente/HK_18/Praesentationen_HK_18/21_09_2018_Workshop_50_Eychmueller.pdf

„Lebe gut, sterbe gut“ – neues EU-Forschungsprojekt mit Berner Beteiligung

Professor Steffen Eychmüller

Besser sterben. Das mutet nur auf den ersten Blick merkwürdig und auch etwas makaber an. Ist es aber nicht: Damit Sterbende die letzten Tage und Stunden möglichst angenehm sind, wird mit EU-Geldern eine grossangelegte Studie in 13 Ländern durchgeführt. Der Name des Projekts: «Living well, dying well» (lebe gut, sterbe gut). Insgesamt stehen 4,5 Millionen Franken zur Verfügung. Mit dabei: das Universitäre Zentrum für Palliative Care am Inselspital (PZI) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Steffen Eychmüller (Foto).

Mehr dazu hier:

https://www.medinside.ch/de/post/forschung-soll-besseres-sterben-ermoeglichen

Schmerzen zum Schreien

Schmerzen und Angst vor Schmerzen sind zentrale Themen in der Betreuung und Behandlung von Palliativpatienten und eine grosse Herausforderung in der hausärztlichen Praxis. Die Behandlung dieser Schmerzen lässt sich nicht auf die Verabreichung von Opioiden reduzieren.

Mehr dazu hier

https://primary-hospital-care.ch/de/article/doi/phc-d.2017.01413/

Was geschieht im Körper beim Sterben?

Der Himmel öffnet sich

Wird das Gehirn schlecht mit Blut bzw. Sauerstoff versorgt, schaltet es in den Energiespar-/ Notfall- Modus (Adrenalin): Körperdurchblutung wird massiv reduziert («blau»), Hirndurchblutung: Denken, Fühlen, Bewegen fallen aus,erhalten wird noch das Atmen und der Puls. Die gemeinsame Endstrecke ist die rasche oder langsame Verringerung der Hirndurchblutung mit nachfolgender Bewusstlosigkeit und letztendlich auch schrittweiser Einstellung des Atemimpulses (die Atempausen).

Vortrag von Prof. S. Eychmüller, Universitäres Zentrum für Palliative Care, Inselspital Bern, hier:

https://www.bern.ch/themen/gesundheit-alter-und-soziales/alter-und-pensionierung/lebensende-palliative-care/download/sterben-korperliche-symptome-offentl-vortrag-2018.pdf/@@download/file/sterben%20körperliche%20symptome%20öffentl%20vortrag%202018.pdf

 

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