Gedanken zu „Leben und Sterben“ (Video)

Es ist eine grosse ethische Diskussion, ob ein Mensch das Recht hat, das Ende seines Lebens selbst zu bestimmen. Der Tod ist meistens ein Ereignis, das von aussen an einen herankommt. Nicht so allerdings an diesem Karfreitag.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/play/tv/wort-zum-sonntag/video/leben-und-sterben?id=b621d39e-6c4a-4eb1-b0aa-2fa12398052f

Lebensverlängernde Massnahmen v. Palliative Care

Invasive Behandlung ist nicht palliativ.

Viele schwer kranke Menschen empfinden lebensverlängernde Maßnahmen am Lebensende als würdelos. Sie wünschen sich einen ruhigen, langsamen Sterbeprozess, bei dem sie sich in Ruhe von ihren Angehörigen in einer behaglichen Hospiz-Atmosphäre oder zu Hause verabschieden können. Sie möchten zwar mit einer palliativmedizinischen Betreuung die Schmerzen und Nebenwirkungen des Sterbeprozesses wie unerträglichen Juckreiz, extreme Mundtrockenheit etc. gelindert bekommen, aber nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden. Starke Schmerzmittel wie Morphine können den Sterbeprozess beschleunigen und das Leben verkürzen. Diese Behandlungsmethoden gelten bei einem ohnehin einsetzenden Sterbeprozess als indirekte Sterbehilfe und sind erlaubt, wenn sie im Einvernehmen mit dem Willen der PatientInnen angwendet werden.

Mehr dazu hier:

https://www.ethik-trifft-leben.de/lebensverl%C3%A4ngernde-ma%C3%9Fnahmen.html

Was bedeutet Advance Care Planning?

Advance Care Planning (Behandlung im Voraus planen) war eines der Themen am Palliative Kongress 2019 in Innsbruck. ACP etabliert sich als ein neues Konzept zur Realisierung wirksamer Patientenverfügungen. Dabei erhalten Interessenten im Rahmen eines professionell begleiteten Gesprächsprozesses Gelegenheit, eigene Präferenzen für künftige medizinische Behandlungen bei Einwilligungsunfähigkeit zu entwickeln und aussagekräftig zu dokumentieren.

Mehr dazu hier:

https://www.researchgate.net/publication/305314239_Behandlung_im_Voraus_planen_Advance_Care_Planning_ein_neues_Konzept_zur_Realisierung_wirksamer_Patientenverfugungen

 

Ethikberatung in der Langzeitpflege (Masterarbeit 2017)

Ethische Fragestellungen und Konflikte stellen sich in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Das medizinisch Machbare wird auf den Prüfstand gestellt und erzeugt in unklaren Situationen Handlungsunsicherheiten beim Fachpersonal, aber auch Entscheidungsdilemmata bei den betroffenen Menschen selbst und ihren Angehörigen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Ethikberatung, den Besonderheiten im Alten- und Pflegeheim im Vergleich zum Krankenhaus und den Möglichkeiten der Durchführung einer ethischen Fallberatung im extramuralen Bereich der Langzeitbetreuung. Gerade in der geriatrischen Langzeitpflege stehen Pflegende und Mediziner besonderen Herausforderungen gegenüber.

Mehr dazu hier

http://www.hospiz-ooe.at/wp-content/uploads/2017/05/Master-Thesis-Sterrer-Helga-Endfassung.pdf

Empfehlung für Ethikausbildung von Pflegefachpersonen

Im klinischen Alltag sind Gesundheitsfachpersonen oft mit ethisch herausfordernden Situationen konfrontiert, sei es bei der Prüfung einer Zwangsmassnahme oder der Entscheidfindung bei urteilsunfähigen Patienten. Die SAMW will mit ihren Empfehlungen zur Ethikausbildung von Gesundheitsfachpersonen aller Stufen dazu beitragen, dass die intra- und interprofessionelle Zusammenarbeit bei der Bearbeitung ethischer Fragestellungen im medizinischen Alltag gelingt.

Die Empfehlung hier:  empfehlungen_samw_ethikausbildung

Mehr dazu hier:  https://www.samw.ch/de/Publikationen/Richtlinien.html

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