Ambulantes Ethikkomitee im Saarland gibt Ärzten Sicherheit

Das neue ambulante Ethikkomitee im Saarland hat in den drei Monaten seit seiner Gründung bereits konkrete Hilfe in medizinischen Grenzfällen geben können. „Unsere ersten Erfahrungen sind sehr positiv. Wir haben wirklich zur Sicherheit von Ent­scheidungen beitragen können“, sagte Palliativmediziner Dietrich Wördehoff. Und der All­gemein- und Palliativmediziner Bernhard Leyking bestätigte: „Das Bedürfnis, sich in Ein­zel­fällen auszutauschen, ist gross. Wir bekommen viele Rückmeldungen von Kollegen, die froh sind, nun Ansprechpartner zu finden, wenn sie Probleme haben.“

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102451/Ambulantes-Ethikkomitee-gibt-Aerzten-Sicherheit

Themendossier Ethik

«Ethik» ist gemäss Definition Duden eine «philosophische Disziplin oder eine einzelne Lehre, die das sittliche Verhalten des Menschen zum Gegenstand hat». Sie ist von ihrer Zielsetzung her eine praktische Wissenschaft. Es geht ihr nicht um ein Wissen um ihrer selbst willen (Theorie), sondern um eine verantwortbare Praxis.

Allerdings kann die Ethik nicht Handlungsanleitungen für die Vielfalt von konkreten Lebenssituationen geben. Vielmehr geht es ihr um die Reflexion des konkreten Handelns anhand allgemein gültiger Prinzipien.

In diesem Dossier werden die ethischen Grundlagendokumente vorgestellt, die CURAVIVA Schweiz als Orientierungshilfen erarbeitet hat.

https://www.curaviva.ch/Fachinformationen/Themendossiers/Ethik/o4QCXeIZ/PQBbv/

Gedanken zu „Leben und Sterben“ (Video)

Es ist eine grosse ethische Diskussion, ob ein Mensch das Recht hat, das Ende seines Lebens selbst zu bestimmen. Der Tod ist meistens ein Ereignis, das von aussen an einen herankommt. Nicht so allerdings an diesem Karfreitag.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/play/tv/wort-zum-sonntag/video/leben-und-sterben?id=b621d39e-6c4a-4eb1-b0aa-2fa12398052f

Lebensverlängernde Massnahmen v. Palliative Care

Invasive Behandlung ist nicht palliativ.

Viele schwer kranke Menschen empfinden lebensverlängernde Maßnahmen am Lebensende als würdelos. Sie wünschen sich einen ruhigen, langsamen Sterbeprozess, bei dem sie sich in Ruhe von ihren Angehörigen in einer behaglichen Hospiz-Atmosphäre oder zu Hause verabschieden können. Sie möchten zwar mit einer palliativmedizinischen Betreuung die Schmerzen und Nebenwirkungen des Sterbeprozesses wie unerträglichen Juckreiz, extreme Mundtrockenheit etc. gelindert bekommen, aber nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden. Starke Schmerzmittel wie Morphine können den Sterbeprozess beschleunigen und das Leben verkürzen. Diese Behandlungsmethoden gelten bei einem ohnehin einsetzenden Sterbeprozess als indirekte Sterbehilfe und sind erlaubt, wenn sie im Einvernehmen mit dem Willen der PatientInnen angwendet werden.

Mehr dazu hier:

https://www.ethik-trifft-leben.de/lebensverl%C3%A4ngernde-ma%C3%9Fnahmen.html

Was bedeutet Advance Care Planning?

Advance Care Planning (Behandlung im Voraus planen) war eines der Themen am Palliative Kongress 2019 in Innsbruck. ACP etabliert sich als ein neues Konzept zur Realisierung wirksamer Patientenverfügungen. Dabei erhalten Interessenten im Rahmen eines professionell begleiteten Gesprächsprozesses Gelegenheit, eigene Präferenzen für künftige medizinische Behandlungen bei Einwilligungsunfähigkeit zu entwickeln und aussagekräftig zu dokumentieren.

Mehr dazu hier:

https://www.researchgate.net/publication/305314239_Behandlung_im_Voraus_planen_Advance_Care_Planning_ein_neues_Konzept_zur_Realisierung_wirksamer_Patientenverfugungen

 

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