• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

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Deutsches Bundesverfassungsgericht kippt Sterbehilfeverbot

Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat am Mittwoch 25.2.2020 eine deutliche Entscheidung getroffen: Das 2015 eingeführte Verbot geschäftsmässiger Sterbehilfe ist verfassungswidrig. Es verstösst gegen das Grundgesetz, weil es den assistierten Suizid faktisch verunmöglicht. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht, so argumentieren die Verfassungsrichter, umfasse auch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. «Dieses Recht schliesst die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und dabei auch Angebote von Dritten in Anspruch zu nehmen», sagte Gerichtspräsident Andreas Vosskuhle am Mittwoch in Karlsruhe.

Das Urteil verpflichtet keinen Arzt, Sterbehilfe zu leisten. Aber das Gericht entschied, dass es ein Recht gibt, mit Hilfe Dritte aus dem Leben zu scheiden. Unheilbar kranke Deutsche müssen damit nicht mehr in die Schweiz reisen, um den assistierten Suizid auszüben. Aktive Sterbehilfe bleibt auch in Deutschland verboten.

Deutsches Sterbehilfe-Urteil Ende Februar

Das deutsche Bundesverfassungsgericht will am 26. Februar 2020 sein mit Spannung erwartetes Grundsatzurteil zum Verbot geschäftsmässiger Sterbehilfe verkünden. Das teilte das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe mit. Geklagt hatten schwer kranke Menschen, Ärzte und Sterbehilfevereine. Ihre Verfassungsbeschwerden richten sich gegen den vor vier Jahren eingeführten Strafrechtsparagrafen 217, der die „geschäftsmässige Förderung der Selbsttötung“ unter Strafe stellt. Es droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. „Geschäftsmässig“ bedeutet dabei nicht „mit Gewinnerzielungsabsicht“ sondern „regelmässig“ oder „wiederholt“. Das Urteil wird auch von Schweizer Juristen mit Spannung erwartet.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108527/Bundesverfassungsgericht-verkuendet-Urteil-zu-Sterbehilfe-Ende-Februar

Empfehlungen zum Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen

Das Leitbild des Jüdischen Krankenhauses Berlin stellt ausdrücklich den Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns. Zur Wirklichkeit eines Menschen gehören auch sein Sterben und sein Tod. Die Institution hat sich der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ verpflichtet und unterstützt die Initiative zur Umsetzung der in der Charta formulierten Ziele, Inhalte und Handlungsempfehlungen.

Mehr dazu hier:

Klicke, um auf 201906_LL_KEK_Umgang_mit_Sterbenden_Verstorbenen.pdf zuzugreifen

Ausländischen Pflegekräften in Deutschland eine dauerhafte Perspektive bieten

Altenpflegerin bei einer Patientin

Der Marburger Bund (MB) hat die Gründung der Deutschen Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe (DeFa) begrüßt, die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn und der Ministerpräsident des Saarlands, Tobias Hans (beide CDU), vor kurzem bekanntgegeben haben. Die DeFa soll Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, Pflegekräfte aus dem Ausland zügig in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108089/Auslaendischen-Pflegekraeften-dauerhafte-Perspektive-bieten?rt=531c210281abc386ed8a53f4603b4f93

Streitfall Sterbehilfe – Wer bestimmt über mein Ende? (Video)

Foto WDR

Hilfe zum Suizid – das wünschen sich einige Schwerstkranke, die ihr Leid nicht mehr ertragen können. Doch die Gesetzeslage sorgt für Verunsicherung bei Patienten, Familienangehörigen und Ärzten.

Eindrückliches Video des WDR:

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/streitfall-sterbehilfe-wer-bestimmt-ueber-mein-ende-video-100.html

Der Film begleitet über ein Jahr lang zwei Schwerstkranke, die sich für den Fall des Falles einen „Notausgang“ wünschen. Eine Witwe schildert eindrücklich, wie ihr unheilbar an ALS erkrankter Mann, dessen Antrag auf Natrium-Pentobarbital „keine Aussicht auf Erfolg“ hatte, sich für das Sterbefasten entschied – als letzten Ausweg.

Überblick über Palliativdienste und Hospize in Deutschland:

https://www.dgpalliativmedizin.de/neuigkeiten/informationen-fuer-patienten-und-angehoerige.html

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