Deutsches Sterbehilfe-Urteil Ende Februar

Das deutsche Bundesverfassungsgericht will am 26. Februar 2020 sein mit Spannung erwartetes Grundsatzurteil zum Verbot geschäftsmässiger Sterbehilfe verkünden. Das teilte das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe mit. Geklagt hatten schwer kranke Menschen, Ärzte und Sterbehilfevereine. Ihre Verfassungsbeschwerden richten sich gegen den vor vier Jahren eingeführten Strafrechtsparagrafen 217, der die „geschäftsmässige Förderung der Selbsttötung“ unter Strafe stellt. Es droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. „Geschäftsmässig“ bedeutet dabei nicht „mit Gewinnerzielungsabsicht“ sondern „regelmässig“ oder „wiederholt“. Das Urteil wird auch von Schweizer Juristen mit Spannung erwartet.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108527/Bundesverfassungsgericht-verkuendet-Urteil-zu-Sterbehilfe-Ende-Februar

Empfehlungen zum Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen

Das Leitbild des Jüdischen Krankenhauses Berlin stellt ausdrücklich den Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns. Zur Wirklichkeit eines Menschen gehören auch sein Sterben und sein Tod. Die Institution hat sich der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ verpflichtet und unterstützt die Initiative zur Umsetzung der in der Charta formulierten Ziele, Inhalte und Handlungsempfehlungen.

Mehr dazu hier:

https://www.juedisches-krankenhaus.de/uploads/tx_templavoila/201906_LL_KEK_Umgang_mit_Sterbenden_Verstorbenen.pdf

Ausländischen Pflegekräften in Deutschland eine dauerhafte Perspektive bieten

Altenpflegerin bei einer Patientin

Der Marburger Bund (MB) hat die Gründung der Deutschen Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe (DeFa) begrüßt, die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn und der Ministerpräsident des Saarlands, Tobias Hans (beide CDU), vor kurzem bekanntgegeben haben. Die DeFa soll Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, Pflegekräfte aus dem Ausland zügig in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108089/Auslaendischen-Pflegekraeften-dauerhafte-Perspektive-bieten?rt=531c210281abc386ed8a53f4603b4f93

Streitfall Sterbehilfe – Wer bestimmt über mein Ende? (Video)

Foto WDR

Hilfe zum Suizid – das wünschen sich einige Schwerstkranke, die ihr Leid nicht mehr ertragen können. Doch die Gesetzeslage sorgt für Verunsicherung bei Patienten, Familienangehörigen und Ärzten.

Eindrückliches Video des WDR:

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/streitfall-sterbehilfe-wer-bestimmt-ueber-mein-ende-video-100.html

Der Film begleitet über ein Jahr lang zwei Schwerstkranke, die sich für den Fall des Falles einen „Notausgang“ wünschen. Eine Witwe schildert eindrücklich, wie ihr unheilbar an ALS erkrankter Mann, dessen Antrag auf Natrium-Pentobarbital „keine Aussicht auf Erfolg“ hatte, sich für das Sterbefasten entschied – als letzten Ausweg.

Überblick über Palliativdienste und Hospize in Deutschland:

https://www.dgpalliativmedizin.de/neuigkeiten/informationen-fuer-patienten-und-angehoerige.html

Kommunikation mit Angehörigen ist wichtig

Das Forschungsprojekt „KOMMA – Kommunikation mit Angehörigen“ der Privatuniversität UMIT wurde von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ausgezeichnet.

Mehr dazu hier:

https://www.meinbezirk.at/hall-rum/c-lokales/umit-projekt-erhaelt-foerderpreis-der-deutschen-gesellschaft-fuer-palliativmedizin_a3648783

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