• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

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Abschiednehmen unter erschwerten Bedingungen im Wallis


Stirbt ein geliebter Mensch, gehört es im Wallis dazu, dass das halbe Dorf von ihm in der Aufbahrungskapelle Abschied nimmt. Dazu zählt auch, dass die Dorfbewohner den Hinterbliebenen ihr Beileid aussprechen und ihnen Trost spenden. In der Corona-Krise ist nun alles anders.

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/play/radio/regionaljournal-bern-freiburg-wallis/audio/abschiednehmen-unter-erschwerten-bedingungen-im-wallis?id=dbcf3b2d-5c92-4520-91b5-c8ad4cae82e1

Die Coronavirus-Krise aus ethischer Sicht

Foto Stiftung Dialog Ethik

Durch die Schweiz geht derzeit aufgrund der Coronavirus-Krise ein Ruck, wie er auch von der schweizerischen Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an einer Pressekonferenz gefordert worden ist. Es zeigt sich eine schier unglaubliche gesamtgesellschaftliche Solidarität mit alten und anderen besonders gefährdeten Menschen und dem Gesundheitspersonal, die derzeit die Gesellschaft in der Schweiz aufs eindrücklichste zusammenschweisst. Der Staat leistet grosse finanzielle Unterstützung, um die negativen finanziellen Folgen abzuschwächen. Sterben und Tod bringen die Beziehungen der Menschen auf den Punkt,sie legen offen, was wir einander bedeuten, was wirklich zählt und an welchen Werten wir uns orientieren. Die Schweiz erweist sich in dieser ausserordentlichen Zeit als beeindruckende solidarische Wertegemeinschaft.

Ein Beitrag von Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Stiftung Ethik Dialog

https://www.dialog-ethik.ch/newsletter/RBH_Coronavirus-Krise.pdf

Alle sterbenden COVID-19-Patienten sollten Zugang zu Palliative Care haben

Jede Triage-Richtlinie, sei es auf lokaler, kantonaler oder Bundesebene, muss die zentrale Rolle der Palliative Care für diejenigen PatientInnen, denen nach der Triage-Entscheidung keine intensivmedizinischen Massnahmen angeboten werden können, sowie für deren Angehörige und die beteiligten Gesundheitsfachpersonen berücksichtigen. Es ist ein ethischer Imperativ, allen PatientInnen, die wahrscheinlich an COVID-19 sterben werden, eine qualitativ hochwertige Palliative Care anzubieten, insbesondere angesichts ihrer hohen Symptomlast (Dyspnoe, Angst usw.).

Das engsprechende Merkblatt von palliative.ch hier:

https://www.palliative.ch/fileadmin/user_upload/palliative/fachwelt/C_Fachgesellschaft/Task_Forces/200323_Merkblatt_Decision_Making_dt.pdf

Spiritual Care als Aufgabe der Patientenbetreuung in Corona-Zeiten

Aus Sicht einer ganzheitlichen Behandlung, Pflege und Betreuung ist Spiritual Care integrierender Teil der Patienten- und Angehörigenbetreuung. Es gilt, auch unter den aktuellen, für alle Beteiligten äusserst anspruchsvollen Rahmenbedingungen der Covid-19-Pandemie, Bewohner*innen und ihren An- und Zugehörigen den Zugang zu psychosozialer und spirituell-religiöser Unterstützung zu gewährleisten. Die Sorge um spirituelle Bedürfnisse und deren Wahrnehmung ist gemeinsam Aufgabe von Seelsorge und Gesundheitsfachpersonen und ist Dimension von deren professionellem Handeln. Fachpersonen der Seelsorge als Fachdisziplin für Spiritual Care sind als Teil des erweiterten Betreuungsteams präsent und verfügbar und machen Bewohner*innen, An- und Zugehörigen sowie Mitarbeitenden gegenüber das Angebot von spiritueller Unterstützung. Unbedingt einzuhalten sind die von BAG und Kantonen erlassenen Schutzmassnahmen und bestmögliche Umsetzung der Verhaltensregeln wie Social Distancing.

Merkblatt von palliative.ch

https://www.palliative.ch/fileadmin/user_upload/palliative/fachwelt/C_Fachgesellschaft/Task_Forces/200327_Merkblatt_Langzeitpflege_SpiritualCare_Seelsorge_Covid_19.pdf

Covid-19 breitet sich in Altersheimen aus

 

woman in white scrub suit and yellow goggles

Photo by Polina Zimmerman on Pexels.com

Betagte und Pflegende in Heimen sind dem Coronavirus zum Teil schutzlos ausgeliefert. Teils behilft sich das Personal mit Plastiksäcken und Skibrillen, weil Schutzbekleidung fehlt. Immer mehr stecken sich an. Im Kanton Genf melden bereits 22 von 54 Altersheimen infizierte Bewohner. In Bern haben sich allein in einem Pflegeheim 20 der 67 Bewohner sowie 9 Angestellte angesteckt. Auch die Todesfälle nehmen zu. In der Waadt forderte Covid-19 bis vor zwei Tagen 105 Menschenleben, 48 davon in einem Altersheim. Vielerorts können die Vorgaben des Bundes nicht eingehalten werden. Statt Masken nach Gebrauch zu vernichten, benutzen Pflegende diese immer wieder. Die Mitarbeitenden eines Berner Altersheims erhielten letzte Woche per Post je fünf Masken. Sie wurden aufgefordert, nur eine pro Tag zu verwenden und diese dann zu Hause zu trocknen.

Mehr dazu hier:

https://epaper.sonntagszeitung.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=10000&publicationDate=2020-04-05&newspaperName=SonntagsZeitung&pageNo=2&articleId=111041574&signature=0FFAE278E7DD300CD64FA6E39BFBCADD8E23221A

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