Warum Kommunikation in der Palliativversorgung so wichtig ist

Prof. Borasio

Prof. Borasio schreibt in seinem Buch „Über das Sterbern“ an einer Stelle, Wahrhaftigkeit in der Kommunikation stellt eines der obersten Gebote im Bereich der Palliative Care dar. Er lebt dies vor, indem er warme, aber zugleich klare Schlaglichter auf wesentliche Aspekte wirft, die das Sterben begleiten:

  • Wie verbringen wir voraussichtlich unser Lebensende?
  • Wer begleitet bei unheilbaren Krankheiten und beim Sterben kompetent?
  • Was brauchen Menschen am Lebensende und welches sind die häufigsten Probleme?
  • Wie können wir uns auf das einstellen, was auf uns zukommt?
  • Was heisst aktive/passive Sterbehilfe? Was ist Suizidhilfe?

Mehr dazu hier von Frau Momo:

Gelesen: „Über das Sterben“ von Gian Domenico Borasio

Borasio: „Wir lassen extrem leidende Menschen im Stich“

Screenshot 3Sat / ZDF

Sterbehilfe müsste für Menschen zugelassen werden, die am Ende ihres Lebens extrem leiden, sagte der Palliativmediziner Gian D. Borasio im Deutschlandfunkt. Andernfalls lasse man diese Menschen würdelos leiden. Ausserdem drohe die Gefahr, dass sie durch unbegleiteten Suizid andere Unbeteiligte in Mitleidenschaft rissen.

Das ganze Interview hier:

https://www.deutschlandfunk.de/sterbehilfe-wir-lassen-extrem-leidende-menschen-im-stich.694.de.html?dram:article_id=446553

Prof. Borasio: „Die Wünsche am Lebensende sind äusserst individuell“ (Interview)

Notfall- und Intensivmediziner erleben täglich chronisch kranke und betagte Patienten in der letzten Lebensphase. Regelmäßig muss dann entschieden werden, welche intensivmedizinischen Massnahmen fortgesetzt werden oder ob auf eine primär palliative Behandlung umgestellt wird. Welche Wünsche Patienten für diese Situation haben, berichtete Professor Gian Domenico Borasio (Foto) zur Eröffnung des Kongresses DIVI 2018 im vergangenen Dezember in seinem Festvortrag.

Mehr dazu in einem Interview mit Borasio hier:

https://www.divi.de/aktuelle-meldungen-intensivmedizin/divi-festvortrag-gian-domenico-borasio-die-wuensche-am-lebensende-sind-aeusserst-individuell

Palliative Care: Lebensqualität (nicht nur) für das Lebensende (Veranstaltung)

Prof. Borasio

„Palliativbetreuung ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind (WHO 2002)“. So weit, so gut. Aber was bedeutet eigentlich Lebensqualität (nicht nur) am Lebensende? Kann man sie überhaupt erfassen, gar messen, vergleichen? Und wenn nicht, wie können wir dann sagen, dass wir das Hauptziel der Palliative Care überhaupt erreichen? Welche Rolle spielt dabei die Lebensqualität der Patienten, der Angehörigen, oder der in der Hospiz- und Palliativarbeit Tätigen? Was hat Lebensqualität mit dem Gesundheitszustand zu tun (Spoiler: nicht sehr viel)? Welche Bereiche sind für die Lebensqualität am Lebensende entscheidend? Und können wir daraus vielleicht sogar Schlüsse für unser eigenes Leben ziehen?

Prof. Dr. Gian Domenico Borasio (Foto), Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universität Lausanne (Schweiz) und Bestsellerautor (“Über das Sterben“ und „Selbst bestimmt sterben“, dtv) hat sich intensiv mit der Frage der Lebensqualität in der Palliative Care beschäftigt.

Prof. Borasio spricht am Freitag 10. Mai 2019 auf dem Forum „Leben und Tod“ in Bremen.

Mehr Informationen hier:

http://www.leben-und-tod.de/images/download/LEBEN_UND_TOD_Programm_2019.pdf

Leben „um jeden Preis“? – Sterbebegleitung in Würde

Dank der Möglichkeiten der modernen Medizin sterben Menschen heute in der Mehrzahl der Fälle erst nach einer von Menschen getroffenen Entscheidung: Der Entscheidung, den Tod nicht (mehr weiterhin) zu verhindern. Der Aspekt der natürlichen Begrenztheit des Lebens droht dabei manchmal aus dem Blick zu geraten. Der renommierte Palliativmediziner Gian Domenico Borasio (Foto) lehrt an der Uni Lausanne.

Mehr dazu hier:

https://www.sterbeninwuerde.de/ethische-theologische-und-rechtliche-aspekte/

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