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Selbstbestimmung von Klientinnen und Klienten in der Palliative Care (Bachelor-Arbeit)

Selbstbestimmung ist in unserer Gesellschaft wie auch in der Sozialen Arbeit ein Grundwert. In der Palliative Care hat die Selbstbestimmung eine zentrale Bedeutung und zeichnet sich durch die Wahrnehmung und Förderung von individuellen und subjektiven Werten und Bedürfnissen von sterbenden Menschen aus. Soziale Arbeit hat laut der globalen Definition die Ermächtigung und Befreiung von Menschen als Ziel und ist somit prädestiniert für die Palliative Care. Sie gilt als wichtige Profession für die Begleitung und Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase. Dabei stellt sich die Frage, was genau Selbstbestimmung in der Palliative Care beinhaltet, welche Aufgaben sich konkret für die Soziale Arbeit ergeben und wie sie die Selbstbestimmung am Lebensende fördern kann.

Mehr dazu hier, in einer  Bachelorarbeit:

https://www.soziothek.ch/soziothek/freedownload/link/id/328/

Autonomie in der Medizin (Veranstaltung)

Macht Selbstbestimmung immer glücklich – oder verunsichert sie eher? Antworten auf diese Fragen gehen wir an der Abschlusstagung des mehrjährigen Zyklus «Autonomie in der Medizin» auf die Spur. Melden Sie sich jetzt noch an für Freitag, 28. Juni, am Inselspital in Bern.

Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich in allen wichtigen, selbstbestimmten Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Doch führt die heutige hohe Gewichtung der Autonomie in der Medizin zu glücklicheren Patientinnen und Patienten? Und wie zufrieden sind Gesundheitsfachpersonen mit dieser Entwicklung?

Die von der SAMW und der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) organisierte Tagung beleuchtet Glück aus philosophischer, medizinischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Was wissen wir über das Glück im Gehirn? Was ist Glück – und wer definiert es? Welche Rolle spielt «Nudging» im medizinischen Kontext? Referate ergänzt mit Beispielen aus der Praxis und Gesprächen ermöglichen eine enge Verknüpfung von theoretischem Input und Herausforderungen im medizinischen Alltag. Interessiert? Melden Sie sich bis zum 20. Juni an.

https://www.samw.ch/de/Ethik/Autonomie-in-der-Medizin/Tagungsreihe-Autonomie-in-der-Medizin/Anmeldung-Tagung-Autonomie-2019.html

 

Vier Mythen der Palliativ-Medizin

Palliativ – bedeutet das nicht gleich Tod? Die deutsche Bild-Zeitung hat mit Dr. med. Simone Sowa (Foto zvg) gesprochen. Sie ist Leiterin des Palliativ-Bereichs „Spes Viva“ des St.-Elisabeth Krankenhauses in Dorsten. Sie klärt in dem Interview vier Mythen rund um das Thema Palliativ-Medizin auf.

Das ganze Interview hier:

https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/gesundheit/palliativ-medizin-bild-raeumt-mit-vier-mythen-auf-59695080.bildMobile.html?wtmc=ml.shr

Autonomie am Lebensende

Autonomie am Lebensende braucht Vorbereitung und Übung, basiert auf Beziehungen und Vertrauen, akzeptiert Abhängigkeit und Verletzlichkeit.

Eine Präsentation von Steffen Eychmüller (2017) mit Fallbeispielen

Klicke, um auf Autonomie%20palliative%20gr_eychmueller.pdf zuzugreifen

Die Selbstbestimmung ist am Lebensende oft nur eingeschränkt möglich

Patientenverfügungen spielen im Sterbeprozess meist keine grosse Rolle. Oft seien die Wünsche widersprüchlich oder nicht realisierbar, sagt der Bericht zum Nationalen Forschungsprogramm NFP67. Das Schweizer Gesetz geht vom autonomen Patienten aus, der seine Behandlung bis zuletzt bestimmt und für den Fall der Urteilsunfähigkeit mit einer Patientenverfügung vorsorgt. Die Realität sieht anders aus. Die Selbstbestimmung sei am Lebensende oft nur eingeschränkt möglich, sagte Rechtsprofessorin Regina Aebi-Müller.

 

Bericht im Tagesanzeiger

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-illusion-vom-selbstbestimmten-sterben/story/24673987

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