Bedarf und Bedürfnisse der Migrationsbevölkerung in der Schweiz

Im Rahmen der „Nationalen Strategie Palliative Care 2013 – 2015“ wird darauf  hin gearbeitet, dass schwerkranke und sterbende Menschen in der Schweiz eine  ihren Bedürfnissen angepasste Palliative Care erhalten und ihre Lebensqualität  verbessert wird. Es ist jedoch weder bekannt, welche Kenntnisse die Migrations‐ bevölkerung in der Schweiz über Palliative Care und über die Angebote hat, noch  ob sie diese Angebote ausreichend in Anspruch nimmt. Der vorliegende Bericht  soll dazu die nötigen Grundlagen liefern. Mittels einer Literaturrecherche, Befra‐ gungen von Betroffenen und einer Erhebung bei den Anbietern von spezialisierter  Palliative Care wurden die zentralen Elemente zu Bedarf und Bedürfnissen eru‐ iert: Dabei zeigen sich Hinweise auf Lücken im Zugang zum Angebot und in des‐ sen Nutzung, sowie in der Sicherung einer migrationssensitiven Versorgungsqua‐ lität und in der Sensibilisierung von Bevölkerung und Anbietern. Die Palliative  Care weist jedoch auch grosse Potentiale auf, indem sie grundsätzlich sehr stark  diversitätssensibel (d.h. patientenzentriert auf die spezifischen Bedürfnisse jedes  Einzelnen) ausgerichtet ist. Dieses Potential könnte noch vermehrt genutzt wer‐ den. Der Bericht macht dazu konkrete Empfehlungen.

Mehr dazu hier:

http://alter-migration.ch/fileadmin/templates/pdf/von_Salis_et_al__2014__Bericht_Migrationssensitive_Palliative_Care.pdf

Leitfaden zu Palliative Care- und Hospizkultur

Sicherheit geben im Umgang mit Menschen, die Bedarf an Hospiz- und Palliativversorgung haben.

Zielgruppe des österreichischen Praxisleitfadens sind die Berufsgruppen in der Grundversorgung, die den Grossteil der Patientinnen und Patienten mit Palliative-Care-Bedarf behandeln, pflegen und betreuen. Zielgruppe sind aber auch jene, die für Koordination und Entlassungsmanagement verantwortlich sind. Der Leitfaden will auch sie in ihrer Arbeit unterstützen und ihre Kompetenz stärken. Intention ist insgesamt, die Qualität der Hospiz- und Palliativversorgung zu sichern und weiterzuentwickeln.

Mehr dazu hier

https://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/3/6/7/CH1071/CMS1103710970340/hospizkultur_und_palliative_care_fuer_erwachsene_in_der_grundversorgung_praxisleitfaden_0-fehler.pdf

Australischer Senat lehnt Sterbehilfe ab

David Goodall starb im Mai 2018 104jährig in Basel.

Mit knapper Mehrheit hat der australische Senat ein Gesetz zur Legalisierung der Hilfe zum Suizid von Todkranken in zwei Territorien des Landes abgelehnt. Die Abstimmung in der zweiten Parlamentskammer ist mit 36 zu 34 Stimmen äusserst knapp ausgefallen. Für die Abstimmung war der Fraktionszwang aufgehoben worden. Im vergangenen Mai war der hochbetagte australische Wissenschaftler David Goodall (Foto) in die Schweiz geflogen, um in Basel die Dienste einer Sterbehilfeorganisation in Anspruch zu nehmen.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97203/Australischer-Senat-lehnt-Sterbehilfe-ab

Mehr Leben für die verbleibenden Tage

Sterben – für viele Menschen ist das ein Tabuthema. Eines, das von Ängsten geprägt ist, von Unwohlsein. Die Menschen möchten sich nicht damit auseinandersetzen. In Spitäleen ist das Personal häufig mit dem Tod konfrontiert, so auch in der Helios-Klinik Leisnig. Im gesamten Helios-Konzern wird der Palliativmedizin eine immer grössere Bedeutung beigemessen, um den Patienten mehr Lebensqualität und dem Personal mehr Sicherheit im Umgang mit Schwerkranken zu geben. Helios hat Häuser in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Mehr dazu hier:

http://www.sz-online.de/nachrichten/mehr-leben-fuer-die-verbleibenden-tage-3961165.html

Interkulturelle Kompetenzen in der Palliative Care gefragt

Fremd im Pflegeheim

Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund machen Untersuchungen deutlich, dass das schweizerische Gesundheitswesen insgesamt noch zu wenig für die in neuerer Zeit stark gewachsene Vielfalt der Migrationsbevölkerung gerüstet ist. Dem Fachpersonal fehlt teilweise die transkulturelle Kompetenz, also die Fähigkeit, Menschen mit Migrationshintergrund in ihrem individuellen Lebenskontext wahrzunehmen und angemessen zu betreuen. Was tun.

Spannende Präsentation einer Fachtagung im Kanton Zürich (2017)

https://www.svat.ch/fileadmin/user_upload/Files/Dokumente/Fachtagung_SVAT/2017/Menschen_mit_Migrationshintergrund_in_der_Palliative_Care.pdf

Gutes Beispiel für eine meditarene Hausgemeinschaft in einem Pflegeheim

https://www.domicilbern.ch/fileadmin/customer/ueber_uns/dokumente/medienmitteilungen/Schriftliches_Interview_fuer_Spectra_BAG.pdf

Medienbericht bei Swissinfo.ch

https://www.swissinfo.ch/ger/betagte-auslaender-als-herausforderung/4098130

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