Atemtherapie in der Palliative Care (Diplomarbeit)

In der Palliative Care, der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden, gibt es viele schulmedizinische Unterstützungsmöglichkeiten, die mit einer Fülle von komplementärtherapeutischen Angeboten ergänzt werden können. Zu den Komplementärtherapien gehört auch die Atemtherapie. Gerade sie kann vieles anbieten. Denn schwerkranke Menschen sind oft zu schwach für körperlich anstrengende therapeutische Massnahmen. Die meist sanften, und dadurch wenig anstrengenden Interventionen der Atemtherapie, können viel bewirken und einen Raum wieder zugänglich machen, der den Erkrankten oft nicht (mehr) bewusst ist und ihnen deshalb nicht zur Verfügung steht.

Mehr dazu hier:

http://www.atem-mobil.ch/index_htm_files/Auszug_DA_Schroeter_2017.pdf

Geeignete Massnahmen in der Palliativen Geriatrie

Viele Symptome weisen uns in der Palliativen Geriatrie auf die zu entscheidenden Situationen hin.


Symptome wie Schmerzen, Dyspnoe, Unruhe, Bronchiale Hypersekretion, Übelkeit, Schwindel, Angst, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Depression, Juckreiz, Obstipation, Inkontinenz, Trauer, … gilt es zu erfassen und daraus die geeigneten Massnahmen abzuleiten.

Doch die Haltung in der Situation ist die Brücke zum guten Leben.

Mehr dazu in dieser Präsentation von Ursa Neuhaus:

https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/waid/Deutsch/events/dokumente/weiterbildung/ftpg/waid_palliative-geriatrie_2019_praesentation-neuhaus.pdf

Was hilft bei Angst und Atemnot?

Angst wegen Atemnot am Lebensende muss nicht sein. Was hilft bei Atemnot-Ängsten? Den Königsweg der Angstbehandlung beschreitet die Verhaltensmedizin mit der Angst-Konfrontation. Hierbei geht es darum, den Ängsten durch Aufmerksamkeitslenkung ihre Macht zu nehmen. Bewährt haben sich Interventionen der Achtsamkeitsbasierten Therapie wie:

– das eigene Denken beobachten
– Gelassenheit entwickeln
– den gegenwärtigen Augenblick bewusst wahrnehmen
– wissen, was mir wirklich wichtig ist

Mehr dazu hier:

Was tun gegen Atemnot am Lebensende? (Buch)

Die Autoren untersuchen, wie professionell Pflegende bei einem Menschen mit schwerer Atemnot am Lebensende handeln. Dabei nehmen sie besonders die Faktoren, die die Behandlungsentscheidungen professionell Pflegender beeinflussen, und die impliziten Organisationsstrukturen, die die Versorgung bei Atemnot prägen, in den Blick. Sie erforschen die klinische Situation anhand der Rahmenanalyse nach Goffman und der reflexiven Grounded Theory und stellen diese Forschungsmethodologie ausführlich vor.

Mehr dazu hier

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/suggestartikel/ID140102248.html?sq=Pflege%20bei%20Atemnot%20am%20Lebensende&stype=productName

Aktives Körpererleben begleitet den Sterbeprozess

Atem- und Körpertherapie ermöglichen Kontakt über Berührung. Atem stabilisiert bei Angst und lässt Momente körperlicher sowie seelischer Ausgeglichenheit erfahren. Körpertherpie unterstützt durch Sicherheit im eigenen Atem. Körpererleben kann den Sterbeprozess begleiten.

Mehr dazu hier

https://www.palliative-geriatrie.de/fileadmin/downloads/10._Fachtagung/KPG_TS_1_Winau_Atem-_und_Koerpertherapie.pdf

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