Was hilft bei Angst und Atemnot?

Angst wegen Atemnot am Lebensende muss nicht sein. Was hilft bei Atemnot-Ängsten? Den Königsweg der Angstbehandlung beschreitet die Verhaltensmedizin mit der Angst-Konfrontation. Hierbei geht es darum, den Ängsten durch Aufmerksamkeitslenkung ihre Macht zu nehmen. Bewährt haben sich Interventionen der Achtsamkeitsbasierten Therapie wie:

– das eigene Denken beobachten
– Gelassenheit entwickeln
– den gegenwärtigen Augenblick bewusst wahrnehmen
– wissen, was mir wirklich wichtig ist

Mehr dazu hier:

Was tun gegen Atemnot am Lebensende? (Buch)

Die Autoren untersuchen, wie professionell Pflegende bei einem Menschen mit schwerer Atemnot am Lebensende handeln. Dabei nehmen sie besonders die Faktoren, die die Behandlungsentscheidungen professionell Pflegender beeinflussen, und die impliziten Organisationsstrukturen, die die Versorgung bei Atemnot prägen, in den Blick. Sie erforschen die klinische Situation anhand der Rahmenanalyse nach Goffman und der reflexiven Grounded Theory und stellen diese Forschungsmethodologie ausführlich vor.

Mehr dazu hier

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/suggestartikel/ID140102248.html?sq=Pflege%20bei%20Atemnot%20am%20Lebensende&stype=productName

Aktives Körpererleben begleitet den Sterbeprozess

Atem- und Körpertherapie ermöglichen Kontakt über Berührung. Atem stabilisiert bei Angst und lässt Momente körperlicher sowie seelischer Ausgeglichenheit erfahren. Körpertherpie unterstützt durch Sicherheit im eigenen Atem. Körpererleben kann den Sterbeprozess begleiten.

Mehr dazu hier

https://www.palliative-geriatrie.de/fileadmin/downloads/10._Fachtagung/KPG_TS_1_Winau_Atem-_und_Koerpertherapie.pdf

Vermeidbare Therapiefehler in der „Lebenslage sterbend“

Screenshot Präsentation Wallnöfer

Noch immer werden in Langzeitinstitutionen, aber auch im Spital Infusionen gesteckt  sowie Sauerstoff zugeführt, wenn es ums Sterben geht. Fachleute aber mahnen: Infusionen in Sterbephase helfen nicht gegen das Durstgefühl. Das Durstgefühl beim Sterbenden hängt nicht mit der
Menge der zugeführten Flüssigkeit zusammen, sondern mit dem Grad der Trockenheit der Mundschleimhäute. Das Abflachen der Atmung in der Sterbephase ist physiologisch und nicht ein Zeichen der Atemnot oder Sauerstoffmangel. Deshalb ist Sauerstoffzufuhr keine adäquate Massnahme.

Eine aufschlussreiche Präsentation von Dr. W.J. Wallnöfer, Arzt für Allgemeinmedizin Prad am Stilfserjoch:

http://sakam.it/sakam/images/pdf/Sonderausbildung_2014-2017/06.05.2016_Palliativm_INFUSIONEN_SAUERSTOFFGABE.pdf

Atemnot in der „Lebenslage sterbend“: mehr Schaden als Nutzen?

Das feuchte Zelt: eine wirksame Massnahme gegen Atemnot

Atemnot wird als beängstigend und bedrohlich empfunden. Obgleich objektivierbare Kriterien für dieses häufig beklagte Symptom und allgemein akzeptierte Therapiekriterien fehlen, wird in vielen Gesundheitseinrichtungen nahezu reflektorisch Sauerstoff gegeben. In diesem Beitrag werden Hinweise für oder gegen den Nutzen von Sauerstoff diskutiert und alternative Behandlungskonzepte zur effektiven symptomatischen Beeinflussung kurativ nicht mehr linderbarer Atemnot vermittelt.

Mehr dazu hier:

http://www.der-schlafdoktor.de/sauerstoff2010.pdf

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